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Satellitenbild der Woche: Land unter
NASA

Die US-Weltraumbehörde Nasa hat eine Übersichtsaufnahme der Flutgebiete in Deutschland veröffentlicht. Die Aufnahmen des Satelliten "Terra" zeigen sehr eindrücklich, welch große Bereiche vom Hochwasser betroffen sind.

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lscpilot 08.06.2013, 17:15
1. Schuldfragen??

Es ist doch volkswirtschaftlich gesehen ziemlich gleichgültig wer oder was Schuld an dieser Hochwasserkatastrophe trägt. Entscheiden ist, endlich zu akzeptieren, dass so etwas durch die Klimaveränderung jedes Jahr erneut passieren kann, und das sogar mehr als nur einmal. Es kann nicht häufig genug wiederholt werden:" Es hilft keinem Betroffenen über Sinn und Unsinn von Kernkaftwerken, CO2 Ausstoß, Elektrovoltaik usw.zu steiten, wenn das nächste Hochwasser bereits vor der Tür steht".

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jot-we 08.06.2013, 17:48
2.

Eigentlich wird nur eins klar bei Betrachtung dieser Satellitenfotos: hätte man beizeiten vernünftig geplant und gebaut (und den Flüssen genügend grosse Auenflächen gelassen), wäre alles nur halb so schlimm. Der überschwemmte Bereich sieht aus dem All tatsächlich nicht sonderlich dramatisch aus, jedenfalls was seine Ausdehnung anbelangt. Im Prinzip sollten also auch extreme Wettersituationen beherrschbar sein. Man muss es halt nur wollen ...
Für die Betroffenen ist das jetzt natürlich kein Trost.

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datsenfdöppche 08.06.2013, 19:15
3. an jedes Bauamt

In der Tat sind solche Satellitenbilder aus den Überschwemmungsgebieten äußerst wertvoll für die Planung. Sie zeigen nämlich deutlich, wo die Flüsse sich breit machen, wenn sie zuviel getrunken haben. Diese Bilder sollte jedes Bau- und Stadtplanungsamt der betreffenden Regionen bekommen und schön eingerahmt dauerhaft sich an die Wand hängen. Damit bei der Genehmigung von Bauanträgen jeder im Amt, auch der kleinste Praktikant weiß, wo in Zukunft gebaut werden darf und wo nicht. Und wo verdammt nochmal keine chemisch-pharmazeutische Fabrik oder Kraftwerk hingestellt werden darf! Wer da privat dann trotzdem noch baut, der gehört geflutet.

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datsenfdöppche 08.06.2013, 19:21
4. an jedes Bauamt

In der Tat sind solche Satellitenbilder aus den Überschwemmungsgebieten äußerst wertvoll für die Planung. Sie zeigen nämlich deutlich, wo die Flüsse sich breit machen, wenn sie zuviel getrunken haben. Diese Bilder sollte jedes Bau- und Stadtplanungsamt der betreffenden Regionen bekommen und schön eingerahmt dauerhaft sich an die Wand hängen. Damit bei der Genehmigung von Bauanträgen jeder im Amt, auch der kleinste Praktikant weiß, wo in Zukunft gebaut werden darf und wo nicht. Und wo verdammt nochmal keine chemisch-pharmazeutische Fabrik oder Kraftwerk hingestellt werden darf! Wer da privat dann trotzdem noch baut, der gehört geflutet.

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titanic75 08.06.2013, 19:31
5. Naja...

Zitat von lscpilot
Es ist doch volkswirtschaftlich gesehen ziemlich gleichgültig wer oder was Schuld an dieser Hochwasserkatastrophe trägt. Entscheiden ist, endlich zu akzeptieren, dass so etwas durch die Klimaveränderung jedes Jahr erneut passieren kann, und das sogar mehr als nur einmal. Es kann nicht häufig genug wiederholt werden:" Es hilft keinem Betroffenen über Sinn und Unsinn von Kernkaftwerken, CO2 Ausstoß, Elektrovoltaik usw.zu steiten, wenn das nächste Hochwasser bereits vor der Tür steht".
...die Menschen wären gut beraten mit der Renaturierung der Flüsse in großem Stil zu beginnen. Das geht gewiss besser und schneller als irgendwelche CO2-Rechenspielchen.

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statussymbol 08.06.2013, 19:41
6.

Zitat von titanic75
...die Menschen wären gut beraten mit der Renaturierung der Flüsse in großem Stil zu beginnen. Das geht gewiss besser und schneller als irgendwelche CO2-Rechenspielchen.
Richtig. Hauptursachen für die Überschwemmungen sind nachweislich Flußbegradigungen, Bebauung und Wegnahme natürlich Überlaufflächen uvm.

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aspera53 08.06.2013, 19:55
7. und das geht noch schneller.....

Zitat von titanic75
...die Menschen wären gut beraten mit der Renaturierung der Flüsse in großem Stil zu beginnen. Das geht gewiss besser und schneller als irgendwelche CO2-Rechenspielchen.
Natürlich ist es besser, den Flüssen wieder mehr Raum zu geben. Das dauert aber mehrere Jahrzehnte und hilft gegen Extremereignisse auch nicht sicher.
Was wir aber in 4 Wochen machen können, ist, den Stauraum unserer Talsperren mehr für den Hochwasserschutz zu nutzen. Solange wir nur etwa 10 bis max. 15 % des Gesamtvolumens für den Hochwasserschutz freihalten, muß sich niemand wundern.
Freilich ist dann der Tourismus und/oder das Wasserkraftwerk nicht mehr soo gut dran, aber das muß man halt wollen.
Glaubt irgendwer wirklich, das sowas wie im link nicht immer wieder zur Flut führen muß :
[url=http://hydro.chmi.cz/hpps/popup_hpps_prfdyn.php?seq=307262]
Es gibt aber keinen Grund, sich über unsere tschechischen Nachbarn aufzuregen. Auch die meisten unserer Brauchwassertalsperren waren am oberen Stauziel. Mehr Speicherraum verhindert das Hochwasser nicht, läßt es aber gegebenenfalls weniger schlimm werden.
ab astra

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Roller 08.06.2013, 20:24
8.

Zitat von lscpilot
Es ist doch volkswirtschaftlich gesehen ziemlich gleichgültig wer oder was Schuld an dieser Hochwasserkatastrophe trägt. Entscheiden ist, endlich zu akzeptieren, dass so etwas durch die Klimaveränderung jedes Jahr erneut passieren kann, und das sogar mehr als nur einmal..
Genau!
Wir brauchen daher eine technisch-physikalische Lösung. wie man solche Wassermassen bändigen kann.
Jeder freifliessende Fluss ist eigentlich eine riesige Verschwendung von konzentrierter Solarenergie, die wir wo anders niemals effektiver und billiger gewinnen können.
Um diese Energie abzugreifen brauchen wir parallel zum Fluss verlegte Rohre , die bei Hochwasser den Fluss kurzschliessen können.
Das Rohr muss bis zum Oberlauf reichen , d.h. ca. 400m über dem Meeresspiegel , damit die Rohre nicht so groß sein müssen und die Fliessgeschwindigkeit Vmax= sqrt(2xgxh) möglichst hoch wird.
Bei dieser Höhe beschleunigt das Wasser auf ca. 90 m/s , was bei 4m Rohrdurchmesser eine Wassermasse von ca.1100m³/s bedeuten würde, die dem Fluss die Hochwasserwelle nehmen würde.
Oder man macht gleich 5m Durchmesser, das reicht dann wahrscheinlich auch eine Weile für den fortschreitenden Klimawandel aus.
Dieses Rohrsystem kann ohne Hochwasser überfüssiges Wasser des Flusses zur Energiegewinnung nutzen.
Es würde vom Prinzip und Effektivität dem größten Staudamm der Welt entsprechen und das mitten in Deutschland.
Nur weil es das nirgends gibt, heisst nicht, das das nicht geht.

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Roller 08.06.2013, 20:35
9.

Zitat von titanic75
...die Menschen wären gut beraten mit der Renaturierung der Flüsse in großem Stil zu beginnen. Das geht gewiss besser und schneller als irgendwelche CO2-Rechenspielchen.
Sie meinen mit der Renaturierung den Stand von vor 1501?

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