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Revolutionäre Beobachtung im All: Forscher zeigen erstmals Foto von einem schwarzen L
EHT Collaboration

Ein weltweites Netzwerk von Teleskopen hat eine Beobachtung ermöglicht, auf die Astronomen seit Jahrzehnten warten: Das erste Bild von einem schwarzen Loch. Wir erklären, was zu sehen ist.

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acitapple 10.04.2019, 17:32
60.

Zitat von josho
der Wissenschaft, die den Problemen der Menschheit auf ihrem Planeten aber leider keinerlei Abhilfe schafft. Die sollte sich tatsächlich eher damit beschäftigen, den Planeten vor einer Klimakatastrophe zu retten. Das scheint leider weitaus schwieriger zu sein als schwarze Löcher abzubilden.....
Also sollte man nun sämtliche anderweitige Forschung abbrechen ?

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dermoritznixdorf 10.04.2019, 17:33
61.

Zitat von nesmo
warum man in der Mitte ein schwarzes Loch zu sehen scheint, mit strahlender Materie darum. Denn das "Loch" muss von jeder Seite, nicht nur von der Erde, wie ein Loch aussehen, also wie eine schwarze Kugel. Diese Kugel müsste aber von dem umgebenden strahlenden Materienebel vollständig verdeckt sein. Auf dem Foto müsste "das Loch" auch nicht mehr zu sehen sein, wenn aus einen anderen Blickwinkel dort hingeschaut wird. Ist das ganze also doch eher eine Illustration, als das, was die Teleskope "sehen"?
ich bin kein physiker, könnte mir aber vorstellen, dass das mit dem drehimpuls zutun hat? wenn sich nasse kugel dreht, wird das wasser auch nicht gleichmäßig von allen seiten abfallen, sondern es wird erst nach aussen und dann ringförmig weggedrückt. von oben hätte man dann ein entsprechendes bild!? ansonsten kann man mich gerne verbessern.

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labellen 10.04.2019, 17:33
62. das es dabei eigentlich nichts zu sehen gibt,

sollte allen klar sein. Die "Aufnahme" ist also eher eine Illustration des Phänomens.

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Heimann 10.04.2019, 17:36
63. Wissenschaft

Es ist sehr angenehm, dass Sie mal wieder eine wissenschaftliche Erkenntnis zur Titelgeschichte machen konnten und dies auch getan haben. Mit Sicherheit trägt dies zur friedlichen Verständigung der Menschen mehr bei, als die zahllosen subjektiven Meinungen und Gefühlslagen im Zeitalter der sozialen Netzwerke.

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e.mommsen 10.04.2019, 17:39
64. Mag sein, dass...

ich altmodisch bin, aber ein Foto einES schwarzen LochES hätte ich interessanter gefunden.

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Knossos 10.04.2019, 17:40
65.

Zitat von josho
der Wissenschaft, die den Problemen der Menschheit auf ihrem Planeten aber leider keinerlei Abhilfe schafft. Die sollte sich tatsächlich eher damit beschäftigen, den Planeten vor einer Klimakatastrophe zu retten. Das scheint leider weitaus schwieriger zu sein als schwarze Löcher abzubilden.....
Sie sagen es!

Doch wenn Sie gebannten Sternenkiekern versuchen, näherzubringen, daß allein mit jenen über 1,4 Billionen Dollar, die in USA für Derlei investiert worden sind, dem Artensterben gehörig entgegengewirkt hätte werden können, entgegnen diese prompt, daß solche Ausgaben weniger als 1% des Haushalts ausmachten und über eventuelle Einsparungen an Sozialwesen, Gesundheitsversorgung und Staatsverschuldung mehr Überschuß für irdische Belange zu erzielen gewesen wäre.

Eigenart mit kanalisierten Zeitgeists ist, daß er Indifferenz und Zynismus des Weltbilds nicht mehr zu erkennen in der Lage ist.

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Referendumm 10.04.2019, 17:40
66.

Zitat von acitapple
Hätten die Vernünftigen das Sagen, wäre so ein Bohei nicht notwendig, aber Kreti und Pleti muss man es eben verkaufen.
DAS zweifle ich aber mal ganz stark an - auch unter Wissenschaftlern gibt es ganz viele sehr Eitle, die sich und ihr Reden gerne in der Öffentlichkeit wissen wollen.

Nutzen von Grundlagenforschung? Warum, verdammt nochmal, muss immer irgend etwas einen Nutzen haben? Welchen Nutzen hat bitteschön Kunst? Welchen Nutzen hat bitteschön Musik? Usw. pp. ff.

Nur absolute Kleingeister echauffieren sich über Grundlagenforschung!
Trotzdem: Hoffentlich bekomme ich noch den erfolgreichen Einsatz des James-Webb-Weltraumteleskop mit. DAS wird erst ein wahrer Quantensprung in der Astronomie sein.
Ich drücke allen Beteiligten feste die Daumen; die haben außerdem echt Mut, so was durchführen zu wollen. Schon jetzt meinen vollsten Respekt! Und Hut ab!

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thomas387 10.04.2019, 17:42
67. Man kann froh sein, dass wir in einer Ecke

des Universums hocken, die an Gemütlichkeit nicht zu übertreffen ist. Die göttlichen Energien dieser ganzen Masse-Schleuderei haben uns glücklicherweise aus den Augen verloren. Gott ist nicht tot; er hat uns vergessen. Dieser kosmologischen Senilität verdanken wir den Umstand unserer Existenz, die mit allem, woran unser Herz und Begehren hängt, ansonsten in Millisekunden hinweggewischt wäre. Mir schwindelt, wenn ich mir das, was da vor sich geht, vorstelle.

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sagichned 10.04.2019, 17:43
68. Geschwafel

Zitat von der_unbekannte
Leider empfinde ich das Foto eines schwarzen Loches als völlig belanglos. Für Spitzenforscher interessant, aber für den Rest eher unwichtig.
Habe mir die Konferenz angetan, was da abgeliefert wurde, hat gar nichts mit Wissenschaft zutun. Da wird irgendwas von irgendeiner "bahnbrechender" Entdeckung geschwafelt. Schon bei der "Entdeckung" der Gravitationswellen wurde so ein Spektakel veranstaltet. Liebe Leute, solche Spektakel haben in der Wissenschaft nichts zu suchen! Wer hat den jetzt von euch, vier Jahre nach der "Entdeckung" der Gravitationswellen und dem Nobelpreis dafür, irgendwas davon gehört dass immer mehr Wissenschaftsgruppen die Ergebnisse der LIGO Gruppe anzweifeln?

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The Restless 10.04.2019, 17:45
69.

Zitat von schlungo
Das ist aber unscharf. Total verschwommen, man sieht ja kaum etwas! Hätte man da nicht ein etwas hochwertigeres Objektiv verwenden können?
Die Auflösung ist durch die Basisweite des Interferometers begrenzt - und das ist momentan die Größe der Erde, auf der die Antennen stehen. In Zukunft wird man solche Radioteleskope vielleicht auf den Mond stellen können (oder auch um den Mond kreisen lassen) und damit - nach Verbindung mit Antennen in der Erdumlaufbahn - die Basisweite von ~12000 km auf ~400000 km vergrößern. Entsprechend würde sich die Auflösung und somit die Schärfe des Bildes verbessern.

Interessant wäre ferner, diese Technik auf den infraroten Bereich auszuweiten, was wegen der höheren Frequenz der Strahlung erheblich schwieriger ist. Damit möchte man irgendwann einmal Details auf Exoplaneten aus einer Distanz von mehreren Lichtjahren sichtbar machen.

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