Forum: Wissenschaft
Satellitenbild der Woche: Blick aufs Sperrgebiet
ESA

Weißer Sandstrand, dunkelgrüner Urwald - auf North Sentinel Island lebt einer der letzten Eingeborenenstämme der Welt. Besuch ist nicht willkommen. Ein Esa-Satellit hat die Insel nun fotografiert.

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Layer_8 17.05.2014, 10:16
1. Coole "Eingeborene"

Zitat von sysop
Weißer Sandstrand, dunkelgrüner Urwald - auf North Sentinel Island lebt einer der letzten Eingeborenenstämme der Welt. Besuch ist nicht willkommen. Ein Esa-Satellit hat die Insel nun fotografiert.
"Seit 1996 haben die Eingeborenen die Insel ganz offiziell für sich. North Sentinel Island ist Sperrgebiet"

Damit sind ja erstmal die Missionare außen vor. "Gehörte" diese Insel zu einem christlichen Land, hätten die Leute dort ein echtes Problem. Und, vielleicht existieren dort auch wirklich keine wichtigen Rohstoffe, dann kann man wirklich hoffen, dass diese Kultur sich bewahren darf.

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doubletrouble2 17.05.2014, 10:16
2. Im Herz der Finsternis

Wir wissen nicht einmal, ob die Sentinelesen kulturell nun neolithisch oder prä-neolithisch orientiert sind. Nie war jemand von ausserhalb in ihrem Dschungel. Dabei würde man zu gerne mehr über sie erfahren. Doch das könnte für eine der beiden Parteien immer tödlich enden. Die einzige Alternative wäre ein Forscherteam mit keimfreien gepanzerten Schutzanzügen, das einen Erkundungstrip unternimmt. Das aber erlaubt die indische Regierung nicht und es wäre auch moralisch fragwürdig. So bleiben vorerst nur die Satelliten-Fotos. Ein zweiter Rüdiger Nehberg wird sich ja wohl kaum finden, oder ?

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klugscheißer2011 17.05.2014, 10:22
3. In Ruhe lassen

Zitat von sysop
Weißer Sandstrand, dunkelgrüner Urwald - auf North Sentinel Island lebt einer der letzten Eingeborenenstämme der Welt. Besuch ist nicht willkommen. Ein Esa-Satellit hat die Insel nun fotografiert.
Da sieht man wieder einmal wie sehr das Gefasel vom Selbstbestimmungsrecht der Völker ernstzunehmen ist.
Warum lässt man diese Menschen nicht einfach in Ruhe?

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vantast64 17.05.2014, 10:29
4. Diese Leute haben ja so recht,

niemanden hineinzulassen. Sie ahnen, daß mit der Zivilisation neue Krankheiten und die große Gier kommt, die ihre Welt zerstört. Leider können sie nichts gegen den Anstieg von Müll und Meeresspiegel tun, den die "Zivilisierten" trotzdem verursachen und die ganze Erde gefährden.

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chwe 17.05.2014, 10:32
5. Wenn man wollte ...

koennte man sicher mehr ueber dieses Volk erfahren auch ohne die Insel
zu betreten. Z.B. mit einer kleinen Drohne in Form eines Albatros, oder
mit einem Mini U-Boot.
Oder man laesst diese Menschen einfach in Ruhe und findet sich damit
ab nicht alles ueber sie zu wissen.

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capote 17.05.2014, 10:33
6. optional

Offenbar spüren die die Wahrheit instinktiv, wenn Sie Fremden erlauben Ihre Insel zu inspizieren, dann sind Sie geliefert, egal ob durch Krankheiten wie die Bewohner der Osterinsel, ob durch irgendwelche "Investoren" die da ein Hotel hinbauen oder Ihre Tropenhölzer abschleppen, die Insel mit Kunststoffen zumüllen oder Alkohol herbeischaffen, der Möglichkeiten gibt es viele und schief gehen tut das in jedem Fall.

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Inuk 17.05.2014, 10:34
7. Wilder Eingeborenenstamm

Zitat von sysop
Weißer Sandstrand, dunkelgrüner Urwald - auf North Sentinel Island lebt einer der letzten Eingeborenenstämme der Welt. Besuch ist nicht willkommen. Ein Esa-Satellit hat die Insel nun fotografiert.
Die Begegnung mit den Ostpreußen muss wohl unter den Eingeborenen ein gewaltiger Kulturschock gewesen sein, sodass sie lieber abgeschieden leben möchten.

Heute sagen sie sich: Lieber nackt im Busch und glücklich, als arbeitslos, depressiv und Hartz IV-Empfänger. Aber etwas scheinen sich die Andamanenanen doch in den Drink zu mischen, dass sie so aggressiv auf Fremde reagieren. In Seenot geratenen Matrosen sollte schon geholfen werden. Ist das nicht ein Urinstinkt der Menschen, anderen zu helfen?

Die Insel zu durchqueren wäre doch für den letzten Abenteurer Tirols, Reinhold Messner, eine neue Herausforderung.

Trotzdem wünsche ich dem Eingeborenenstamm dort, dass sie ihre Insel für sich behalten können.

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rudlith 17.05.2014, 10:49
8. Was denn,

was denn, keine Muslime dort und wenigstens eine Moschee? Ts,Ts,Ts! Sind wohl Nazis diese Leute auf der Insel (möglicherweise wissen sie es nur nicht)?

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huuhbär 17.05.2014, 11:11
9. Leben oder Aussterben

Zitat von Inuk
In Seenot geratenen Matrosen sollte schon geholfen werden. Ist das nicht ein Urinstinkt der Menschen, anderen zu helfen?
Das sind nicht die ersten Urstammbewohner die keinen Kontakt zu der modernen Zivilisation suchen. Die wissen sicher durch Überlieferungen warum. Dem Tusnami ist ja auch getrotzt worden. Wie ich annehme sogar ohne Totesopfer.

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