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Roboterbilder aus dem AKW Fukushima: Ein Mensch würde hier binnen einer Stunde sterbe
REUTERS/ TEPCO

Zum ersten Mal hat ein Roboter das verunglückte Atomkraftwerk Fukushima von innen gefilmt. Die Aufnahmen zeigen eine gespenstische Welt aus Trümmern und Staub.

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Ein_denkender_Querulant 16.04.2015, 20:33
270. Selbstüberschätzung

Zitat von Promethium
[...] Ich sehe da keine Lücken mehr! [...]
Wie schnell bekomme ich mit Plastiksprengstoff ein Loch in die Cockpittür? Aber gut, wenn Herr Promethium in seiner Einfältigkeit keine potentiellen Probleme sehen will, dann gibt es für ihn keine.

Es erinnert mich an meine Kider, die mit drei Jahren die Hände vor die Augen hielten und sagten "ich bin n icht mehr da".

Das Problem sind gerade die nicht bedachten Probleme. Ein Primärkreisbruch führt im Betrieb unweigerlich zur Kernschmelze. Im Block 3 in Greifswald haben wir bei der Zerlegung Risse in Rohren entdeckt, dass mir Angst und Bange geworden ist. Vermutlich durch Wasserstoffversprödung in Bereichen, die nicht durch Röntgen hätten bei Revisionen kontrolliert werden können.

Aber natürlich kann rein gar nichts passieren, weil Pilotentüren heute verschlossen und leicht gepanzert sind.

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tatsache2011 16.04.2015, 21:16
271. Unterschiede

Zitat von Promethium
... In New York gab es 3000 Tote! Das war viel viel schlimmer als Fukuschima! ...
1) Auf Fukushima ist kein Flugzeug gestürzt.

2) Wenn der Wind Richtung Tokio geweht hätte ...

3) Wer ist der jeweilige Schuldige dieser Katastrophen?

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Ein_denkender_Querulant 16.04.2015, 21:56
272. Wismut

Alleine beim Uranabbau in der Wismut gab es 10.000 Lungenkrebsfälle. Niemand braucht Uran zur Stromerzeugung. Wind und Sonne bieten und genug.

Fukushima sollte nach Tschernobyl Mahnmal genug sein.

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Promethium 16.04.2015, 22:18
273.

Zitat von tatsache2011
2) Wenn der Wind Richtung Tokio geweht hätte ...
Die Menge an Radioaktivem Material das durch Fukuschima an die Luft abgegeben wurde war sehr gering.
Die meiste Radioaktivität trat mit dem Kühlwasser aus das man in die undichten Reaktoren gepumpt hat und davon ist eine Menge in den Pazifik geflossen.

Das war bei Tschernobyl ganz anders. bei Tschernobyl gab es eine Brand und dieser hat durch die Hitze eine Kamineffekt erzeugt der den ganzen radioaktiven Dreck in die Höhe transportiert hat.

Tokio ist eine Großstadt in der viel betoniert ist. Da hätte der nächste Regen schon sehr viel wieder weg gewaschen.

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Promethium 16.04.2015, 22:35
274.

Zitat von benmartin70
Komischerweise redet nie einer über die Folgen der Urangewinnung bzw des Abbaus.... Wie sieht es denn da aus? Alles ökologisch korrekt und gesund für die Arbeiter? Stimmt das spielt ja im Gegensatz zur Kohle keine Rolle....
Sehen Sie sich einfach mal die ehemaligen Standorte der Wismut AG auf den Luftbildern von Google Maps an.

Dort wurden gewaltige Mengen Uran gefördert aber die Gegend dort ist keine Atomwüste sondern schön Grün.

Die Standorte findet man über den Wikipediaartikel zur Wismut AG.

Bei den Koordinaten 50.631972,12.684639 wurden z.B. 73105 Tonnen Uran gefördert. Steht alles im Wikipediaratikel.

Empfehlenswert ist auch ein Blick auf die Uranminen von Arlit. Die liegen nämlich in einer Steinwüste und man fragt sich welche ökologischen Schäden man in einer solchen Wüste überhaupt anrichten könnte.

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opinio... 16.04.2015, 22:57
275. Dual use

Zitat von chico 76
aber seit 2011 bezahlt Japan hunderte Milliarden für mehr Gas und Kohleimporte. Eine handvoll Reaktoren sind anscheinend schon wieder am Netz, reicht natürlich nicht, weitere werden voraussichtlich folgen. Vermutlich, wenn sie tsunamisicher nachgerüstet sind und Gerichte nicht blockieren. Abe hat, trotz Kernkraftbefürwortung, eine Mehrheit, dort ist man nicht so hysterisch, wie bei uns. Unser Ausstieg, keiner macht mit. Warum wohl? Der Energieprotz Uran wird solange zu Strom gemacht, bis der letzte Krümel verbraucht ist, in ca.100 Jahren. Richtig so, der Strombedarf wird bei steigender Weltbevölkerung immer grösser, da lässt man Uran nicht in der Erde.
Die geballte Energie von Uran sollte genutzt werden, friedlich und nicht für Waffen! Den Müll haben wir besser unter Kontrolle als bei der Chemie. Nur bei der Chemie hat Sauerei Tradition, weshalb die Aufregung darüber gering bleibt. Chemie hat die Verdünnung. Und irgendwann ist es nicht mehr dünn genug. Radioaktiver Abfall zerfällt mit der Zeit und ist dann weg. Bis dahin ist Kontrolle darüber wichtig. Und möglich, auch wenn es über Jahrtausende geht. Transmutation könnte helfen, diesen Zeitraum zu verkürzen. Leider haben in D die Besorgten gesiegt, nicht die, die etwas von der Materie verstehen.

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Überleger 16.04.2015, 23:42
276. wb99 hat sich lange nicht mehr gemeldet ...

... vielleicht überlegt er sich gerade, wie er die Sicherheit bei Atomenergie verbessern kann. Er sieht ja schließlich noch unglaublich viel Spielraum in Richtung Sicherheit. Ich dachte, die Atomkraftwerke seien bereits absolut sicher? Jetzt sogar gegen Flugzeugabstürze!

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Überleger 16.04.2015, 23:53
277.

... vielleicht überlegt er sich gerade, wie er die Sicherheit bei Atomenergie verbessern kann. Er sieht ja schließlich noch unglaublich viel Spielraum in Richtung Sicherheit. Ich dachte, die Atomkraftwerke seien bereits absolut sicher? Jetzt sogar gegen Flugzeugabstürze!

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x+n 17.04.2015, 08:25
278.

Zitat von goghvin
und nochmal: ich hatte bereits verschiedene Hinweise gegeben: Bsp. Fahrwerk - das ist was ganz anderes als bei einem kleinen Kampfflugzeug! Bei der 777 kann das Startgewicht 350 Tonnen betragen - so grob übern' Daumen......
die 350 Tonnen sind egal, die ergeben kein Impuls. Auch beim Fahrwerk ist die Masse auf eine große Fläche verteilt.
Das Flugzeug reißt einerseits kein "ordentliches" Loch in die Kuppel, außerdem sind darunter weitere Barieren.

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