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Schwere Vorwürfe gegen Tierschutzorganisation: Die Schocktruppen des WWF
AFP

Haben sie Paramilitärs ausgerüstet, die mit großer Brutalität operierten? Wie Buzzfeed berichtet, sollen sich Umweltschützer des WWF in Afrika und Asien mit kriminellen Wildhütern zusammengetan haben. Das sind die Vorwürfe.

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Sequester 05.03.2019, 14:02
1.

"Da scheint der Gedanke naheliegend, dass sich auch die Wildhüter bewaffnen müssen."

Wenn die Bewaffnung aber von einer NGO veranlasst wird, dann ist das schon mehr als grenzwertig. Wie muss man denn diesen Satz bei SPON verstehen?

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TOKH1 05.03.2019, 14:12
2. Gewalt vs Gewalt

bin nur noch geschockt, wenn dies tatsächlich als Alternative diskutiert wird. Diese Länder haben Polizei und / oder Militär. Die haben sich darum zu kümmern, im konkreten Einzelfall Hilfe zu leisten und den WWF zu unterstützen. Wenn das hier wahr ist, dann ist das hart zu bestrafen. Niemand ist zu töten oder zu verurteilen durch eine Stiftung!!

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patrick_pronnier 05.03.2019, 14:14
3. tja

Ein Ergebnis dieser Welt, Gewalt wird mit Gewalt bekämpft. Wieso da nicht?

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Tolotos 05.03.2019, 14:17
4. Wie soll man denn gewaltlos gegen gewalttätige Kriminelle vorgehen?

Die Gewalt wird eingesetzt, um die kriminellen Geschäfte durchzusetzen. Und wer grundsätzlich gewaltlos dagegen vorgehen will, der wird dann von den Kriminellen wohl ohne Skrupel gewaltsam beseitigt!

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normalversiffter 05.03.2019, 14:21
5. Skeptisch

Das primäre Wort lautet "soll" laut Sichtung von irgendwelchen Unterlagen. Das der WWF die rechtliche Aufklärung eingeleitet hat, ist genau das richtigen. Vor irgendwelchen Verurteilungen müssen erst mal handfesten Beweise her. Alles andere sind unausgegorene Gerüchte. Schwach vom Spiegel, so was auch noch zu verbreitet. Da erwarte ich als Abo-Nutzer doch mehr als diese Aneinanderreihung von "soll". Denn das wirkt wie eine Rufschädigung, die eine so wichtige Organisation zu Lasten der Tierwelt zerstören kann.

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ladozs 05.03.2019, 14:28
6. Überraschend?

Der WWF ist im Laufe der vergangenen Jahrzehnte selber zu einem Giganten geworden, mit einem riesigen Budget ausgestattet, und Aktivitäten überall auf unserem Globus.

Man versteht es ausgezeichnet mit Bildern von Tieren und Wäldern die Sehnsucht der Menschen im Westen nach einer heilen Umwelt, in klingende Münze umzuwandeln.

Wo viele Menschen involviert sind, werden eben auch Fehler gemacht, man verliert aufgrund der eigenen Größe den Überblick, engagiert Menschen aus anderen Kulturen, deren Vorgehensweisen nicht mit der westlichen Zivilisation vereinbar sind.

Oft hat man schon gelesen, dass ehemalige Wilderer jetzt als „Parkranger“ agieren, aber im Inneren ihren Herzen natürlich die gleichen Personen bleiben.

Vieles bleibt natürlich auch im Verborgenen, so auch die Todesursache der umgesiedelten Nashörner vom vergangenen Jahr. Man gibt zwar ein stark salzhaltiges Wasserloch als Ursache an, würde aber denken, dass eine professionelle Organisation das neue Ambiente der Tiere ausreichend auf Eignung prüft, bei einer Dreiviertelmilliarde Zahlungseingängen an Spendengeldern, kann man dies durchaus verlangen.

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hellocapetown 05.03.2019, 14:38
7. Naja... wenn’s so weiter geht ...

... ist das Nashorn in zehn Jahren ausgestorben... oder auch das Pangolin zb, welches in Asien als Delikatesse gegessen oder als Haustier aus Afrika gewildert wird. Ich wollte meine monatliche Spende beim WWF eigentlich stoppen, weil nie etwas über Familienplanung gesagt oder getan wird... zuviele Menschen sind letztendlich das Problem, da ist das ganze Naturschutzgerede doch für die Katz. Jetzt bleibe ich dabei dem WWF zu Spenden... bei Druck hilft eben nur Gegendruck.

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KarlRad 05.03.2019, 14:39
8. Interessante Meldung... mit Vorsicht betrachten.

Was von Buzzfeed kommt, muss noch nicht stimmen. Erstmal abwarten.

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valentin.klein 05.03.2019, 14:42
9. Haben Elefanten und Nashörner auch Gewehre?

Wer mit Feuer spielt, verbrennt sich eben.
Die Wilderer dezimieren riesige Bestände an Wildtierenund wissen, dass sie von staatlicher Seite so gut wie nichts zu befürchten haben.
Wenn Ihnen der WWF Angst einjagt, umso besser.
Unbeteiligte Dorfbewohner glaube ich nicht, dass es gibt, es verdienen ja alle daran...

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