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Satellitenbild der Woche: Panoramablick aufs Silicon Valley
USGS/ ESA

Grün, grau, blau - die Region um die Metropolregion San Francisco ist geprägt von Kontrasten. In den satten Farben von Wasser und Wald gehen Städte beinahe unter.

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westerwäller 20.06.2015, 09:12
1. Bedenklich die nahe Bebauung am Meer ...

Bei einem Anstieg des Meeresspiegels um 30m ist für die meisten Leute dann Land unter.

In Deutschland sind wir da schon etwas weiter: Nur an der Küste bauen wir so nahe ans Meer heran. Im Binnenland und in den Mittelgebirgen nicht ...

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fritzihansi 20.06.2015, 14:17
2. Grandiose Einsicht!

Zitat von westerwäller
Bei einem Anstieg des Meeresspiegels um 30m ist für die meisten Leute dann Land unter. In Deutschland sind wir da schon etwas weiter: Nur an der Küste bauen wir so nahe ans Meer heran. Im Binnenland und in den Mittelgebirgen nicht ...
Ach was trifft man doch im Internet für clevere Typen.
Ich wäre von alleine nie darauf gekommen, dass man im Binnenland oder in den Mittelgebirgen nicht nahe ans Meer bauen kann.
Aber auch andere Länder sind soweit wie wir in D.
Selbst in der USA sind die mitttlerweile so schlau und bauen nicht nahe am Meer. So z,B. in den Staaten Nevada, Utah, New Mexico, Colorado und vielen anderen.
:-) ;-) :-)

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minsch 20.06.2015, 15:29
3.

Das mit dem Binnenland ist in weiten Teilen Norddeutschlands bei einem Anstieg von 30 m egal: Dann existieren einige Binnendünen, Endmoränen aus der Eiszeit, hier und da auch einmal ein Mittelgebirge, als Insel oder Halbinsel weiter, aber bspw. in Hamburg kann man dann Hochseefische fangen, wenn man bereit ist, das Risiko einzugehen, ständig seine Netze zu verlieren, weil die am Michel, der Alsterphilharmonie und vielen anderen Gebäuden, dann als Unterwasserruinen tätig, hängen bleiben.

Leider konnte ich keine Karte mit Höhenlinien von Norddeutschland im Netz finden, aber bei dreißig Meter macht die heutige Unterscheidung von Küste und Binnenland nur noch wenig Sinn, denn dann liegt die Küste mitunter hundert und mehr Kilometer weiter landeinwärts, jedenfalls wenn man die heutigen Küstenverläufe zugrunde legt. Und viele heutige Inseln werden dann nur noch Unterwassergebirge sein. Aber irgendwie ist das dann auch nicht unbedingt das ganz große Problem: Norddeutschland kann dann eventuell nach Grönland oder gar Antarktika umziehen, denn ohne Eis ist da dann wohl einiges wärmer: Und mit den eigensüchtigen Bayern keinen gemeinsamen Staat mehr zu haben, ist auch nicht das schlechteste, nicht wahr Herr St. Florian Seehofer.

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westerwäller 20.06.2015, 16:06
4. Ihnen ist schon klar, dass ...

Zitat von fritzihansi
Aber auch andere Länder sind soweit wie wir in D. Selbst in der USA sind die mitttlerweile so schlau und bauen nicht nahe am Meer. So z,B. in den Staaten Nevada, Utah, New Mexico, Colorado und vielen anderen. :-) ;-) :-)
... Nevada, Utah, New Mexico, Colorado usw. viel weiter südlich liegen, als Deutschland und deswegen nicht vergleichbar sind?

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Stefan_G 20.06.2015, 17:20
5. zu #1

Zitat von westerwäller
Bei einem Anstieg des Meeresspiegels um 30m ist für die meisten Leute dann Land unter. In Deutschland sind wir da schon etwas weiter: Nur an der Küste bauen wir so nahe ans Meer heran. Im Binnenland und in den Mittelgebirgen nicht ...
Kann man -zumindest für das Binnenland- so nicht sagen, in Oldenburg, Bremen, Lüneburg, Güstrow und Neubrandenburg haben auch Leute gebaut. Das liegt alles deutlich weniger als 30 m über NN.

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Stefan_G 20.06.2015, 17:22
6. zu #4

Zitat von westerwäller
Ihnen ist schon klar, dass ... Nevada, Utah, New Mexico, Colorado usw. viel weiter südlich liegen, als Deutschland und deswegen nicht vergleichbar sind?
Wie weit nördlich müssen Länder denn liegen, damit man sie in ihrer Höhe über dem Meer vergleichen darf?

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westerwäller 20.06.2015, 17:41
7. Na ja, ...

"Wie weit nördlich müssen Länder denn liegen, damit man sie in ihrer Höhe über dem Meer vergleichen darf?"

Meine nördliche Koordinate ist 50,690857° bei 270,38m über NN (momentan) ...

Als Toleranz: Ich würde sagen 1,41412*10^-8 wäre angemessen ...

Gibt jedem ausreichend Messtoleranz und nimmt Rücksicht auf die Kontinentaldrift der nächsten 10 Jahre...

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westerwäller 20.06.2015, 17:55
8. Will Ihnen mal was sagen ...

Zitat von Stefan_G
Kann man -zumindest für das Binnenland- so nicht sagen, in Oldenburg, Bremen, Lüneburg, Güstrow und Neubrandenburg haben auch Leute gebaut. Das liegt alles deutlich weniger als 30 m über NN.
Die Leute in Oldenburg, Bremen, Lüneburg, Güstrow und Neubrandenburg vertrauen alle darauf, dass die Holländer - wenn´s mal schlecht kommt - ihre Deiche so weit bauen, dass den Holländern selbst das Wasser nicht von hinten in die Bude läuft ...

Dann beschweren sie sich wieder ...

Wegen der Kosten ...

Hätten halt in Ostfriesland bleiben sollen und nicht einen eigenen Staat aufmachen sollen ...

Ich lebe übrigens in der Nähe der Stadt, aus der Wilhelm von Oranien stammt. Der Staatsgründer ...

Daher auch die Nationalhymne "De Wilhelmus" .

Zitat: (Wikipedia)

"Ob sie die älteste Nationalhymne der Welt ist, ist umstritten, aber letztlich eine Frage der Definition. Definiert man eine Nationalhymne als Einheit von Melodie und Text, so ist Het Wilhelmus wohl die älteste der Welt, gesungen ab dem 16. Jahrhundert. Allerdings ist sie erst seit 1932 die offizielle Nationalhymne der Niederlande.


Älteste Veröffentlichung der Melodie des „Wilhelmus“ bei Adrianus Valerius in „Nederlandtsche Gedenck-Clanck“, 1626
Der Text wurde zwischen 1568 und 1572 zu Ehren von Wilhelm I. von Oranien-Nassau während des Aufstandes gegen die Spanier (auch bekannt als der Achtzigjährige Krieg) von einem unbekannten Verfasser geschrieben. "

Erste Strophe:

"Wilhelmus von Nassawe
bin ich von teutschem blut,
dem Vaterland getrawe,
bleib ich bis in den Todt,
Ein Printze von Uranien
bin ich frey unerfehrt,
den König von Hispanien
hab ich allzeit geehrt."

Aber ich glaube, ich schweife jetzt ab ...

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dinnyc 20.06.2015, 18:14
9.

Zitat von westerwäller
Bei einem Anstieg des Meeresspiegels um 30m ist für die meisten Leute dann Land unter. In Deutschland sind wir da schon etwas weiter: Nur an der Küste bauen wir so nahe ans Meer heran. Im Binnenland und in den Mittelgebirgen nicht ...
Ich glaube, lieber Westerwäller, dass Sie den Witz in Ihrer Aussage selbst nicht verstanden haben.

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