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Sex-Studie: Forscher vermessen die weibliche Lust
Corbis

Schnell und wild - oder lieber zärtlich und schüchtern? Was wollen Frauen beim Sex? Nach SPIEGEL-Informationen zeigt eine Langzeitstudie, wie stark sich die weibliche Lust in den vergangenen Jahren verändert hat.

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Jan B. 16.05.2015, 09:03
1.

Wozu braucht man solche Studien? Ist das eine Beschäftigungstherapie für Soziologen?

Manchmal kommt mir das wie Langeweile der Wohlstandsgesellschaft vor.

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wanderer777 16.05.2015, 09:14
2. Gleichberechtigung

Okay - und wann kommt die Studie über Männer raus?

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deglaboy 16.05.2015, 09:14
3. Wann endlich...

wird das Wort "fremdgehen" umgewandelt in "neue Erfahrungen sammeln". Wenn man den sexuellen Kontakt mit anderen Partnern, als den eigenen (was für ein schräges Besitzdenken) als Belebung und Bereicherung auch des eigenen Sexlebens wahrnimmt und schätzt, werden ganz neue Möglichkeiten des Lebendigseins entdeckt und möglich. Die Wüste der Monogamie und Eifersucht, des Exclusiv-Haben-Wollens ist doch eine Verödung der Lebensmöglichkeiten und macht die Betroffenen leiden. Jeder kenn genug Beispiele aus seinem Bekanntenkreis.

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Berg 16.05.2015, 09:26
4.

Dieses Gebiet ist weitgehend eine Gefühlswelt, und zwar eine ganz individuelle - incl. Enttäuschungen, Höhe-/Tiefpunkte. Jede/r empfindet anders und möchte dies auch so! Da sind Statistiken völlig deplatziert.

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aloneinthedark 16.05.2015, 09:40
5.

Zitat von deglaboy
wird das Wort "fremdgehen" umgewandelt in "neue Erfahrungen sammeln". Wenn man den sexuellen Kontakt mit anderen Partnern, als den eigenen (was für ein schräges Besitzdenken) als Belebung und Bereicherung auch des eigenen Sexlebens wahrnimmt und schätzt, werden ganz neue Möglichkeiten des Lebendigseins entdeckt und möglich. Die Wüste der Monogamie und Eifersucht, des Exclusiv-Haben-Wollens ist doch eine Verödung der Lebensmöglichkeiten und macht die Betroffenen leiden. Jeder kenn genug Beispiele aus seinem Bekanntenkreis.
Und sich Geschlechtskrankheiten einzufangen sollte dann wohl in "Dem Körper neue Immunerlebnisse verschaffen" umbenannt werden? Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis genug Beispiele, wo Selbst- und Geltungssucht mit anhängendem Fremdgehen zu zerrütteten Familien und unglücklichen Kindern geführt haben.

Eifersucht ist Liebespflicht, wer nicht eifert liebet nicht.

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errorinpersona 16.05.2015, 09:44
6. Beim besten Willen

aber die 8 Prozent beim Fremdgehen entsprechen nicht der Wahrheit. Wahrscheinlich wurde die Studie an Theologie-Studentinnen durchgeführt.

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cindy2009 16.05.2015, 10:01
7. @deglaboy

Genau dann, wenn die andere Hälfte der Partnerschaft das so sieht. Ansonsten ist es immer noch ein Vertragsbruch oder eben Fremd gehen.

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lmalex 16.05.2015, 10:01
8. Sex sells

Eine Studie über das Sexualverhalten von jungen Frauen? Nix wie hin zum Kiosk, *lechz. Alles natürlich streng wissenschaftlich (Was ist mit den Männern?) und objektiv. Das Einzige, was hier befriedigt werden soll, ist natürlich das Interesse am Zusammenhang zwischen Soziologie und Biologie. Wenigstens diese Woche kann ich mir den "Stern" mit seinen reißerischen Titelgeschichten sparen.

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TRicKeY 16.05.2015, 10:07
9.

Zitat von deglaboy
wird das Wort "fremdgehen" umgewandelt in "neue Erfahrungen sammeln". Wenn man den sexuellen Kontakt mit anderen Partnern, als den eigenen (was für ein schräges Besitzdenken) als Belebung und Bereicherung auch des eigenen Sexlebens wahrnimmt und schätzt, werden ganz neue Möglichkeiten des Lebendigseins entdeckt und möglich. Die Wüste der Monogamie und Eifersucht, des Exclusiv-Haben-Wollens ist doch eine Verödung der Lebensmöglichkeiten und macht die Betroffenen leiden. Jeder kenn genug Beispiele aus seinem Bekanntenkreis.
Kann ja jeder halten, wie er will. Aber fremdgehen ist es solange, wie der Partner nichts davon weiß und damit vermutlich nicht einverstanden ist.

Alles andere ist mAn auch einfach eine "offene Beziehung", wenn man das dann "Beziehung" (schrecklich archaisch-monogames Wort) nennen möchte und nicht eher Freundschaft mit Bonus, oder Wohngemeinschaft mit Sex. Und ja, was das angeht kenn ich genug Beispiele aus dem Bekanntenkreis, wobei sich die Dauer, die die meistens stark asymmetrischen Beziehungen durchgehalten haben, nur in Wochen und Monaten voneinander unterscheiden.
Irgendwann wird komischerweise immer eine(r) eifersüchtig, egal für wie progressiv er/sie sich vorher gehalten hat...

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