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Schadensbilanz: Zahl der Wolfsangriffe auf Nutztiere gestiegen
DPA

472 dokumentierte Fälle in einem Jahr - vor allem Schafsherden werden zunehmend von Wölfen attackiert. Experten sagen: Abschüsse helfen nur kurzfristig. Nutztiere müssen besser geschützt werden.

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wittchen2000 16.02.2019, 09:36
1. Wölfe: Umsiedeln, ggf. abschießen

In Deutschland gibt es nicht genug Platz für Wölfe, wir sind eine der dichtbesiedeltsten Regionen der Erde.
"Experten Sagen: Abschüsse helfen nur kurzfristig" - naja, andere "Experten" sagen wahrscheinlich was anderes.
Es gibt auch genug "Experten" die in der Stadt leben und sich das nicht ausmalen wie es in ländlicheren Regionen ist, wenn man Angst haben muss die Schafe oder auch die eigenen Kinder sind draußen nicht mehr sicher.
Wann wird er erste Waldkindergarten wohl Besuch von einem hungrigen Wolf bekommen?

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jamguy 16.02.2019, 09:40
2. Alimentierung

vielleicht sollten die Landwirte gegen Entschädigung öfters einen großen Ochsen im Wald anbinden das reicht für 2-3 Tage?

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Immanuel K. 16.02.2019, 09:48
3. Ob die Idee,...

...ein Wildtier in einer Kulturlandschaft anzusiedeln, das gleichzeitig auch ein Nahrungskonkurrent des Menschen ist, gut ist, wage ich zu bezweifeln...
Die Vorstellung, dass dieses Wildtier, seine Nahrung nur bei Wildtieren sucht, erscheint mir naiv. M.E. wird es früher oder später zu einer unmittelbaren Konfliktsituation zwischen einem Wolf und einem Menschen kommen - das ist bei einer wachsenden Wolfspopulation überhaupt nicht zu vermeiden.

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Nepomuk 16.02.2019, 09:53
4. Artenschutz ist wichtig!

Tierarten die vom Aussterben bedroht sind sollten unbedingt geschützt werden. Nun ist der europäische Grauwolf aber gar nicht gefährdet. In abgelegenen Gebieten ist er sogar häufig. Dass er aus dicht besiedelten Gebieten vertrieben wurde hat, wie wir heute sehen, durchaus Gründe.
Andere Arten, wie z.B. die Hausratte, stehen auf der Roten Liste, sind aber nicht geschützt.
Nach welchen Kriterien werden einzelne Arten also geschützt. Hilfreich ist vielleicht die Frage aller Fragen: Cui bono? Als Biologe ist es nicht einfach eine Arbeit zu finden, da kommen Wolf und Biber gerade recht.
Tier- und Naturschutzvereine verfolgen längst auch wirtschaftliche Interessen, da sind charismatische Tierarten ein gutes Mittel Spendengelder zu generieren.
Ein Gedankenspiel: die Malariamücke wurde in Deutschland auch ausgerottet, nun kommt er wieder zurück. Auf der Homepage vom NABU steht dann: „Willkommen Malariamücke!“
Undenkbar? Ja, natürlich. Aber so wird die Absurdität des Wolfsschutzes sichtbar.
Eine Tierart kommt zurück, deren Schutz kostet Millionen, die Schäden sind enorm, einen zuverlässiger Schutz der Weidetiere auf Dauer nicht möglich, oder finanzierbar.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis wieder Vernunft einkehrt, und der Wolf dahin zurück kehrt, wo er leben kann, und keinen Schaden anrichtet.

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guka-le. 16.02.2019, 09:58
5. Wie hilflos können

den unsere Viehzüchter nur sein.
Hier wird eine Riesen Welle wegen nix gemacht. Wie haben es den die Bauern mit den Wölfen früher hinbekommen???
Sie haben....Hunde für Ihre Viehherden benutzt. Keine Zäune, Waffen, etc.
Alle wollen ja so Öko, Gutmensch, Dieselhasser sein aber wenn es darum geht in Einklang mit den Tieren und Natur zu leben, wird dicht gemacht.

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power.piefke 16.02.2019, 09:58
6. @ wittchen2000

"In Deutschland gibt es nicht genug Platz für Wölfe, wir sind eine der dichtbesiedeltsten Regionen der Erde." dann sind offenbar die Menschen das Problem und nicht das heimische Raubtier Wolf. im übrigen zu ihrem waldkindergarten: Rotkäppchen ist ein Märchen!

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niska 16.02.2019, 10:00
7.

Da selbst unsere Wälder für die Nutzung angelegte Kulturlandschaften sind, und eben keine wilde Natur, ist die Ansiedelung von Raubtieren irrsinnig, wenn auch irgendwie traditionalistisch naturromantisch. Die Großtiere im Wald müssen soweit bejagt werden, dass sie diesen nicht gen Feldern oder gar Siedlungen verlassen müssen. Selbst bei Wildsauen ist das ja schon ein Problem hierzulande. Jetzt aber lassen wir auch noch Raubtiere in unsere Höfe und Städte? Die müssen kosequent beschossen werden, denn wenn sie einmal einen Schafsriss gemacht haben, werden sie es wieder tun. Und es sind ja keine Risse, wie sich das so mancher angebliche Naturschützer vorstellt. Es wird nicht ein Schaf gerissen, um es zu verspeissen, nein die Wölfe metzeln aus Jagdlust und Blutrausch alle Schafe in der Koppel nieder und lassen die Kadaver einfach liegen. Das ist auch nicht "Natur", das ist es wenn ein "Naturwolf" in einen Kulturraum gelassen wird.

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Wegen 16.02.2019, 10:00
8. Es gibt keine Nutztiere...

Das ist ein von Menschen erfundener Begriff, um die Ausbeutung von Tieren zu rechtfertigen. Funktioniert übrigens auch mit Menschen gut. Doch zum Thema: Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Die erste ist die, für die sich der Wohlstandsmensch gern entscheidet: die Ausrottung des Wolfes. Die zweite besteht darin, insbesondere Schafe ausreichend zu schützen, oder eben auf die Haltung von Tieren zu verzichten.

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Ein_denkender_Querulant 16.02.2019, 10:03
9. Natürlich Feinde des Wolfes stärken

Der Wolf hat nebem dem Menschen zwei natürliche Feinde, Adler, die die Welpen töten und Bären, die auch große Wölfe in Schach halten. Aus diesem Grunde sollten zur natürlichen Regulierung der Bestände wieder Braunbären, besser Grizzlys, in Deutsachland heimisch gemacht werden, Dann brächte auch niemand mehr Angst vor Wölfen im Wald zu haben.

Erste Projekte dazu sollen laut Fachpresse schon anlaufen.

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