Forum: Wissenschaft
Sibirien: 30.000 Jahre eingefrorenes Virus zum Leben erweckt
DPA/ CNRS-AMU/ IGS/ Chantal Abergel/ Julia Bartoli

Im Permafrostboden haben Forscher ein seit 30.000 Jahren eingefrorenes Riesenvirus aufgespürt und im Labor zum Leben erweckt. Die Wissenschaftler warnen: Zukünftig könnten gefährliche Krankheitserreger aus dem Frostboden auferstehen.

Seite 1 von 3
jenswie 04.03.2014, 08:55
1. Leben?

Leben ist eben Definitionssache. Bisher blieb den Viren dieser Status auch verwehrt, weil sie keinen Stoffwechsel haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tiananmen 04.03.2014, 08:57
2.

Zitat von sysop
Die Wissenschaftler warnen: Zukünftig könnten gefährliche Krankheitserreger aus dem Frostboden auferstehen.
Ganz neu ist die allgemeine Erkenntnis ja nicht, dass aus bislang isolierten bzw. unzugänglichen Biotopen potentiell gefährliche Erreger freigesetzt werden können. Wir haben dafür genug Beispiele aus den Regenwäldern Afrikas und Südamerikas. Weder bei Marburg- noch bei Ebolavirus konnte bis heute das natürliche Reservoir nicht identifiziert werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
michaelkaloff 04.03.2014, 09:12
3. Etwas exakter schreiben bitte!

Viren können keine Proteine herstellen, sondern diese nur durch eine lebende Wirtszelle herstellen lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
na,na,na 04.03.2014, 09:46
4. Na da geht es schon wieder los, jetzt haben

die Klimaphantasten wieder einen neuen Hebel gegen die vermeintliche Klimaerwärmung gefunden und somit eine weitere Möglichkeit uns zu drangsalieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BlakesWort 04.03.2014, 09:48
5.

Ziemlich unbefriedigender Artikel, wie ich finde. Es ist nun schon mehrfach bewiesen worden, dass Viren über lange Zeiträume extremen Umweltbedingungen trotzen können. Nach 9/11 gab es viele Wissenschaftler, die auf die Gefahr von Pocken hinwiesen, die in in Permafrost konservierten Leichen weiterhin vor sich hin schlummern.

Nur richtet sich die Gefährlichkeit eines Virus' nicht nach der Größe, sondern nach der Komplexität und Wandelbarkeit. Mit einem 30.000 Jahre alten Virus dürften Menschen viel eher fertig werden als mit einem Erreger, der irgendwo in den Megastädten in Asien die Artengrenze überspringt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
LK1 04.03.2014, 10:16
6.

Zitat von sysop
Im Permafrostboden haben Forscher ein seit 30.000 Jahren eingefrorenes Riesenvirus aufgespürt und im Labor zum Leben erweckt. Die Wissenschaftler warnen: Zukünftig könnten gefährliche Krankheitserreger aus dem Frostboden auferstehen.
Früher oder später wird Mutter Natur sicherlich den Selbstreinigungsmechanismus anwerfen und der humanoiden Überbevölkerung etwas Adäquates entegegensetzen. Zeit wird's.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
analyse 04.03.2014, 10:31
7. Pandora - Viren,welch passender Name !

Viren zeichnen sich allerdings durch hohe Art - und Gewebespezifität aus !Auch im nicht gefrorenem lebendem Material befinden sich noch unzählige unbekannte Viren !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
max_schwalbe 04.03.2014, 10:35
8. Virus zum Leben erwecken?

Mal sehen, demnächst werden vielleicht auch Steine zum Leben erweckt, ich bin gespannt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
paoloDeG 04.03.2014, 10:44
9. Krankheitserreger aus dem Permafrost

Man muss alles tun um das Klimawandel aufzuhalten! Neue Techniken für die Produktion sauberer erneuerbarer Energie sind unbedingt nötig! Wie Zumbeispiel : Windmodul hat die fähigkeit die elektronen aus der Luftfeuchtigkeit und aus den Gasen aus denen die Luft besteht aufzufangen, ähnlich wie Solarmodul! Man kann auch Windvoltaische platte, insbesondere zum einsatz als Fassadenplatte bauen! Die elektrsche Ausbeutung wäre vier mal soviel wie die Photovoltaik!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3