Forum: Wissenschaft
Schädelfund in Transsilvanien: Mordfall nach 33.000 Jahren aufgedeckt
Kranoti/ DPA

Der Schädel lag in einer Höhle, zusammen mit Steinwerkzeugen und Bärenknochen. Nun sind sich Tübinger Anthropologen sicher: Der Mann aus der Steinzeit wurde ermordet.

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hartmannulrich 04.07.2019, 16:24
1. Jungpaläolithikum

Im Artikel heißt es einmal Jungpaläolithikum, einmal Altpaläolithikum. Jungpaläolithikum ist richtig. (Nicht zu verwechseln mit der Jungsteinzeit.)

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Sissy.Voss 04.07.2019, 16:55
2. Da kann man Herrn Hartmann nur zustimmen...

Da kann man Herrn Hartmann #1 nur zustimmen. Die zeitliche Differenz ist enorm. Wikipedia: "In Mitteleuropa beginnt das ALTpaläolithikum mit unumstrittenen Steinartefakten vor weniger als einer Million Jahren, zum Beispiel aus der Tongrube Mülheim-Kärlich oder Miesenheim in Rheinland-Pfalz". Der rund 33.000 Jahre alte JUNGpaläolithische Mordfall durch den Homo sapiens datiert ein paar Jahrtausende später(!) als die ältesten Elfenbein-Kunstwerke auf der Schwäbischen Alb, z.B. der Löwenmensch vom Hohlenstein-Stadel im Lonetal oder die Venus von der Hohle Fels-Höhle bei Schelklingen im heutigen Schmiechtal, durch das einst die Urdonau floß.

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mimas101 04.07.2019, 16:58
3. Ich rate mal

Das Opfer heißt Abel und der Täter Kain.
Irgendwie fand dann der Polizeibericht, natürlich sind nach 33.000 Jahren das Original samt allen Durchschlägen zerbröselt, mittels mündlicher Überlieferung seinen Weg in den Nahen Osten...

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lesheinen 04.07.2019, 17:00
4.

Ob es ein Mord, ein Ritualmord, eine Hinrichtung nach Verurteilung, eine Opferung oder eine Tötung in Notwehr war, müssen jetzt die Kriminologen klären.
Die SpuSi muss raus, der Täter festgestellt, vernommen und verurteilt werden.
Im Ernst: so viel Aufwand für im Prinzip nichts. Dass der Mensch, dieses skrupellose Raubtier, immer schon zur Tötung eines anderen bereit und in der Lage war, bedurfte doch nicht dieses Beweises

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holzghetto 04.07.2019, 17:12
5. woher will man wissen ob der Gegner ihm gegenüber stand?

wäre er von hinten gekommen wäre es ein Rechtshänder.

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wahrsager26 04.07.2019, 17:39
6. Interessant ...und was zeigt uns dieser

Mord,sollte es so gewesen sein? Nun,von Anbeginn der Menschheit scheinen sich gewisse 'Tugenden 'bis heute erhalten zu haben.Daneben sei bemerkt ,das alle Mühen einen 'neuen,besseren ' Menschen zu formen,wohl auch in Zukunft Fantasterei bleiben werden .Danke

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frenchie3 04.07.2019, 18:22
7. @5 Ist doch logisch

Von hinten ist es ein anderer Schlagwinkel. Probieren Sie es mit einem Steakklopfer aus

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bafibo 04.07.2019, 18:56
8. Mordfall ... aufgedeckt?

Bestenfalls wiederentdeckt - die Zeitgenossen dürften wohl nicht im Unklaren geblieben sein. Und selbst wenn doch - woher wollen wir das wissen?

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ford_mustang 04.07.2019, 19:21
9. Wieso Mord?

Wenn, dann wohl eher Totschlag. Oder Notwehr? Anhand der Spuren doch nicht eindeutig zu sagen. In der Überschrift macht sich Mord natürlich besser

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