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Sensor-Technik: Die Brücke, die sich meldet, wenn es Probleme gibt
DPA

Irgendwann könnten Sensoren in Brücken Alarm schlagen, wenn das Material schwächelt. Derzeit wird eine intelligente Brücke in Nürnberg getestet. Doch die Technik hat Nachteile.

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jing&jang 16.08.2018, 13:35
1. Fussgänger und Bahnbrücken

wie sicher sind die denn? die DB Brücke in Köln Süd ist aus dem vorigen Jahrhundert!

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lies.das 16.08.2018, 13:40
2. "Die Technik hat Nachteile" - WELCHE?

Welche "Nachteile" hat eine Brückentechnik, wenn dort die Sensoren Alarm schlagen? So steht es im Vorspann des Artikels - ohne dass der Nachteil im Artikel näher erläutert wird.
Bitte keine Negativ-Reflexe mehr, wenn SPON einen Vortext für eine positive Nachricht bastelt!

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hausfeen 16.08.2018, 13:46
3. Könnte es sein, dass sich Einhausungen lohnen, damit keine Regen, ...

... Schnee und somit auch kein Tausalz auf die Brücke gelangt? Eine Lebensverlängerung um 10 Jahre wäre schon eine Einsparnis von ca. 20 %. Reicht der Etat für das Dach?

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ein Deutscher im Ausland 16.08.2018, 13:52
4. Ich möchte bezweifeln,

Dass es sich hier um Dehnfugen handelt. Es sind Bewegungsfugen und Bewegungssensoren etc....

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cor 16.08.2018, 13:53
5. Spon übetreibt das Brückenthema

Anscheinend gibt es kein anderes Thema mehr dank Sommerloch.
Aktuelle Anzahl der Suchergebnisse des Wortes "Brücke" auf der SPON Titelseite: 17

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Ticki 16.08.2018, 13:53
6. Falsch gedacht

Denn das erste was defekt geht sind die Sensoren, sie sind also keine Lösung.
Die Brücke Pont du gard, steht 2000 Jahre. So muss man bauen. Gerade die sogenannte Technik, Brücken aus Beton etc. sind zwar modern, taugen aber nichts. Die Römer wussten, wie man Brücken für die Ewigkeit baut.

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w50 16.08.2018, 14:04
7. Diese Technik hat einen Pferdefuß

Keine Computer- und smarte Meßtechnik hat eine Lebensdauer wie die zu überwachende Brücke. Die entsprechende Software wird nach wenigen Jahren nicht mehr weiterentwickelt und ausgelistet. Dann kann man als Betreiber nur in neue Technik investieren, ob dann neue angepasste Sensoren bereitstehen ist eine offene Frage. Ein solches intelligentes Überwachungssystem kann sich so zu einem ständigen Investitionsprogramm führen.

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mwroer 16.08.2018, 14:07
8.

Zitat von lies.das
Welche "Nachteile" hat eine Brückentechnik, wenn dort die Sensoren Alarm schlagen? So steht es im Vorspann des Artikels - ohne dass der Nachteil im Artikel näher erläutert wird. Bitte keine Negativ-Reflexe mehr, wenn SPON einen Vortext für eine positive Nachricht bastelt!
Ich sehe da auch keine Nachteile, auch im Artikel sehe ich nichts was ein 'Nachteil' wäre. Ggf meint der Autor den Mehrpreis in Bau und Betrieb?

Wobei mir der Autor dann bitte vorrechnen soll OB es wirklich teurer ist. Letztlich ist es nämlich meistens wesentlich preiswerter früh zu renovieren bzw. instand zu setzen als 5 Jahre später.

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Referendumm 16.08.2018, 14:07
9. Sensoren? Schön und gut,

aber wie wärs denn, wenn Bauwerke nicht so lange in Betrieb gehalten werden, bis das letzte Betonstück herunter gefallen ist?
Das Stichwort lautet mal wieder: Gute Infrastruktur" Und nicht tausende Brücken (allein in Deutschland mehr als die Hälfte), die so marode sind, dass sie eigentlich saniert oder abgerissen werden müssten, aber keinen juckts so richtig. Ist ja noch nix großes in D passiert; die paar Toten bisher ...
In Genua z.B. sollte die inzwischen abgestürzte Brücke bereits im letzten Jahr abgerissen werden - so zumindest gabs einige Überlegungen. Aber auch dort (wie in Deutschland) scheut man größere Investitionen in die Infrastruktur; also ließ man den Verkehr weiter laufen, bis jetzt ...

Wie schon mal erwähnt: Warum wir in Deutschland die Infrastruktur verrotten lassen und nix für unsere Zukunft investieren: Deutschland ist eh aufm Hund gekommen (die weitreichenden Probleme sind hinreichend bekannt), also wird von unserer "Elite" noch solange kräftig abgeschöpft, wie es geht und dann wird der Laden einfach dichtgemacht - und der Letzte macht das Licht aus! Irgendwie clever.

Passend dazu die SPON-Meldung:
Mittwoch, 15.08.2018
Wirtschaftsanalyse: Die Sparwut deutscher Unternehmen lähmt die Konjunktur
Seit Jahren verdienen deutsche Unternehmen mehr, als sie investieren. Das gefährdet unseren Wohlstand. Von Martin Hesse ....
sag ich doch: Der Letzte macht das Licht aus!

P.S.: Das sind wiederum Kleinigkeiten( Schlaglöcher), aber damit fängts an und hört bei maroden Brücken noch lange nicht auf:
"Wie Schlagloch-Opfer auf Schadensersatz klagen können"
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/schlagloch-was-man-bei-der-schadensersatzforderung-beachten-muss-a-971920.html

Ach ja, andere Gerichte meinen, man sollte eben nur so schnell fahren, wie man Schlaglöcher sehen und rechtzeitig bremsen kann ... ergo: Es gibt für ein defektes Auto dann rein gar nix. Selbst Fahrradfahrer, die ob eines Schlagloches schwer stürzten und im Krankenhaus landeten, bekamen rein gar NICHTS. Thats Germany today.

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