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Schmerztherapie: Gericht erlaubt Cannabis-Anbau für Schwerkranke
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Das Verwaltungsgericht Köln hat am Dienstag entschieden, dass Schmerzkranke für den Eigenbedarf Cannabis anbauen dürfen - zu therapeutischen Zwecken. Es ist das erste Mal, dass in Deutschland solche Genehmigungen erteilt werden.

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oxybenzol 22.07.2014, 12:25
70. Drogen Bleiben Drogen?

Wer diesen Punkt angekreuzt hat, dem war offensichtlich nicht klar, dass auch Alkohol, Nikotin und Koffein Drogen sind.

Der Gesetzgeber entscheidet hier welche Freiheiten er dem Konsumenten gewähert. Bei Alkohol hat er ja offensichtlich keine Probleme. Wobei schon allein aus kultureller Sicht ein Verbot keinen Sinn machen würde. Oder wie ist es mit der Geschwindigkeitsberenzung auf Autobahnen. Da gewährt der Gesetzgeber dem Fahrer auch die Freiheit zu entscheiden ob man nun nur 130 oder 300 km/h fahren möchte.

In Peru ist das Kauen von Cocablättern auch aufgrund der Kultur eine ganz normale, legale Sache. In Deutschland ist der Konsum nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

Wer gegen Cannbiskonsum ist sollte also erst mal überlegen warum. Meist ist dies nur ein Vorurteil aufgrund von Uninformiertheit und Nachplappern von Hörensagen. Benutzt doch mal eure grauen Zellen statt wie ein Herdentier mit Scheuklappen hinter dem Leithammel herzutraben. Dieser Hinweis gilt nicht nur für das Thema Drogen.

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rainbow5412 22.07.2014, 12:26
71. halbherzig

Zitat von sysop
Das Verwaltungsgericht Köln hat am Dienstag entschieden, dass Schmerzkranke für den Eigenbedarf Cannabis anbauen dürfen - zu therapeutischen Zwecken. Es ist das erste Mal, dass in Deutschland solche Genehmigungen erteilt werden.
Teilweise enttäuscht, weil der größte Teil es selbst nicht anbauen können geschweige selbst finanzieren.
Da ist es wieder sie können, dürfen, wollen nicht weiter gehen!
Enttäuscht, aber es war eigentlich nicht anders zu erwarten.

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kastenmeier 22.07.2014, 12:27
72. ...

Zitat von derandersdenkende
Ich glaube daß Schwerstkranke in der Lage sind Cannabis anzubauen. Ich gehe davon aus und setzte voraus, daß sie mit allen was ihren Schmerz lindern könnte, ärztlich versorgt werden! Wenn nicht ist das eine Schande! Hier soll womöglich wieder "Opium" unters Volk gestreut werden! Benebelt scheint es leichter manipulierbar zu sein!
Sie glauben also, dass die drei Kläger nicht einschätzen können, ob sie in der Lage sind, das Zeug anzubauenß
Sie gehen davon aus, dass die Kläger dann was für einen Grund für ihre Klage haben? (den finanziellen Hintergrund, im Artikel erwähnt, haben Sie überlesen? Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen?)
Ihre Feststellung, dass "das" eine Schande ist, hilft den Klägern nicht so sehr.

Abschließend basteln Sie noch die unvermeidliche Verschwörungstheorie hinein.
So viel Unsinn, Ignoranz, Anmaßung und Verfolgungswahn in die paar Zeilen zu bekommen, war sicher nicht ganz einfach -Glückwunsch!

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aiwi 22.07.2014, 12:27
73. Besser als sein Ruf

Die Menge macht aus Substanzen erst Drogen, das ist lange bekannt. Eine Legalisierung von Cannabis würde vielen Menschen eine alternative Möglichkeit zu Linderung von vielen Leiden bringen und einer Menge Drogendealern die illegale Geldmacherei entziehen! Die alte Kulturpflanze ist weitaus besser als ihr Ruf!

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bill_dauterive 22.07.2014, 12:27
74.

Zitat von arctic_girl
Für die Betroffenen mag dies Urteil segensreich sein, für die Gesellschaft ein absolutes Armutszeugnis!
Das ultimative Armutszeugnis fuer eine Gesellschaft ist es wenn sie den kläglichen Versuch macht, erwachsenen Menschen ihre Drogen zu verbieten und milliarden und abermilliarden Euros oder Dollars ausgibt um irgendwelche bedauernswerten Menschen in Gefängnisse zu stecken weil sie ein paar Pflanzenauszüge in der Tasche haben.

Das ist so dermassen lächerlich das es jeder Beschreibung spottet.

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carax 22.07.2014, 12:28
75. Oha!

Da bin ich aber nun echt überrascht. Das Urteil hätte ich eigtl. nicht erwartet. Damit wurde der erste Dominostein in einem liberaleren Umgang mit der Gras-Thematik umgeworfen. Man darf gespannt sein, was nun folgt...

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imZweifel-richtig 22.07.2014, 12:28
76. Ein richtiges und falsches Urteil, denn

Zitat von sysop
Das Verwaltungsgericht Köln hat am Dienstag entschieden, dass Schmerzkranke für den Eigenbedarf Cannabis anbauen dürfen - zu therapeutischen Zwecken. Es ist das erste Mal, dass in Deutschland solche Genehmigungen erteilt werden.
hier werden Dinge verknüpft, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben.
Wenn Cannabis als Medikament wirksam und angemessen ist, sollte die Versorgung von den Kassen übernommen werden und die Droge in exakt dosierbarer Darreichungsform gegeben werden. Wo kommen wir denn hin, wenn wir uns unsere Medikamente selbst basteln müssen?
Und wenn der Cannabisanbau in Deutschland bei Strafe verboten ist, sollte davon nicht abgewichen werden. Allein der Kontrollaufwand, ob wirklich nur für den Eigenbedarf angebaut wird, ist absurd hoch.

Die Frage nach der allgemeinen Freigabe von Cannabis ist eine politische. Sie gehört ins Parlament, nicht vor Gericht.

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twister-at 22.07.2014, 12:28
77.

Zitat von sternfalke77
... da Schwerkranke in der Regel Haftunfähig sind, kann es ihnen egal sein,- ob der Selbstanbau in der Menge des Eigenbedarfes noch illegal im Sinne des Gesetzes ist. Welche Instanz wollte ihn da bestrafen? Mir jedenfalls ist DAS Wurscht. Für meine Eigenmedikamention habe ich entsprechend das growen erlernt. Will man mich jetzt abholen kommen ?
http://www.nw-news.de/owl/?em_cnt=5842974
100 Stunden gemeinnützige Arbeit bzw. 1000 Euro Geldbuße

http://hanfverband.de/index.php/them...is-als-medizin

das möchte vielleicht nicht jeder riskieren, mancher möchte lieber nicht illegal handel und versucht daher, auf legalem Wege etwas zu erreichen

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nickleby 22.07.2014, 12:30
78. Hilfloser Rechtsstaat

Man kann alles schön reden. so auch mit Cannabis. Sicherlich wird gegen dieses Urteil Berufung beim Oberwaltungsgericht eingelgt.
Die Verwaltunsgrichter handeln bewusstt gegen das Wohl des Staates und der Einwohner, denn sie wissen sehr wohl, dass Cannabis die Einstiegsdroge zu den härteren ist.

Wenn nun aus richterlichem Mund dieser Anbau als rechtens angesehen wird, sind wir nicht mehr weit entfernt vom Verkauf von Haaschkeksen und deren Weitergabe an Kinder in Schulen und Kindergärten.
Das kann man nicht verantworten, zumal man weiß, dass Cannabis schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann, besonders für Jungen

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sunhaq 22.07.2014, 12:30
79.

Zitat von Gregor Weißenborn
Nichts gegen den medizinischen Einsatz von THC, in üblichen Darreichungsformen (Tabletten, etc.), sofern das die selben Zulassungstests bestanden hat wie es bei anderen Medikamenten üblich ist.
Inhalieren ist auch in der Medizin normal. Wieso behaupten Sie, das wäre keine übliche Darreichungsform? Keine Ahnung?

Zitat von
Aber das Zeug zu rauchen ist einfach vor dem Stand jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnis ein irrwitziger Schwachsinn, denn die Schäden die dadurch entstehen stehen in keinem auch nur ansatzweise hinnehmbaren Verhältnis zu den gewünschten und auch nicht hinlänglich bewiesenen Nutzen.
Welche schweren, irreparablen Schäden entstehen denn, wenn der Konsument z.B. einen Vaporisator verwendet?

Zitat von
Hier soll lediglich durch die Hintertür der Drogenkonsum Einzelner legalisiert werden!
Sie haben bisher noch nicht erklärt, was daran schlecht sein soll.

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