Forum: Wissenschaft
Säure-Rätsel: Die gefährliche Wandlung der Ozeane
DPA

Eine unsichtbare Veränderung hat die Meere befallen: Das Treibhausgas CO2 lässt das Wasser saurer werden, Kalkschalen lösen sich auf. Forscher sprechen von einem der größten Umweltprobleme der Welt.

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DerWeisseWal 08.04.2014, 18:44
90. Kopf hoch

Zitat von HAL3000
Hauptsache er oder sie kann typisch deutsch demütig sein Haubt senken und sich schuldig fühlen am Elend der Welt
Nein, es geht doch nicht um Schuld und Gewissen,
es geht um Verantwortung und Mündigkeit.

Wir sollen uns nicht schämen und in die Ecke stellen oder sowas,
wir sollen den Zusammenhang zwischen unseren Gewohnheiten
und den langfristigen Folgen erkennen und entsprechend handeln.

Auf '45 und Euro gehe ich lieber gar nicht erst ein, denn
auch da geht es nicht um Schuld, sondern um Verantwortung.

Ist vielleicht eine Erziehungsfrage, wie man mit Erkenntnissen umgeht.

dww

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ahrjj 08.04.2014, 18:50
91.

Was ich besonders schlimm finde ist, dass durch den Klimawandel bzw co2 wahn die eig. Umweltprobleme meist ignoriert werden. In den Medien komplett ignoriert werden die unmengen an dünger die in die meere gespühlt werden. was meint ihr wo die ganzen algen und quallen zb in der ostsee herkommen.

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women_1900 08.04.2014, 18:57
92.

Au weh, wenn das Merkel liest oder hört, muss Deutschlands Bevölkerung auch noch die Ozeane retten. So eine Wasserumlage ist schnell gezaubert.

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Reziprozität 08.04.2014, 19:04
93.

Zitat von sturmimwasserglas79
Sie haben wohl wenig Informationen über das, was gegen Waldsterben alles unternommen wurde und noch wird. Ohne Kalkung, Kat und andere Filter hätten wir wirklich keinen Wald mehr.
Sie sollten sich mal die Zeit nehmen und sich dem Thema "Waldsterben" mit einem gewissen zeitlichen Abstand und jeder Menge neuer Einsichten widmen: http://www.zeit.de/2004/51/N-Waldsterben

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mazzeltov 08.04.2014, 19:05
94. Es wird nach uns keine Sintflut geben...

Zitat von Elvenpath
Denn dass der Mensch mit seinen massiven CO2-Emissionen den Lebensraum Erde gefährdet, wäre ja eine viel zu unbequeme Wahrheit.
Zu sagen, der Mensch gefährdet den "Lebensraum Erde" grenzt an Hybris. Der Lebensraum verändert sich eben mit und dank seiner Bewohner, ein wenig schneller vielleicht als gewöhnlich, aber den Amöben mit ihrer erbärmlich kurzen Lebensspanne fällt das ohnehin nicht auf. Und wenn der "Lebensraum Erde" irgendwann einmal nicht mehr geeignet sein wird für die Spezies Mensch - mal ganz ehrlich, wenn Sie sich einen guten Teil der Kommentare hier im Forum ansehen, halten Sie das dann noch für einen gravierenden Verlust? Bei einer Spezie, die schon froh ist, dass sich noch nicht so blind geworden ist, drei Bäume mit vier halbwegs grünen Blättern dran noch als "Wald" zu identifizieren?

Also, ich finde, wir sollten beim Tempo ordentlich auf die Tube drücken, und das Ganze endlich hinter uns bringen. Damit Platz geschaffen wird für die Entstehung einer intelligenten Lebensform, solange die Sonne noch warm ist.

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FairPlay 08.04.2014, 19:09
95. Nein,

die gefährliche Wandlung unseres Planeten. Längst hat es sich bis in den letzten Winkel der Erde herum gesprochen, dass die weitere Zunahme von CO² alles Leben gefährdet. Wissenschaftler warnen eindringlich vor weiterer Umweltzerstörung. Katastrophen nehmen zu. Horror Meldlungen über Gletscherschwund, verseuchte Meere, Ausrottung von Flora und Fauna, ödes Land, das alles scheint die Gier der Menschen nach Macht und Geld nicht aufzuhalten. Wie gut, dass sich keiner von diesen auch noch das ewige Leben kaufen kann.

Unsere Astronomen schauen sich im Weltall um nach bewohnbaren Planeten. Bevor sie diesen gefunden haben wird unsere Erde bereits zerstört sein. Und das ist gut so. Auf diese weise bleiben ferne evtl. bewohnbare Planeten vor dem Menschen verschont.

Der Mensch ist ein scheinbar Hoch Intelligentes Wesen und dennoch, scheint seine Intelligenz begrenzt zu sein. Er bemerkt nicht, wie er sich selbst vernichtet.

Die Erde hat den Menschen und ein solches Ende nicht verdient. Möglich ist aber auch, dass nach dem Menschen irgendwann eine neue Erde entsteht ohne den Menschen.

Und Gott? Gott hat damit nichts zu tun.

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sumelocenna 08.04.2014, 19:13
96. Waldsterben gab es nicht

Zitat von plutinowski
Die Waldschäden waren seinerzeit objektiv messbar. Ist alles nachzulesen... Außerdem ist ja seitdem durchaus einiges passiert. Damals pusteten die Industrieschornsteine nahezu ungefiltert Dreck in die Luft, in der DDR roch man die verheizte Braunkohle, und Autos fuhren ohne Kat.
Eben nicht. Objektiv war da gar nichts.
1.
"Die Aussagekraft des Waldzustandsberichtes über anthropogene Umweltschäden ist wegen unzureichender Differenzierung der Schadensursachen bereits von Anfang an angezweifelt worden: So ist das Erhebungsverfahren 1988 von der Zeitschrift Nature und 1996 vom Bundesforschungsministerium für unbrauchbar erklärt worden. "
2.
Ein überraschendes Forschungsergebnis stellt die Tatsache dar, dass Bäume den durch die Bodenversauerung verursachten Rückgang ihrer Versorgung mit Mineralien ersetzen können. Im Boden lebende Mykorrhiza-Pilze können Mineralien aus Steinen lösen, was Bäumen nicht möglich ist. Doch da diese Pilze häufig in Symbiose mit Bäumen leben, erhalten die Bäume von den Pilzen ihre benötigten Mineralien. Das Waldsterben findet nicht statt wie befürchtet.

3. Schauen Sie sich die folgende Graphik an:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Fi...schaeden06.gif
Wie Sie sehen, sind die "objektiv gemessenen Waldschäden" gar nicht zurückgegangen, trotz der vielen Luftreinhaltemaßnahmen.
Was zwei Schlüsse zulässt:
a) Es ist alles immer noch schlimm, aber die Medien verheimlichen das.
Das ist eher unwahrscheinlich, da viel zu viele Parteien davon profitieren würden. So ein Argument würden sich die Grünen nicht entgehen lassen.
b) Der Waldschadensbericht war von Anfang an Unsinn.
dafür spricht, dass das Waldsterben 2006 still und heimlich ausgerechnet von den Grünen für beendet erklärt wurde:

"2003 erklärte die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast in Übereinstimmung mit Befunden der europäischen Nachbarn das „Waldsterben“ für beendet. Der Trend zu einer negativen Entwicklung sei gestoppt. Der Zustand der Wälder habe sich stabilisiert, auch wenn nach wie vor Teile des Baumbestandes deutliche Schäden aufweisen."

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sumelocenna 08.04.2014, 19:16
97.

Zitat von Elvenpath
Ja, genau die Forscher, die uns zum Glück gesagt haben, dass saurer Regen den Wald bedroht und wir so entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet haben, die geholfen haben! Einfach mal informieren!
Hab ich gerade:
Offensichtlich haben die Maßnahmen gar nichts gebracht:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Fi...schaeden06.gif
http://de.wikipedia.org/wiki/Waldzustandsbericht


1.
"Die Aussagekraft des Waldzustandsberichtes über anthropogene Umweltschäden ist wegen unzureichender Differenzierung der Schadensursachen bereits von Anfang an angezweifelt worden: So ist das Erhebungsverfahren 1988 von der Zeitschrift Nature und 1996 vom Bundesforschungsministerium für unbrauchbar erklärt worden. "
2.
Ein überraschendes Forschungsergebnis stellt die Tatsache dar, dass Bäume den durch die Bodenversauerung verursachten Rückgang ihrer Versorgung mit Mineralien ersetzen können. Im Boden lebende Mykorrhiza-Pilze können Mineralien aus Steinen lösen, was Bäumen nicht möglich ist. Doch da diese Pilze häufig in Symbiose mit Bäumen leben, erhalten die Bäume von den Pilzen ihre benötigten Mineralien. Das Waldsterben findet nicht statt wie befürchtet.

3. Schauen Sie sich die folgende Graphik an:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Fi...schaeden06.gif
Wie Sie sehen, sind die "objektiv gemessenen Waldschäden" gar nicht zurückgegangen, trotz der vielen Luftreinhaltemaßnahmen.
Was zwei Schlüsse zulässt:
a) Es ist alles immer noch schlimm, aber die Medien verheimlichen das.
Das ist eher unwahrscheinlich, da viel zu viele Parteien davon profitieren würden. So ein Argument würden sich die Grünen nicht entgehen lassen.
b) Der Waldschadensbericht war von Anfang an Unsinn.
dafür spricht, dass das Waldsterben 2006 still und heimlich ausgerechnet von den Grünen für beendet erklärt wurde:

"2003 erklärte die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast in Übereinstimmung mit Befunden der europäischen Nachbarn das „Waldsterben“ für beendet. Der Trend zu einer negativen Entwicklung sei gestoppt. Der Zustand der Wälder habe sich stabilisiert, auch wenn nach wie vor Teile des Baumbestandes deutliche Schäden aufweisen."

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sumelocenna 08.04.2014, 19:19
98.

Zitat von FairPlay
die gefährliche Wandlung unseres Planeten. Längst hat es sich bis in den letzten Winkel der Erde herum gesprochen, dass die weitere Zunahme von CO² alles Leben gefährdet.
Da lachen ja die Hühner.
Der CO2-Gehalt der Luft war im Jura viel höher als jetzt.
Die Dinosaurier hätten damals, wenn sie Printmedien gehabt hätten wahrscheinlich geschrieben, dass die Abnahme von CO2 alles Leben gefährdet.

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mazzeltov 08.04.2014, 19:21
99.

Zitat von FairPlay
... das alles scheint die Gier der Menschen nach Macht und Geld nicht aufzuhalten. Wie gut, dass sich keiner von diesen auch noch das ewige Leben kaufen kann.
Bedenken Sie: Wenn Macht und Geld Ewiges Leben kaufen könnten, gäbe es keine Probleme mit einer Bedrohung durch Klimawandel - dann würde unser Ökosystem betütelt und gepflegt wie niemals zuvor.

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