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Sahelzone ergrünt: Das Wüstenwunder
DPA

Jahrzehntelang litten die Länder der Sahelzone im Norden Afrikas unter extremen Dürren. Jetzt zeigen Analysen: Fast überall ergrünt die Region.

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Ein_denkender_Querulant 15.09.2015, 18:52
1. wärmer gleich feuchter

Das war durchaus zu erwarten. Aber viele vergessen die potenziellen negativen Konsequenzen. Der Atlantik und das Amazonasbecken leben auch von den Nährstoffen, die über Wüstensand aus der Sahara eingetragen werden. Mehr Grün in der Sahelzone bedeutet weniger Grün an anderer Stelle, weil Sandstürme kleiner ausfallen

Ein Teufelskreis!

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cassandros 15.09.2015, 19:41
2. Räucherstäbchen statt Schulen!

Zitat von Bran Mak Morn
theparenttreefarm-in-paraguay/
Ein Manifest der weltbekannten Hilfsorganisation "Wünschelruten für die Welt"

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iStone 15.09.2015, 20:27
3. Komplexe Ursachen

Ein_denkender_Querulant: "wärmer gleich feuchter"

Das ist so nicht unbedingt korrekt. Die Sahelregion ist recht komplex bzgl. ihrer Niederschlagsmechanismen. Erhöhte Niederschläge werden durch erhöhte Evapo(trans-)piration meist überkompensiert (P-E bei Temperaturerhöhung, zusätzlich noch Clausius-Clapeyron, Luft nimmt mehr Feuchte auf). Da die Quellen für Feuchte weit weg sind, muss eine Änderung also in der Zirkulation zu suchen sein.

Paleoklimatologisch haben sie deshalb recht, da hier die Zirkulation bei wärmeren Perioden zu mehr Niederschlag in der Sahel führte. Für eine Erwärmung durch CO2 muss das nicht unbedingt gelten. Modelle kriegen das nicht hin. Ich denke aber dennoch, dass mittelfristig der Niederschlag eher zunimmt (ITCZ weiter nach Norden, verstärkter Monsun). Vieles hängt lokal dann aber noch von der Vegetation und Bodenerosion ab, wie im Artikel erwähnt. Es bleibt spannend.

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charliep2 15.09.2015, 20:51
4. Sollte

doch was dran sein am Klimawandel? Nun, das CO2 scheint ja schon mal zu wirken.

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charliep2 15.09.2015, 20:54
5. Oh Schreck!

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Das war durchaus zu erwarten. Aber viele vergessen die potenziellen negativen Konsequenzen. Der Atlantik und das Amazonasbecken leben auch von den Nährstoffen, die über Wüstensand aus der Sahara eingetragen werden. Mehr Grün in der Sahelzone bedeutet weniger Grün an anderer Stelle, weil Sandstürme kleiner ausfallen Ein Teufelskreis!
Da darf doch nicht wahr sein! Jetzt nehmen die uns auch noch die letzte Hoffnung auf den baldigen Weltuntergang!

Zum Teufel mit dem Grünzeug!

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westerwäller 15.09.2015, 21:11
6. Die Studien wurden wahrscheinlich ...

... von Lobbyisten von Shell, Esso, VW und Kohlekraftwerksbetreibern bezahlt ...

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westerwäller 15.09.2015, 21:30
7. Eine einleuchtende Erklärung:

Von:

https://gruene-nrw.de/aktuelles/ursachen-des-klimawandels/


"Der Klimawandel ist die wesentliche Ursache für die seit Jahren spürbaren Veränderungen des Erdklimas."

Dass da vorher noch keiner darauf gekommen ist ...

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Havenpirat 15.09.2015, 21:53
8. Quark

Zitat von charliep2
doch was dran sein am Klimawandel? Nun, das CO2 scheint ja schon mal zu wirken.
und die Zusammenhänge nicht erkannt-

und ich empfehle dem Autor mal etwas im Archiv zu stöbern
> http://www.spiegel.de/spiegel/a-619742.html

um die Ursachen zu recherchieren.
Ich vermisse immer wieder journalistische Arbeit beim SPON

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westerwäller 15.09.2015, 22:17
9. Erratum:

Man muss eine Hierarchieebene höher gehen, um diese Pretiose der Sprachkunst zu bewundern ...

Also: https://gruene-nrw.de/aktuelles/

und nicht :

https://gruene-nrw.de/aktuelles/ursachen-des-klimawandels/

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