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Säure-Rätsel: Die gefährliche Wandlung der Ozeane
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Eine unsichtbare Veränderung hat die Meere befallen: Das Treibhausgas CO2 lässt das Wasser saurer werden, Kalkschalen lösen sich auf. Forscher sprechen von einem der größten Umweltprobleme der Welt.

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willibaldus 26.08.2015, 20:54
320. zwei Sachen dazu

1. Nimm an einem sonnigen Tag eine weisse Platte und eine schwarze. nach einer Weile in der Sonne halte je eine Hand nahe über die Platte und du wirst fühlen, dass die schwarze Platte mehr Wärme abstrahlt. Sonnenlicht wurde entweder zurückgeworfen oder in Infrarotstrahlung umgewandelt. Ohne CO2.
2.Die Hauptbestandteile der Atmosphäre, Stickstoff und Sauerstoff, haben als zweiatomige Moleküle weder ein statisches Dipolmoment noch ein Übergangsdipolmoment, werden also durch Strahlung des sichtbaren und infraroten Lichts nicht angeregt. Verschiedene mehratomig aufgebaute Spurengase absorbieren und emittieren jedoch in charakteristischen Absorptionsbanden sehr intensiv und stellen damit Treibhausgase dar. Wasserdampf und Ozon sind gewinkelte Moleküle mit statischem Dipolmoment. Methan und Kohlendioxid besitzen aufgrund ihres symmetrischen Aufbaus kein statisches Dipolmoment, erhalten jedoch durch Schwingungsanregung ein Übergangsdipolmoment und emittieren daher.[1]





Spektrum der Gegenstrahlung (blau) bei klarem Himmel
Die hier betrachteten im langwelligen Infrarot gelegenen Spektrallinien entstehen nicht bei Übergängen zwischen verschiedenen Energieniveaus der Elektronenhülle, sondern bei Übergängen zwischen verschiedenen Rotations- oder Schwingungszuständen des Moleküls (siehe Molekularphysik). Solche Übergänge erzeugen typischerweise in einem begrenzten Wellenlängenbereich eine Vielzahl nahe beieinander liegender Spektrallinien; eine solche Ansammlung von Spektrallinien nennt man eine Spektralbande. Wasserdampf besitzt eine intensive Rotations-Schwingungs-Bande im Bereich von 5 bis 8 μm, während seine Rotationsbande die Wellenlängen oberhalb von 17 μm belegt. Kohlendioxid besitzt eine ebenfalls sehr intensive Bande zwischen 13 und 17 μm. Eine relativ schwache Bande des Ozons liegt bei 9,6 μm.[

und

Da wegen des kirchhoffschen Strahlungsgesetzes ein Strahler bei denjenigen Wellenlängen, bei denen er gut emittiert, auch gut absorbiert, stellt die Abbildung gleichzeitig das Absorptionsspektrum von Luft gegenüber thermischer Strahlung dar.

Darum durchlaufen die Emissionen der Gase nur eine kurze freie Weglänge, bevor sie von den Gasen wieder absorbiert und erneut emittiert werden. Die von höheren Luftschichten in Richtung Erdboden emittierte Strahlung wird nach kurzer Strecke von den tieferliegenden Luftschichten absorbiert und trägt zu deren Erwärmung bei, erreicht aber den Erdboden nicht. Dorthin gelangt sie erst nach mehreren Absorptions- und Reemissionszyklen. Die am Erdboden eintreffende Gegenstrahlung stammt bei klarem Himmel deshalb maximal aus einigen hundert Metern Höhe[4], und damit aus einer Luftschicht, in der sich die Temperatur nur geringfügig gegenüber dem bodennahen Wert ändert. Für die am Erdboden ankommende Strahlungsintensität ist daher im Wesentlichen die bodennahe Lufttemperatur maßgebend, wie etwa der von Wetterstationen standardgemäß in 2 m Höhe bestimmte Lufttemperatur-Messwert.

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willibaldus 26.08.2015, 20:55
321. zwei Sachen dazu

Zitat von Myrlin
Die Reemmision von Photonenstrahlung seitens CO2 liegt im Bereich 14-17um. Also das, was wir Infrarot nennen. Kannst du mir bitte Versuche linken, die den Schluss nahelegen, das CO2 auch nur diese Frequenz emmitieren kann? ) Also aufnehmen?) Die abstrahlfrequenz ergibt sich aus der Atomzusammensetzung/Molekülzusammensetzung im gesamten. Aber über die Photonenaufnahme sind mir keine Versuche bekannt. Nimmt CO2 also Energie auf, wenn es nur mit Licht OHNE Infrarotanteil bestrahlt wird? Soweit mir bekannt Ja. Und noch etwas! Was ist Infrarotstrahlung? Ist jegliche Infrarotstrahlung nicht gleich photonenabgabe von CO2? Andere Atome und Moleküle haben eine andere Abstrahlfrequenz. Also alles, was wir mit einer Infrarotkamera sehen, sind CO2-abgegebende Photonen, oder? Liege ich falsch?
1. Nimm an einem sonnigen Tag eine weisse Platte und eine schwarze. nach einer Weile in der Sonne halte je eine Hand nahe über die Platte und du wirst fühlen, dass die schwarze Platte mehr Wärme abstrahlt. Sonnenlicht wurde entweder zurückgeworfen oder in Infrarotstrahlung umgewandelt. Ohne CO2.
2.Die Hauptbestandteile der Atmosphäre, Stickstoff und Sauerstoff, haben als zweiatomige Moleküle weder ein statisches Dipolmoment noch ein Übergangsdipolmoment, werden also durch Strahlung des sichtbaren und infraroten Lichts nicht angeregt. Verschiedene mehratomig aufgebaute Spurengase absorbieren und emittieren jedoch in charakteristischen Absorptionsbanden sehr intensiv und stellen damit Treibhausgase dar. Wasserdampf und Ozon sind gewinkelte Moleküle mit statischem Dipolmoment. Methan und Kohlendioxid besitzen aufgrund ihres symmetrischen Aufbaus kein statisches Dipolmoment, erhalten jedoch durch Schwingungsanregung ein Übergangsdipolmoment und emittieren daher.[1]





Spektrum der Gegenstrahlung (blau) bei klarem Himmel
Die hier betrachteten im langwelligen Infrarot gelegenen Spektrallinien entstehen nicht bei Übergängen zwischen verschiedenen Energieniveaus der Elektronenhülle, sondern bei Übergängen zwischen verschiedenen Rotations- oder Schwingungszuständen des Moleküls (siehe Molekularphysik). Solche Übergänge erzeugen typischerweise in einem begrenzten Wellenlängenbereich eine Vielzahl nahe beieinander liegender Spektrallinien; eine solche Ansammlung von Spektrallinien nennt man eine Spektralbande. Wasserdampf besitzt eine intensive Rotations-Schwingungs-Bande im Bereich von 5 bis 8 μm, während seine Rotationsbande die Wellenlängen oberhalb von 17 μm belegt. Kohlendioxid besitzt eine ebenfalls sehr intensive Bande zwischen 13 und 17 μm. Eine relativ schwache Bande des Ozons liegt bei 9,6 μm.[

und

Da wegen des kirchhoffschen Strahlungsgesetzes ein Strahler bei denjenigen Wellenlängen, bei denen er gut emittiert, auch gut absorbiert, stellt die Abbildung gleichzeitig das Absorptionsspektrum von Luft gegenüber thermischer Strahlung dar.

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hartwig2 27.08.2015, 00:14
322. #30 Plutinowski

Das komische an der Waldsterbentheorie war, das bis heute der Wald , der den meisten (luft)Dreck überhaupt auf der Welt abbekommt, der Centralpark in New York , bis heute noch steht. In der DDR um "schwarze Pumpe " gab es kein Waldsterben, nee der ist immer in den Schwarzwald geflogen;-) Nicht umsonst war Waldsterben ein deutsches Wort das nicht übersetzt wurde.
Aber eben zehn Sekunden das Hirn einschalten , geht bei den deutschen Katastrophikern ja nicht.

Was schrieb #26 rkinfo
Zitat "Der IPCC startete über CO2 und Erderwärmung aber bei der ganzen Umweltbelastung per CO2 darf man den Reichtum der fossilen Besitzstandhalter nicht vergessen. Weg davor - Biosprit und vieles mehr kann da Kapitalismus minimieren."

Biosprit erzeugt CO² und und zwar anthropogenes, und zwar noch mehr als man mit normalen Sprit einspart.
Geniale Idee. Co² mit nochmehr CO² austreiben. Dafür tankt man in den USA schon E85 aus feinstem Gen Mais oder Weizen, mit der deutschen Vollpfostenidee des "Klimaneutralen" wäre man gar nicht darauf gekommen. Dafür ist der Bedarf inzwischen so groß, das die die Mengen gar nicht produzieren können, obwohl man dafür die dritt größte Wüste der Welt zum größten Landwirtschaftsbetrieb der Welt gemacht hat und nun wöchentlich 1000 Bohrungen machen muss um noch an Wasser zu kommen. Da man weiss, das geht nur noch ein paar Jahre, holzt man nun in Brasilien ab was das Zeug hält - für den "klimaneutralen Biosprit" der Welt.

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hartwig2 27.08.2015, 09:53
323. #295 nilaterne

335 Joule cm³ Wärmeenergie muss vom Eis aufgenommen werden um zu Schmelzen? Ich denke da haben Sie zu hoch gegriffen, aber schöner Nachweis das Ozeanerwärmung nichts mit AGW zu tun hat.

Aber das schreib ich in den Klimathreads hier seit Jahren!!!

Um 1m³ Wasser um 1 Grad zu erwärmen benötigt es die 4000 fache Wärmeenergie ( Joule) gegenüber 1m³ Luft. Soviel Wärmeenergie ist in der Luft gar nicht vorhanden, um vorausgesagte Ozeankatastrophen zu bewirken.

Das ähnliche "Mengenproblem" ergibt sich beim Thema Versauerung der Meere. 440 mg CO² sind eben pro M³ nur drin. und davon sind 6 % anthropogen, wenn man diesem Blödsinn glaubt. ( 290ppm war schon immer drin , alles was nun die Menschen emitieren verbleibt stumpf in der Athmosphäre, weil Pflanzen jetzt Co² aus fossilen Brennstoffen verweigern)

" Das entspricht 140.000 Gt CO2 und ist das 50-fache
dessen, was in der Atmosphäre vorhanden ist. (IPCC 2001, SABINE ET AL. 2004)."

Es sind also nur 2800 Gt Co² in der Atmosphäre, 168 davon anthropogen. Wenn dieses Promille nun gesamt in die Meere kommt wird sich der CO² anteil im Meer auf 140.168 Gt ändern. Bloß, das ist noch in der Athmosphäre und wird dringend für die Klimaschützer gebraucht.
Denn 550 Gt CO²werden jährlich NATÜRLIVH emitiert - und darauf haben wir keinen Einfluss.

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charliep2 27.08.2015, 20:24
324. Wo soll es denn herkommen

Zitat von hartwig2
335 Joule cm³ Wärmeenergie muss vom Eis aufgenommen werden um zu Schmelzen? Ich denke da haben Sie zu hoch gegriffen, aber schöner Nachweis das Ozeanerwärmung nichts mit AGW zu tun hat. Aber das schreib ich in den Klimathreads hier seit Jahren!!! Um 1m³ Wasser um 1 Grad zu erwärmen benötigt es die 4000 fache Wärmeenergie ( Joule) gegenüber 1m³ Luft. Soviel Wärmeenergie ist in der Luft gar nicht vorhanden, um vorausgesagte Ozeankatastrophen zu bewirken. Das ähnliche "Mengenproblem" ergibt sich beim Thema Versauerung der Meere. 440 mg CO² sind eben pro M³ nur drin. und davon sind 6 % anthropogen, wenn man diesem Blödsinn glaubt. ( 290ppm war schon immer drin , alles was nun die Menschen emitieren verbleibt stumpf in der Athmosphäre, weil Pflanzen jetzt Co² aus fossilen Brennstoffen verweigern) " Das entspricht 140.000 Gt CO2 und ist das 50-fache dessen, was in der Atmosphäre vorhanden ist. (IPCC 2001, SABINE ET AL. 2004)." Es sind also nur 2800 Gt Co² in der Atmosphäre, 168 davon anthropogen. Wenn dieses Promille nun gesamt in die Meere kommt wird sich der CO² anteil im Meer auf 140.168 Gt ändern. Bloß, das ist noch in der Athmosphäre und wird dringend für die Klimaschützer gebraucht. Denn 550 Gt CO²werden jährlich NATÜRLIVH emitiert - und darauf haben wir keinen Einfluss.
Die selbsternannten Klimaschützer sind doch i. d. R. auch diejenigen, die vor bald zur Neige gehenden Rohstoffen warnen. Angenommen, diese reichen viel länger als die 20 Jahre, die etwa ein Club-of-Rome vor ca. 40 Jahren prophezeit hatte, also noch mal so lang wie bisher. Damit kann in einem worst-case-Szenario maximal die gleiche Menge an bösem CO2 freigesetzt werden und das war's, denn alles was geht, ist dann verbrannt. Folglich kann zu dem obigen Promille maximal noch ein weiteres hinzu kommen.
So, nun sollen diesen diese 1 bis 2 Promille gleichzeitig
via Treibhauseffekt die Atmosphäre um 10 K aufheizen, die Meere versauern und wer weiß was anstellen?
Ist das nicht ein bisschen viel verlangt?

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kurtduschek3 17.06.2017, 07:44
325. Mein Arzt

....hat mir gesagt, mach dir keine Sorgen ! Die Forscher arbeiten daran auf dass wir in Zukunft alle gesund sterben.

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Sumerer 17.06.2017, 11:27
326.

Zitat von BlakesWort
Interessant an diesen Meldungen sind immer die Meinungen der ewigen Leugner, die von ihrem Kleingarten in Deutschland auf den Globus schließen. Deutschland profitiert vom Klimawandel, aber es profitiert ganz sicher nicht von der Wandlung der Ozeane. Der Artikel vergisst nämlich zu erwähnen, dass zwar der Ozean in einem Pufferkreislauf basisch gehalten wird, aber dennoch viele Kleinstlebewesen in ihren Populationen zurückgehen. Infolge dessen verändern sich viele Nahrungsketten an deren Ende die wichtigste Proteinquelle für viele Menschen steht: Meeresfisch. Wir steuern direkt in eine Ernährungskrise und viele Menschen sagen sich, solange es nicht in den nächsten 30 Jahren geschieht, ist es mir egal. Kurzsichtig.
Durch Ihren und weitere Beiträge wird klar, dass ökologische Zusammenhänge meist nicht verstanden werden.

Der Kleingärtner, um bei Ihrem Beispiel zu bleiben, regt sich über ein paar Läuse auf seinen Rosen auf und bekämpft sie unerbittlich. Er bemängel dann dass Fehlen von Marienkäfern.

Und Raupen auf seinem Gemüse regen ihn ebenfalls auf. Die bekämpft er natürlich auch mit aller erforderlichen Härte. Wundert sich aber dann, dass es in jenem Jahr so wenig Schmetterlinge gibt/gab. Jede Brennnessel wird sorgfältig ausgerupft, die wichtige Futterpflanze ist.

Wenn ich eine Wasserzusammensetzung verändere, dann sollte mich nicht wundern, dass das ebenfalls eine Auswirkung auf die im Wasser lebenden Organismen hat.

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Sumerer 17.06.2017, 11:40
327.

Zitat von holy10
Wo im Artikel steht eigentlich das die Meere sauer sind? So wie ich das verstanden habe werden sie saurer und das ist bei einem sinkendem PH-Wert durchaus richtig. Zum Thema sei gesagt, dass sich unser Planet immer verändern wird. Wer versucht das aufzuhalten, hat schon verloren.
Ihre Schlussfolgerung würde ich so nicht nachvollziehen wollen. Weil jeder Kleingärtner schon sich sein eigenes Biotop, mit durchaus unterschiedlicher Artenvielfalt, schaffen könnte.

Und was im Kleinen funktioniert, sollte auch im großen Ganzen zu schaffen sein. Einmal abgesehen von den Trumps dieser Welt, die sich das nicht zutrauen.

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