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Rückkehr von Wolf, Luchs und Biber: Deutschland wird wilder
REUTERS

Luchs, Biber und Wolf kehren nach Deutschland zurück. Groß angelegte Schutzprogramme ermöglichen das Comeback der Wildtiere. Oft reagieren Menschen mit Skepsis oder gar Angst, und über die Auswirkungen auf die Ökosysteme ist nur wenig bekannt.

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superfake2012 12.01.2014, 13:28
50. Boah ey....

Zitat von brandenburger01
hier für alle Wolfsstreicheler und Jagdgegner. Sicher nur ein verwirrter Wolf?

Da hätte ich dann aber noch ein paar Diskussionbeiträge:
http://www.svz.de/lokales/guestrower...id5205351.html
http://www.wz-newsline.de/lokales/kr...-ein-1.1523509
http://www.wz-newsline.de/lokales/kr...-ein-1.1523509
http://www.merkur-online.de/aktuelle...d-3302701.html
http://www.idowa.de/home/artikel/201...berfahren.html

Wie es scheint, müssen wir uns sehr viel mehr Sorgen um freilaufende Homo Sapiens machen.

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SchneiderG 12.01.2014, 13:33
51.

Zitat von Kaygeebee
... Jäger geben zwar immer an den Wald schützen zu wollen, im Grunde ballern sie aber nur wild rum und feige sind sie auch noch. Aus 300m mit einem Jagdgewehr aus seinem getarnten Schießstand mit Thermodecke und Kaffeekanne auf wehrlose Tiere schießen... Wow, was für eine Kunst. Ähnlich risikoreich wie Koikarpfen züchten.
Ab hier sind Sie schlecht informiert.

Sicher schießen viele Jäger aus einer "gewärmten" Situation heraus, aber der Grund dafür ist, daß er mit Armbrust oder Pfeil und Bogen das nicht darf aus Gründen um dem Tier "Leiden und Schmerzen" zu bewahren wie die das in den Jagdvorschriften vorgeben. Ein frierender, schlechter Schütze (Jäger) verletzt möglicherweise ein Tier und wenn es nicht gefunden wird, verreckt es jämmerlich.

Die Rehpopulation verdoppelt sich jährlich (= 100%), die Wildschweinpopulation verdreichfacht sich jährlich (=300%). Die Stadtbewohner freuen sich. Die meisten Hunde die in der Natur zu Tode kommen werden durch angreifende Wildschwein verursacht.

Der Wildschaden an Feldern und Wald muß von den Jagdgenossenschaften bzw. vom Jäger mit Jagdschein (JAB) bezahlt werden, was pro Jahr bis zu Euro 15.000 betragen kann. Das kommt durch Wildabschüße niemals rein.

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diego666 12.01.2014, 13:33
52. @Ziegenzüchter

Ja, genau im Yellowstone Park sterben im Jahr duzende Touristen durch Angriffe durch Wölfe. Man sollte den Park unter Kriegsrecht stellen.

Mann Mann Mann, das manchen ihr Geschreibsel nicht selbst peinlich ist.
Soviel Angst ist echt lächerlich.

Ich würde alles dafür geben, einen Wolf mal in freier Wildbahn live zu sehen, oder einen Luchs.
Ich durfte in Costa Rica mal einen Puma in freier Wildbahn sehen und mich erfüllt das immer noch mit einer gewissen Befriedigung.
Bzw. einen kurzen Blick erhaschen, denn genau wie Wolf oder Luchs gehen diese Tiere dem Menschen auch aus dem Weg.

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kaitou1412 12.01.2014, 13:36
53.

Zitat von ziegenzuechter
die gruende hierfuer sind unterschiedlich, beim wolf erschliessen sie sich jedoch leicht jedem. er ist ein gefaehrliches raubtier, dass sobald es die moeglichkeit bekommt, einen menschen ohne zu zoegern toetet. besonders geignet sind hierfuer die schwachen und kranken. somit ist, wenn sich der wolf weiter ausbreitet schon bald mit blutigen angriffen auf rentner beim waldspaziergang oder grundschulkinder beim schulausflug in den wald zu rechnen. es kann nicht sein, dass wir dutzende unschuldige tote in kauf nehmen nur weil eineige naturtraeumer gerne wieder den wolf in deutschland haben wollen. die menschen frueher wussten warum sie ihn ausrotteten, eben weil er eine moerderische bestie ist!!! auch der luchs stellt eine gefahr fuer kleine kinder da. hinzu kommt, dass er grossen schaden bei schafszuechtern und ziegenzuechtern verursachen wird...dies ist inakzeptabel. wir lassen uns unsere existenz nicht von diesen killertieren kaputt machen!!!! der biber wiederum ist verantwortlich fuer millionenschaeden durch baumfrass und gewaesserbeschaedigungen, er muss deshalb aus unserem industriell und hochtechnisierten lebensraum verbannt werden.
Selten so einen Schwachsinn gelesen!

Der Wolf ist alles andere als gefährlich. Was scheueres rennt in deutschen Wäldern nicht umher. Ich bin sehr viel in Wäldern unterwegs und habe deutlich mehr Angst vor Wildschweinen als vor Wölfen. Und wer mit dem Bewusstsein im Wald spazieren geht, dass er dort allein sei, der soll doch bitte es generell sein lassen, aus seinem Wohnzimmersessel aufzustehen.

Und wenn die Schafzüchter ihre Schafe nicht sichern können, dann ist das deren Schuld. Ein richtiger Hütehund reicht vollkommen aus!

Der Biber ist der natürliche Holzfäller im Wald. Sehen etwa die Holzfäller ihre Felle davon schwimmen?

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smilla jaspersen 12.01.2014, 13:36
54. @ ziegenzuechter

Ich hoffe wirklich, dass Sie mit Ihrem hetzerischen Kommentar nicht stellvertretend für andere Ziegen- und Schafzüchter sprechen und mit Ihrer unreflektierten Meinung allein dastehen. Wenn Sie sich auch nur ein wenig über die "mörderischen Bestien" informiert hätten, wüssten Sie, dass Wölfe von Natur aus einen weiten Bogen um den Menschen machen und sich an ihre natürliche Beute halten (z.B. eben Wild). Ich kann Ihnen nur dazu raten, sich mehr Wissen über die ganzen "Killertiere" anzueignen, dann fällt das Naturgeschehen in Ihrer Vorstellung auch gleich deutlich unapokalyptischer aus. Ihre Existenzängste kann ich derweil nachvollziehen, denke aber auch, dass Sie als Züchter in der Lage sein müssen, Ihre Tiere durch angebrachte Maßnahmen zu schützen. Ein (Raub)-Tier deswegen lautstark zu verdammen und andere gegen es aufzuhetzen, kann nicht die Lösung sein.

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musca 12.01.2014, 13:38
55.

Zitat von sysop
Luchs, Biber und Wolf kehren nach Deutschland zurück. Groß angelegte Schutzprogramme ermöglichen das Comeback der Wildtiere. Oft reagieren Menschen mit Skepsis oder gar Angst, und über die Auswirkungen auf die Ökosysteme ist nur wenig bekannt.
Vielleicht sollte man davon lernen wie in anderen Teilen Europas wo Bär , Luchs, Wolf nie verschwunden sind und noch sehr zahlreich sind, wie dort mit diesen "grossen" Beutegreifern umgegangen wird.

Zum Beispiel in den rumänischen Karpaten oder Teilen Spaniens.


Vielleicht kann man da für Mitteleuropa was lernen wenn diese Raubsäuger da und dort in geringer Zahl wieder in "ihre alte Heimat" zurückkehren.

Eine Chance sollte man diesen Tieren geben.


Die Zahlen werden sich ohnehin in Grenzen halten, vielleicht schaffen ein paar Wölfe mehr den Wildschweinbestand etwas zu dezimieren, dieser nimmt ja teils in Mitteleuropa schon Übermasse an.

Allerdings sind Wildschweine ja sehr wehrhafte Tiere, da passen auch Wölfe auf .

Es gibt aber genug Gebiete wo kleinere Wolfsrudel noch leben könnten.

Teile der Alpen...die ersten Wölfe haben sich ohnehin schon in die Nordalpen verrirrt.

Wandern auch aus Italien und aus dem Balkan ein.

Über den Sommer haben viele Bauern im Alpenraum ihre Schafsherden völlig unaufbesichtigt auf teils einsamen Almen - das könnte Probleme geben wenn der Wolf auch in Nordalpen früher oder soäter auftaucht.

An Rinder wird er sich nicht ranwagen...bei den Schafen könnte es problematischer werden.


Da müssen jedenfalls früher oder später Lösungen gefunden werden, die Herden wieder bewachen mit Hirte und Hunden...womöglich...????

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every_day 12.01.2014, 13:41
56. ..

Zitat von henning.sittel
Die Jäger haben nur ANgst, ihre Pfründe und ein fragwürdiges Alleinstellungsmerkmal einzubüßen.
Diese Lüge wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer.

ebenso wie "Es geht rein um die Lust am Abknallen von Tieren."

Nur die Unwissenheit und Dummheit der Leute zutage bringt, die solchen Unsinn schreiben.


Jäger sind interessiert daran, einen möglichst vielfältigen Bestand zu haben und zu erhalten. Die Abschusszahlen sind reglementiert und selbst die Grünen fordern höhere Abschussquoten.

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mc_fly_junior 12.01.2014, 13:54
57. An "Absurd"

Die Mehrheit hat die Ernsthaftigkeit des Herrn Ziegenzüchter ja auch schon angezweifelt. Nicht nur du. Einfach so stehen lassen, wollte ich es aber auch nicht. Und das Pseudonym Ziegenzüchter, dass der gute Mann schon länger trägt, deutet darauf hin, dass da doch ein Quäntchen Wahn mitspielen könnte. Mir ist es lieber zehn Leute sagen dazu was, als dass das unwidersprochen so stehen bleibt. Schönen Sonntag noch.

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schon,aber 12.01.2014, 13:54
58. Romantiker allüberall

Zitat von stefansaa
Schöne Satire. Ernst kann diese Ansammlung von Unwissen nicht gemeint sein. Man kann sich ja mal in Ländern wie Schweden oder Finnland die Tötungszahlen von Bären und Wölfen angucken was Menschen betrifft. Sollte überschaubar sein was die letzten 20 Jahre betrifft. Hunde die frei herumstreunen in den Wäldern sind natürlich eine leichte und gern gesehene Bäume. Jedoch weiß ich von einigen erfahrenen Jägern im Verwandtenkreis in Finnland, dass die Sichtung eines Wolfes schon ein enormes Highlight ist, die Tiere meiden den Menschen so gut es geht und sind extrem scheu.
Sagt Ihnen der Begriff "Bevölkerungsdichte" oder auch "Besiedlungsdichte" was? Selbst in gering besiedelten Regionen wie Kanada werden Sie, wenn Sie an Rand des Siedlungsbereich sich bewegen, einschlägig gewarnt. Auf Schritt und Tritt.
Wie stellen Sie sich das im dichtbesiedelten D vor? Werden dann Gebiete entsiedelt? Ich würde es nicht begrüßen, wenn Wölfe durch das Alpenvorland schnüren würden. Auf keinen Fall.
Fragen Sie mal Schafzüchter in Frankreich, was die davon halten, Wölfe zu dulden.
Wölfe siedeln sich wieder in Frankreich an - SPIEGEL ONLINE

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villageatheist 12.01.2014, 13:55
59. Muss das sein?

Irgendwie finde ich den Wald ohne Woelfe besser. Vielleicht hat ja auch mal ein Tyrannosaurus Rex in Deutschland gelebt. Denn kann man ja auch noch ansiedeln.

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