Forum: Wissenschaft
Schneller als das Licht: Physiker rätseln über rasende Neutrinos

Es wäre eine Sensation, die ein Kernstück der Relativitätstheorie infrage stelle. Schweizer Forscher haben Elementarteilchen aufgespürt, die schneller sind als das Licht - was nach Einsteins These unmöglich sein soll. Allerdings trauen die Wissenschaftler ihren eigenen Ergebnissen nicht.

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Woschof 25.09.2011, 17:11
590. Verschwörungen allenthalben

Zitat von klowasser
Doch, so ist es. Wäre Einsteins Theorie bereits widerlegt, wären einige Probleme auf der Welt gelöst (Klimawandel, Überbevölkerung, Armut, Energiekrise, )... Leider ist es politisch und wirtschaftlich nicht gewollt von den Mächtigen, deshalb werden solche Forschungen stets unterdrückt und Ergebnisse verheimlicht.
Schon wieder eine globale Verschwörung, die sich darin manifestiert, dass die unterdrückten Forscher in ihren unterdrückten Forschungen Ergebnisse publizieren, die Zweifel an der Unterdrückung aufkommen lassen?

MfG
Woschof

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Woschof 25.09.2011, 17:39
591. Selektion nach Gusto

Zitat von Vex
Also ich hab ein Vordiplom in Physik und hab auch später Regelmässig noch weiter Vorlesungen zur Teilchenphysik besucht allerdings ... Wenn das ihre Arroganz beleidigt tut mir das aufrichtig Leid vielleicht könnten sie solche Posts einfach in Zukunft überlesen. Fazit: Hauptsache den eigegen Senf dazu auch wenn die Welt ihn nicht brauch ...
Ist das eine allgemeingültige Aussage? Wer von uns Beiden hätte sich nun seinen Beitrag sparen können/sollen?

MfG
Woschof

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dofdof 25.09.2011, 17:50
592. Ich fahr ...

Zitat von sample-d
Die Erde ist eine Scheibe. Widerlegen Sie das bitte. Nun kommen Sie mir aber nicht mit Weltraumfotos, Interkontinentalflügen oder der Entdeckung Amerikas auf dem Seeweg...
mit dem Boot übern Bodensee und stelle fest, dass man von genau in der Mitte zwischen de Ufern die beiden Kirchtürme an denselben am besten erkennen kann, während vom Ufer aus... Und beginne zu denken......................... Viel später: modelle entwickeln, nachmessen x X.....fertig...... erst einmal....

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Alaska Saedelaere 25.09.2011, 17:54
593. .

Zitat von e.schw
Dann hat sich Albert Einstein in seinen Werken falsch ausgedrückt. Oder Sie haben ihn falsch verstanden - was selbstverständlich auszuschließen ist.
Die Idee, daß Sie selbst Einstein mißverstehen, wollen wir von vornherein ausschließen.

Zitat von e.schw
Auf solche Messergebnisse warte ich seit Jahren. Nun kommen Sie mir aber nicht mit dem GPS, dem Flugzeugexperiment von Hafele und Keating oder den Myonenzerfällen.
Warum? Ich denke, Sie warten auf diese Ergebnisse? Und dann weigern Sie sich, alle entsprechenden Ergebnisse zur Kenntnis zu nehmen?

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cooky19 25.09.2011, 17:57
594. Einstein

In seiner Arbeit von 1905 hat Einstein nicht behauptet, dass die Lichtgeschwindigkeit die Grenzgeschwindigkeit sei, sondern nur, dass die Lichtgeschwindigkeit in allen inertialen Systemen gleich groß sei. Wer es nicht glaubt, kann es gerne nachlesen, z.b. hier http://www.christoph.mettenheim.de/einstein-dynamik.pdf

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dofdof 25.09.2011, 18:04
595. Vergass:..

Zitat von dofdof
mit dem Boot übern Bodensee und stelle fest, dass man von genau in der Mitte zwischen de Ufern die beiden Kirchtürme an denselben am besten erkennen kann, während vom Ufer aus... Und beginne zu denken......................... Viel später: modelle entwickeln, nachmessen x X.....fertig...... erst einmal....
...Der Grieche, der arme, macht das gleiche natürlich in der Bucht von Korinth.
Ich bedanke mich für dieses Forum, bei der doch Vieles für hoffentlich Viele in relativ(sic!) kurzer Zeit begreifbarer wurde, wenn sie ein kleines bisschen die Spreu vom Weizen trennen konnten. Für mich, als einem eher den Humanwissenschaften Zugeneigten, aber durchaus Interessierten, hat es sich jedenfalls gelohnt.

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Alaska Saedelaere 25.09.2011, 18:15
596. .

Zitat von Raymii
Nochmal die Frage mit Bitte um Beantwortung: Wenn sich von links und rechts zwei Raumschiffe mit Lichtgeschwindigkeit aus jeweils einer Lichtstunde Entfernung nähern, wie lange dauert es aus Sicht des Beobachters in der Mitte bis die Raumschiffe kollidieren? Und wenn die Antwort "eine Stunde" lautet, wir erklären Sie, dass die Raumschiffe 2 Lichtstunden Entfernung in einer Lichtstunde überwunden haben, wenn Sie sich doch in Relation zueinander nur mit einfacher Lichtgeschwindigkeit bewegt haben sollen?
Welches der Raumschiffe hat denn 2 Lichtstunden Entfernung in einer Stunde überwunden? Das linke Raumschiff legt eine Lichtstunde in einer Stunde zurück, das rechte ebenfalls. Keines der Raumschiffe kommt so auf Überlichtfahrt.

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kugelsicher99 25.09.2011, 18:17
597. .

Zitat von Philo
Die anderen relativistischen Effekze sind natürlich auch völlig paradoxer Blödsinn. Bei der Längenkontraktion sind gleichlange Masstäbe wechselseitig kürzer bei Bewegung zueinander und bei der Zeitdilatation gehen Uhren wechselseitig langsamer. Wer den Blödsinn glaubt ist entweder ein ahnungsloser Snob oder ein herdentrieb-konformer Wissenschaftler am Fördertopf.
Es geht nicht um "Blödsinn glauben", sondern es ist zigfach so gemessen worden.
Atomuhren unter Gravitation bzw. bewegte gehen langsamer.
Widerlegen sie erstmal die gesamten Messergebnisse bevor sie hier von "völligem Blödsinn" schwadronieren.

Wo ist ihr Nobelpreis, dass sie mal eben mit einem Handstreich die gesamte RT wiederlegen?
Auch aus der schrägen Lopez Fraktion?

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Alaska Saedelaere 25.09.2011, 18:25
598. .

Zitat von chang55
Preisfrage: Wie kann man ein noch so leichtes Teilchen auf annähernd(!)Lichtgeschwindigkeit beschleunigen, ohne das die ja zwangsläufig auf einen nahezu unendlichen Wert anwachsende Masse das gesamte Sonnensystem auf der Stelle kollabieren lässt? Dies gilt für alle Teilchen mit hohen Geschwindigkeiten, unabhängig von CERN; wie kann das sein?
Wieviel ist denn "nahezu unendlich"? Das ist doch immer noch ein endlicher Wert!

Wenn Sie ein Proton auf annähernd LG beschleunigen und seine Masse nun um den Faktor eine Milliarde erhöhen, dann ist das immer noch weniger als die Masse eines Staubkorns. Davon kollabiert das Sonnensystem aber nicht.

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ich.frage.mich 25.09.2011, 18:26
599. Verschränkung @ Stormking

Zitat von ich.frage.mich
Das wäre eine einfache Erklärung. Aber in einem Artikel eines "Quanten-Professors" - vielleicht kann ich ih wiederfinden - werde es versuchen - stand etwas ganz anderes. WAS er genau gesagt hat, habe ich natürlich vergessen. Jedenfalls war es nicht das, was Sie sagen.
Das war meinen Antwort auf Ihren Beitrag:

Zitat von stormking Beitrag anzeigen
Kurze Antwort: Gar nicht.

Genauer: Wie so viele haben Sie falsche Vorstellungen von der Quentenverschränkung. Sie glauben, man könne den Spin des ersten Teilchens nach Wunsch ändern und der des zweiten Teilchens würde sich dann instantan anpassen.

Das ist aber falsch. Sie können den Spin nicht verändern. Sie können ihn nur messen und wissen in dem Moment auch, welchen Spin das zweite Teilchen hat, egal wo es sich befindet.

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Ich habe gesucht und habe zwar nicht den erwähnten Artikel gefunden aber etwas gleichwertiges:

http://www.heise.de/tp/artikel/28/28531/1.htm

Außerhalb der Raumzeit
Andrea Naica-Loebell 16.08.2008
Quantenphysik: Genfer Glasfaserkabel-Versuch zur spukhaften Fernwirkung misst Informationsübertragung mit unwahrscheinlicher zehntausendfacher Lichtgeschwindigkeit

Aus Genf kommen einmal mehr verwirrende Nachrichten aus der Quantenphysik. Die Wissenschaftler untersuchten über eine Distanz von 18 Kilometern miteinander verschränkte Photonen

Wird nun ein Photon eines solchen verschränkten Paares in seinen Eigenschaften verändert, dann ändert sich auch das zweite, weit entfernte Photon automatisch und sofort.

wie unmittelbar, diese Veränderung im Charakter des Zwillings-Photons passiert, das konnte bislang nicht genau gemessen werden.

Das hat sich jetzt geändert. Daniel Salart und Kollegen aus dem Team vom Physikinstitut der Uni Genf haben gemessen. Ihr erstaunliches Resultat stellen sie in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature vor (vgl. Testing the speed of ‘spooky action at a distance’. Sie untersuchten, wie schnell die Information zwischen zwei verschränkten Photonen übertragen wird.

Dennoch versuchte die Forschergruppe der "spukhaften Fernwirkung" auf den Grund zu gehen und festzustellen, wie schnell eine Signalübermittlung zwischen verschränkten Photonen funktionieren müsste, um das Phänomen mit einer hypothetischen Beeinflussung zu erklären.

Sie schickten zwei verschränkte Photonen auf die Reise durch Glasfaserkabel zwischen den beiden 18 Kilometer voneinander entfernten Dörfern Satigny and Jussy am Genfer See. Die beiden Ortschaften liegen west-östlich ausgerichtet und die Quelle, von der aus die Photonen loszogen, genau in ihrer Mitte in Genf.

Über 24 Stunden hinweg wurden die Lichtquanten ausgesandt und bei ihrer Ankunft mit identischen Interferometern gemessen. Selbst die Erdrotation wurde als Referenzrahmen miteinbezogen. Eine höchst exakte Messung, die erbrachte, dass eine Kommunikation zwischen den Teilchen mindestens 10.000 Mal schneller als die Lichtgeschwindigkeit hätte erfolgen müssen.

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Dieser Artikel in Nature war 2008.

Er ist leider im Netz nicht für mich erreichbar - aber er erwähnt die Änderung des Teilchens b NACHDEM gesprochen, nachdem eine Änderung des verschränkten Teilchens a NACHTRÄGLICH erfolgt ist. Das war also demnach nicht schon bei der Erzeugung festgelegt.

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