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Smartphone-Etikette: Fünf Handy-Regeln für ein besseres Leben
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Smartphones sind nützlich - und sorgen gleichzeitig für eine Menge Ärger. Sie haben einfach zu schnell unseren Alltag erobert. Doch mit ein paar einfachen Regeln ließen sich viele Probleme vermeiden.

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firefox34 06.03.2017, 20:33
140. @cave68

Sehe ich ganz genauso!
Das Smartphone ist zu 10% Nützlich und zu 90% ein Zeitfresser. Selbst meine Tochter ist von allein drauf gekommen, nachdem sie 2 Wochen Whatsup hatte, hat sie es freiwillig wieder abgeschaltet. Das ewige gebimmel und die pro Tag 1000 belanglosen Halbsätze, Kettenbriefe und "lustige" Bilder und Videos ihrer Mitschüler haben sie nur noch genervt. Wenn sie das Haus verläßt wird das Ding nochmal angeschaltet, aber nicht mehr 24/7.
Wer für seinem Chef ständig in Bereitschaft ist und sich das am Besten auch noch ohne Bezahlung gefallen läßt hat selbst schuld. Generation Praktikum. Arbeiten für lau und sich noch für wichtig oder unabkömmlich halten. Da ist das Smartphone natürlich lebenswichtig... für den Chef.

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avada~kedavra 06.03.2017, 20:41
141. Das

Zitat von Nania
Genauso ist es aber heute in einigen Branchen.
nennt man das Geschäftsrisiko.
Wenn Sie mit Interessent A etwas aushandeln, wäre es sehr risikoreich den nächsten Anruf zu makeln, um ein weiteres Angebot auszuhandeln. Mit etwas Pech haben Sie dann gar keins und schauen ganz in die Röhre.
Aber wie war das doch gleich? Gier frisst Vernunft!

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comeback0815 07.03.2017, 23:25
142.

Zitat von thelix
Tja... nur doof, wenn man dann hört, daß der Auftrag leider anderweitig vergeben wurde. :)
Wäre dem so, wäre ich froh, dass ich den nicht bekommen habe.

Mir scheints aber, Sie sprechen hier explizit NICHT aus Erfahrung. Und das liegt sicher nicht daran, dass sie 24/7 erreichbar sind.

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Nania 07.03.2017, 13:41
143.

Zitat von avada~kedavra
nennt man das Geschäftsrisiko. Wenn Sie mit Interessent A etwas aushandeln, wäre es sehr risikoreich den nächsten Anruf zu makeln, um ein weiteres Angebot auszuhandeln. Mit etwas Pech haben Sie dann gar keins und schauen ganz in die Röhre. Aber wie war das doch gleich? Gier frisst Vernunft!
Ob Sie es glauben oder nicht: In meinem Fall ist das nicht so.
Ich bin freier Mitarbeiter für eine regionale Zeitung und lebe derzeit unter anderem auch davon. Ich bin auf das Geld, das ich durch diese Texte verdiene, angewiesen.
Nun ist es so, dass die Termine häufig kurzfristig vergeben werden und dass natürlich in der Redaktion die Leute nicht jedes Mal zwei Stunden oder mehr warten können, ob der erste, der angefragt wird, auch Zeit hat und sich ggf. zurückmeldet. Sprich: Im Zweifel wird der nächste FMA angerufen.
Bei meinem derzeitigen Leben kann ich es mir nicht leisten, dass ich aufgrund von Nichterreichbarkeit tagsüber - oder eben erst in den Abendstunden - solche Termine verpasse.

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Nania 07.03.2017, 13:43
144.

Zitat von comeback0815
Wäre dem so, wäre ich froh, dass ich den nicht bekommen habe. Mir scheints aber, Sie sprechen hier explizit NICHT aus Erfahrung. Und das liegt sicher nicht daran, dass sie 24/7 erreichbar sind.
Hängt von der Branche und vom Aufrag ab.
Wie ich schon in einem Beitrag zuvor schrieb: als freier Mitarbeiter, der Termine zugewiesen bekommt, muss ich nicht 24/7 erreichbar sein, tagsüber aber schon. Wenn ich nicht innerhalb einer Stunde, vielleicht maximal von zwei Stunden, antworte, ist der Termin an einen anderen FMA vergeben. Weg. Futsch.

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cave68 07.03.2017, 14:09
145.

Zitat von Nania
Hängt von der Branche und vom Aufrag ab. Wie ich schon in einem Beitrag zuvor schrieb: als freier Mitarbeiter, der Termine zugewiesen bekommt, muss ich nicht 24/7 erreichbar sein, tagsüber aber schon. Wenn ich nicht innerhalb einer Stunde, vielleicht maximal von zwei Stunden, antworte, ist der Termin an einen anderen FMA vergeben. Weg. Futsch.
ich glaube das bestreitet auch niemand,dass es einige Berufsgruppen gibt (ich nenne zusätzlich zu ihrer Branche auch Monteure und Elektriker dazu,die wichtige Aufträge die noch am selben Tag erledigt werden müssen per Handy und Smartphone annehmen können)für die diese Medien wirklich notwendig sind....aber ich glaube bei der Mehrheit wird sich selbst mehr wichtig getan in der Öffentlichkeit und ein Auftrag nicht nach Schnelligkeit sondern nach Güte und finanziellen Aspekten getätigt.

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bluebill 10.03.2017, 13:11
146. Gesellschaftsproblem

Zum Einen leben wir im Zeitalter der Individualisierung. Jeder zieht sich auf sich und seine eigenen Belange zurück, die Umwelt wird nur noch funktionsbedingt wahrgenommen. Der direkte Austausch mit anderen Menschen wird auf das Allernötigste reduziert. Die Scheinwelt im World-Wide-Web ist viel bunter und verlockender. - Zum Anderen: Wir sind darauf trainiert, und ständig selbst zu optimieren. Dazu gehört das Postulat der permanenten Aktualität. Immer erreichbar, immer ganz vorne dabei, nur ja nichts verpassen. Jede Email kann den Umschwung im Leben bedeuten, jede Nachricht eine innere Erleuchtung - zumindest möchte man das glauben. Nichts wird so wichtig genommen wie die totale Verbundenheit mit dem Netzwerk aus Freunden, Followers, News und Messages, gleichgesetzt mit der großen weiten Welt. Dass das alles bei Licht betrachtet auch nichts anderes ist als Schwatzen am Kantinentisch, wird natürlich abgestritten.

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soff-boff 14.02.2018, 17:22
147. Smartphones sind nützlich und sorgen gleichzeitig für eine Menge Ärger

Auch bei uns in der Familie war die Nutzung des Handys immer ein Konfliktpotential.
Hilfe haben wir durch eine App ( https://goo.gl/XPb6Ds ) gefunden, die ganz einfach und genau die Handy/ App-Nutzung (Dauer und Zeitpunkt) aufzeigt, anhand dieser Daten können wir auf Augenhöhe mit unseren pubertierenden Kids diskutieren und Ziele für die nächste Woche festlegen. Echt spannend auch für uns als Eltern zu sehen, womit man die (meiste) Zeit am Handy verbringt. Aus eigenere Erfahrung habe ich nun auch mein eigenen Handykonsum besser im Griff.

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