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Riskante Billig-Energie: Der wahnwitzige Braunkohle-Boom
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Stromerzeugung aus Braunkohle ist extrem schädlich für unser Klima - doch in Deutschland ein Milliardengeschäft. In der Lausitz sollen nun sogar neue Tagebaue entstehen. Welche Folgen hat das und wie reagieren die Menschen in der Region?

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HirataDentata 24.06.2014, 11:38
10. Braunkohle aus der Lausitz

oder Putins Gas, das ist hier die Frage. Da sich Deutschland dummerweise aus der Atomkraft verabschiedet hat, bleiben nicht viele Optionen, die Schwankungen der Ökostromquellen einigermaßen bezahlbar zu kompensieren. Braunkohle macht Dreck, aber sichert unserem Land eine gewisse Energieautonomie.

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DrWimmer 24.06.2014, 11:45
11. Energiesicherheit / Versorgungssicherheit

Kein Mal tauchen diese Begriffe im Artikel auf. Allein die CO2-Fixierung wird wieder in aller Ausführlichkeit breitgetreten.

Wo kommt denn das Gas für die armen, benachteiligten Gas-Kraftwerke her? Aus Russland evtl. bald mal nicht mehr und das ebenfalls grundsätzlich und unter allen Umständen zur Ausgeburt des Bösen erklärte Fracking will man auch nicht.

Aus der Atomkraft wollte man wegen Fukushima hysterisch schnell raus (die Japaner selbst nichtmal langsam), schneller als Rot/Grün es beschlossen und mit den Strom-Konzernen vereinbart hatten.

Gegen Stromtrassen und Energiespeicher wird demonstriert und aus der heimischen Steinkohle steigt man bis 2018 auch gleichzeitig noch aus.

Braunkohle bleibt so der einzige in großen Mengen sicher auf eigenem Boden verfügbare Energieträger.

Aber all das kommt im Artikel nicht vor. Nur wieder Vorwürfe über Lobbyismus, zu billige CO2-Zertifikate etc. Ganz so, als ginge es um ein rein theoretisches oder gar klassenkämpferisches Problem.

Dabei spielen hier viele damit, dass wir in ein paar Jahren, wenn im Winter mal keine Sonne scheint und kein Wind weht, schlichtweg im dunkeln sitzen. Da ist das Gekeife über Deutschland und den Staat dann wieder groß. Dabei arbeiten alle kräftig mit daran, in ihrer alleinigen Fixierung auf CO2, die im übrigen derartige ideologische Kapriolen schlägt, dass sie durch zusätzlichen Ressourcenverbrauch der Umwelt insgesamt oft eher schadet als nutzt. Und vor Ort blockieren die selben Parteien, die im Bund auf Grün machen, den Bau von Windrädern, Trassen, Konvertern usw. Und da greift sehr wohl das Sankt-Florians-Prinzip und macht die Braunkohle-Verstromung weiter nötig.

Wie soll man da ein Ausstiegsdatum für Braunkohle festlegen? Aus dem Blickwinkel der Energiesicherheit betrachtet, wäre es zum jetzigen Zeitpunkt genau so sinnvoll ein Datum festzulegen sich einen Arm und ein Bein abzuhacken.

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morax 24.06.2014, 11:45
12. Planet Erde

Treffen sich zwei Planeten, der eine blau und sauber, der andere braun und dreckig. Sagt der blaue: "Du siehst aber echt runtergekommen aus"! Der braune: "Ja, ich hab mir Homo-Sapiens eingefangen"! Der blaue: "Ach so, ja das hatte ein Kumpel auch - keine Sorge - geht vorbei, wenn sie alle Ressourcen verbraten haben, sterben sie von selber"!

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andreasposter 24.06.2014, 11:47
13. Alternativen...

Alles gut und schoen. Kernkraft ist zu gefaehrlich. Braunkohle zu schmutzig. Beides stimmt. In welcher Zeit wird aber eine Alternative bereitstehen, die die genannten Energieerzeugnsformen 1:1 ersetzt ??

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bastelwastel 24.06.2014, 11:50
14. Achtung Lohn- Trolle der Energiewirtschaft

Aufgepasst. Hier entsteht ein ergiebiges Betätigungsfeld für euch. Immer schön eure Standard- Phrasen dreschen über die guten alten AKW's und Kohlekraftwerke. Und immer dran denken, was ist Nachts, wenn der Wind ( in ganz Europa gleichzeitig) nicht weht.

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wekru 24.06.2014, 11:51
15. CO2-Zertifikate

Ganz offensichtlich läuft bei den CO2-Zertifikaten was gewaltig schief und hier stehen lange Artikel über Braunkohle. Warum akzeptiert man die billigen Zertifikate wenn sie den postulierten Klima-Zielen entgegen stehen? Ist die Politik so unfähig oder so verlogen, dass die Stellschraube für CO2-Emissionen auf Vollgas steht, während man gleichzeitig über CO2-Emissionen herumjammert?

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roland.vanhelven 24.06.2014, 11:51
16. ach so ?

Zitat von sysop
Stromerzeugung aus Braunkohle ist extrem schädlich für unser Klima - doch in Deutschland ein Milliardengeschäft. In der Lausitz sollen nun sogar neue Tagebaue entstehen. Welche Folgen hat das und wie reagieren die Menschen in der Region?
schaedlich fuer unser klima ? SPON, macht euch nicht laecherlich. hat die atom lobby wieder was draufgelegt ?

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hannac. 24.06.2014, 11:52
17. besser als russisches Gas

Alles scheint derzeit besser als russisches Gas. Minister Gabriel macht zur Zeit alles klar für Fracing und die Braunkohle wird wieder modern. Toll!!

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Thaelmann 24.06.2014, 11:55
18. Was soll das immer mit dem CO2???

Das ist nur EIN Aspekt! Die Umweltschäden die durch den Abbau selber, die Vertreibung von Menschen - das ist doch unbestreitbar! NEIN zur Braunkohle. Und NEIN zur Energiegewinnung durch fossile Energieträger überhaupt. Hat auch nichts mit "Öko-Faschismus" zu tun (allein diese Wortschöpfung ist lächerlich und zeigt komplettes Nicht-Begreifen) - das ist pure LOGIK. Da muss nichts weiter "bewiesen" werden. Nachdenken hilft.

... ärgerlich, wenn Menschen so renitent sind.

Apropos Jobs: "saubere" Energien schaffen mindestens genauso viele Jobs. Billige Konkurrenz aus Asien? Schutzzölle (solange man keine Solarpanels baut, wofür "Seltene Erden" benötigt werden ;) ). Punkt.

Ja, ja - na klar ist das eine "Milchmädchen-Rechnung" - aber das mit der Braunkohle ist eine viel gefährlichere "Milchmädchen-Rechnung".

Es gibt immer eine Alternative.

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holyfetzer86 24.06.2014, 11:59
19. Meine Meinung

Unglaublich wie tendenziös der Artikel von SPON wieder ist.

Aber immerhin über die Autoren

Janosch Delcker
Jahrgang 1985. Studium der Literatur-, Medien- und Musikwissenschaft in New York, Berlin und Salamanca. 2009 Bachelor of Arts an der Humboldt-Universität Berlin, 2011 Master of Arts an der New York University. Fulbright-Stipendiat.

Christoph Seidler
Jahrgang 1979, geboren in Halle (Saale). Volontariat bei SPIEGEL ONLINE. Studium der Internationalen Beziehungen in Dresden, Lausanne, Berlin und Oslo.

Martin Sümening
Jahrgang 1977. Geboren und aufgewachsen in Rinteln an der Weser. Zog gen Westen, studierte Politik, Geschichte und Anglistik in Köln und Madrid.


Diese Leute mit ihrem themanahen wissenschaftlichen Hintergrund müssen natürlich wissen was gut für uns ist. Gar keine Frage.
Die Befürworter dagegen sind alle bezahlte Brandstifter und bekommen daher auch nicht mehr als einen kleinen, verleumdenden Absatz geschenkt.

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