Forum: Wissenschaft
Rezo-Video: Unsinn in der Endlosschleife
John MacDougall/ AFP

Strache, Rezo - zwei Videos beherrschten diese Woche die politische Debatte. Beide machten viele Leute wütend. Aber erst, wenn man noch einen dritten Clip dazu nimmt, wird klar, wo das Problem der Politik liegt.

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Heinz.null.eins 26.05.2019, 16:44
10. Gatekeeper

Treffender Ausdruck.

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martinmde 26.05.2019, 16:44
11. ich soll klimafreundlich Abstimmen?

ja wen denn? Etwa die Grünen?

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jarno80 26.05.2019, 16:49
12. keine Ahnung ob dieser Kommentar mal wieder zensiert wird,

aber ich versuche es trotzdem, weil es mir wichtig ist.
Man kann für eine CO2 Steuer sein. Man kann aber , jetzt kommts, tatsächlich auch dagegen sein. Es gibt für alles Argumente. Solange man nicht den Boden der sachlichen Argumentation verlässt ist so eine Meinungskungabe in einer Demokratie auch vollkommen legitim.
Wenn man die Artikel hier im Spiegel liest kann man da aber zu einem anderen Ergebnis kommen. Ein anstrengendes für und wider scheint hier überhaupt nicht mehr zur Agenda zu gehören.
Was bewirkt das nun?
Einerseits sonnen sich die einen in ihrer selbst gewählten Blase und wundern sich, wieso es trotzdem noch konservative Mehrheiten gibt und die Politik einfach nicht das macht was man doch so richtig sagt.
Die anderen lesen die Artikel reden von Gesinnungsjournalismus und spüren einen Druck den sie in ihrer Angst nicht mehr gehört zu werden mit rechtspopulistischen Wahlentscheidungen begegnen. Das Resultat die AFD wird immer stärker.
Was will der Spiegel erreichen? Überzeugen tut man aus dem Gegenlager niemanden mit soetwas. Radikale Ideen spalten die Gesellschaft und führen in Unfrieden und Chaos. Ein Wunsch den Pegida schon lange auf den Lippen trägt. Stimmen Linkspopulisten jetzt mit ein?

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reflashed 26.05.2019, 16:50
13. Perfektes Fazit

... und dabei bin ich schon eine Generation darüber. Seit ich damals Schüler war, vor über 30 Jahren, immer das selbe Gewäsch aus der Politik.
Doch ist die Politikkaste auch nur ein Spiegel der Gesellschaft, welche von Gier und Egoismus geleitet wird.

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nanonaut 26.05.2019, 16:51
14. Pseudo Weltretter-Nein danke!

Dieses Aufregen über globale Themen, zu deren Lösung Deutschlands grüne Weltenretter nur minimal beitragen können, nervt maximal. Wahrscheinlich ein Merkmal von Menschen, die sich in ihrer Bedeutungslosigkeit auf große Themen stürzen, um sich wenigstens moralisch überlegen zu fühlen. Es bringt euch nichts, wenn über dem 0,1% Anteil Deutschlands weltweit zu vermeidender Klimasünden die Wirtschaft vor die Wand fährt. Das hätte die schlimmsten Folgen zuerst für die wertschöpfungslosen Elfenbeintürme der Klimaempörer.

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pukyswelt 26.05.2019, 16:51
15. Hört bitte auf von den „jungen“ Menschen zu reden

Ich finde es als inzwischen 40jähriger überaus befremdlich, dass in der Berichterstattung immer wieder beschworen wird, dass die Politik die unter 30jährigen nicht mehr erreicht.

Auch für meine Generation haben die „etablierten“ Parteien schon seit 20 Jahren nix mehr im Angebot. Wir wurden aber mit der Warnung, dass Nichtwählen die Extremisten stärkt an die Wahlurne gelockt.

Jetzt formiert sich dank Bürger wie Rezo eine neue Außerparlamentarische Oposition, die die Werkzeuge hat, das System und seine Spielregeln grundlegend zu verändern.

Gut so!!!

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Mara Cash 26.05.2019, 16:51
16. CO2-Steuer weltweit durchsetzen

Es liegt an der Fridays For Future-Bewegung auf der Stelle eine saftige CO2-Steuer weltweit (u.a. also in China, den USA, in Indien und Brasilien) durchzusetzen - und zwar nicht morgen, sondern heute. Danach ist die Welt gerettet. Wird dies jedoch von Ihnen versäumt, sterben sie alle zurecht den Hitzetod in wenigen Jahren.

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AttaTroll 26.05.2019, 16:52
17.

Oh ja, im Verdrängen und im dösigen Abwarten war und ist die CDU immer schon einsame Spitze gewesen... es gab nur einen CDU-Kanzler, der wirklich gehandelt hat: Ludwig Erhard. Allerdings nur als Wirtschaftsminister, der angeblich das deutsche Wirtschaftswunder schuf, das in Wahrheit dem internationalen wirtschaftlichen Aufschwung geschuldet war. Die Cleverles von der CDU haben es lediglich geschafft, den (tatsächlich internationalen) Wirtschaftsaufschwung mit dem Unionsleitbild der Sozialen Marktwirtschaft im Bürgerbewusstsein zu verknüpfen. Und das bis heute. dass sie sonst außer Lobbyismus nichts bzw. herzlich wenig auf der Pfanne haben, wird vom braven Michel nur allzu oft vergessen.
Deshalb sind Interventionen à la Rezo inzwischen durchaus zu wünschen. Damit sich dann doch einmal jemand bewegt. Bei der CDSU. Und deswegen auch sollte die SPD froh sein, den Kevin K. In ihren Reihen zu haben.

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Also ... ööö 26.05.2019, 16:53
18. CO2 und co ...

... immer die Politiker anzumaulen ist nur semi sinnvoll: Jeder kann sich aussuchen welches, und ob überhaupt, er ein Auto nutzt.
Und: WIR, die Bürger, wir können doch wählen (zB heute) und Entscheidungen herbeiführen.
Es gibt Länder, die stehen CO2-mässig viel besser da ... die haben zB Kernkraftwerke und verstromen keine fossilen Brennstoffe. Aber: das wollten die Deutschen ja (auch vor 30 Jahren) nicht. Und da hat die Politik brav gemacht was die Bürger wollen.
Wie hätten wir es denn gerne?
Also wir wollen zwar kein AKW-Risiko und wenn die anderen aufschwimmen (zwegen der Klimaerwärmung) dann ist uns das doch egal: Hauptsache wir duschen jeden Tag warm.

Ob AKW gefährlich sind oder nicht, das mag man diskutieren (wobei bei der Statistik über die letzten Jahrzehnte - Tote pro TWH (TeraWattStunde) die Kernkraftwerke fast unüberholbar gut dastehen ---> jeder darf mal surfen: https://www.nextbigfuture.com/2011/03/deaths-per-twh-by-energy-source.html ), aber: Wer warm duscht, der möge bitte das Risiko das damit einhergeht selber tragen.

Schlechte Luft haben wir exportiert (mit jedem Produkt zB aus China nimmt man dortige katastrophal Luft und viele Tote in den Kohlegruben in Kauf). Hauptsache: bei uns ist alles schön!

EGOISMUS pur.

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qjhg 26.05.2019, 16:54
19. Allmählich wird wohl auch dem

Letzten klar, dass die Merkeljahre uns nur vermeintlich gute Jahre gebracht haben. Die Nach Merkel Jahre werden uns ähnlich wie bei den vermeintlich guten Kohl Jahren erhebliche Belastungen wie höhere Abgaben, Erheblich stärkere Einbußen im täglichen Leben, um die großen Versäumnisse in der Umweltpolitik langsam aufholen zu können. Mehrbelastungen durch nicht getätigte Infrastruktur Investitionen um Substanzverluste langsam wieder auszugleichen. Europa würde in den Merkel aJahren heruntergewirtschaftet ( Brexit, Ungarn, Polen, Italien etc. und das Verhältnis zu Frankreich ist am Boden) Kurzum, für das Nichtstun in der Merkel Regierungszeit müssen wir alle in Zukunft viele Beeinträchtigungen hinnehmen. Aber wir wollten es ja so, sonst hätten wir ja nicht so lange Frau Merkel als Bundeskanzlerin.

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