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Sommer in Deutschland: Ausnahme-Hitze oder neuer Dauerzustand?
DPA

Temperaturen über 30 Grad und kaum Regen: Deutschland erlebt derzeit eine hochsommerliche Hitzewelle. Ist das noch normal?

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geschneider 27.07.2018, 23:24
20. Es kann nicht sein, was nicht sein soll.

Und es ist schön und gut so. Die Herrschaften, für die Klimawandel eine Erfindung der Öko-Industrie ist, haben es gut. Hoffendlich stimmt das Einkommen, denn manche Dinge, von denen sie es nie geglaubt haben, könnten unerwartet und schon bald ganz erstaunlich teuer werden. Selbst so etwas selbstverständliches wie Wasser.

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soisses1 27.07.2018, 23:25
21. Dem

Weinbauer würde ich 1:1 beipflichten. 2003 gabs den Grauburgunder mit bis zu 140 Öchsle und alles hat geschrien und geschrieben, dass das jetzt die Regel sein wird. Die drei Sommer drauf waren dann wirklich nicht besonders. So hat sich 2005 ein Tief über den Alpen und Süddeutschland wochenlang auf der Stelle gedreht. Dennoch würde ich einen Trend nicht leugnen, wir haben Klimaerwärmung. Gerade dieser aber auch die letzten zwei Sommer hatten sehr lange Trockenperioden. Und wenn ich an meine Kindheit zurück denke, die Schneemengen im Winter sind kontinuierlich und deutlich zurück gegangen.

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wjb27 27.07.2018, 23:45
22. So isses

Zitat von tmayer
Selbstverständlich hat es früher auch Hitzesommer gegeben. Aber die Häufigkeit ist entscheidend. Hier mal eine Auflistung: Hitzesommer 1976, 1983, 1991, 1994, 1995, 2003, 2006, 2010, 2013, 2015, 2018. Merken Sie was?Die Häufigkeit nahm in den letzten 40 Jahren deutlich zu. Der letzte Sommer, der dem statistischen Durchschnitt zu kühl war, war 1997. Das heißt, wir haben seit 21 Jahren nur noch Sommer erlebt, die zu warm waren. Welche Schlüsse können wir daraus ziehen?
Das es im Sommer wärmer als im Winter ist.

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medwediza 28.07.2018, 00:06
23. Sie erzählen völligen Nonsens

Zitat von beeblebrockx
das hat man 2003, als es das letzte mal so heiss und trocken war auch gedacht, und danach kamen drei super nasse jahre wo die trauben fast verfaulten ! ein singuläres ereignis macht noch keine satistik . ein weinbauer
Sommer 2004: "Heiß, heißer, am heißesten! Rekordtemperaturen in Deutschland: In weiten Teilen des Landes kletterte das Thermometer über die 30-Grad-Marke (siehe https://www.stern.de/reise/sommer-2004-heiss--heisser--am-heissesten--3071588.html). Sommer 2005: "Sommer 2005 war zweitwärmster seit 1880" (siehe https://www.spektrum.de/news/sommer-2005-war-zweitwaermster-seit-1880/788916).

Bevor Sie jeweils völligen Unsinn schreiben, sollten Sie vielleicht kontrollieren, ob Ihr offensichtlich lückhaftes Gedächtnis Sie an der Nase rumführt.

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hansriedl 28.07.2018, 00:57
24. Spielt das Wetter - oder spielen die Menschen verrückt?

"Wir können demonstrieren, dass einzelne Ereignisse, wie Temperaturextreme, oft mit den von uns zusätzlich in die Atmosphäre gepumpten Treibhausgasen verknüpft sind. Andere Extreme, darunter Regenfälle, sind weniger eindeutig auf den Klimawandel und menschliche Einflüsse zurückzuführen."
Alles beginnt mit der Sonne
Die Sonneneinstrahlung trifft aus einer Richtung auf die Erde. Da die Erde eine Kugel ist, trifft sie mit unterschiedlicher Intensität auf: Am Äquator ist der Einfallswinkel steiler und die Einstrahlung intensiver. An den Polen wird der Einfallswinkel flacher und die Strahlung verteilt sich auf eine größere Fläche. Außerdem ist der Weg durch die Atmosphäre länger und mehr Energie wird absorbiert.

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Teddi 28.07.2018, 01:17
25. Hilft ja doch nicht

Das liebste Thema zum Beklagen ist das Wetter in Deutschland. Der Winter ist mal zu kalt und dann mal zu warm. Der Frühling kommt zu früh oder zu spät. Der Herbst beinhaltet alle möglichen Möglichkeiten, etwas Schlechtes voraus zu sagen, und der Sommer… zu nass, zu kalt oder zu trocken und heiß, wie jetzt. Was ist denn schon normal am Wetter? Nichts! Der Mensch lebt keine hundert Jahre und doch meint er, er sei das Maß aller Dinge. Die Welt dagegen ist ein unwirsches Wesen, das mal so macht, und dann wieder anders. Sie steckt voll mit Feuer und entladet sich mit Vulkanen oder Erdbeben. Das Meer und die Luft sorgen mal für diesen, dann für jenen Wirbel. Hitze und Kälte verlagert sich nach eigenen Regeln, und all das kann der Mensch nur erleben, aber nicht regeln. Darum sollte man sich einfach des Lebens freuen, egal, wie es kommt, man muss sich einfach anpassen und anderweitig die Blumen gießen, wenn es nicht regnet. Ja, ja, die Bauern und die Ernten… alles ernsthafte, wichtige Probleme, die man irgendwie bewältigen muss. Aber das Getütele warum und wieso und weshalb, das sollte man doch einfach sein lassen. Hilft ja doch nicht.

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Beijinger 28.07.2018, 01:31
26. So what?

Ich lebe seit > 20 Jahren in Peking, da sind solche Sommer jährlicher Standard. Temperaturen bis 40 grd C werden hier jedes Jahr von Mitte Juni bis Ende August gemessen. Das ist hier keine Nachricht in den Medien wert. Wir sind hier daran gewöhnt, mit dem Wetter und den Temperaturen umzugehen, da es eins der Dinge ist, die man nicht ändern kann. (Alte chinesische Weisheit)

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thinking_about 28.07.2018, 01:58
27. Der Meteorologe

Zitat von tmayer
Selbstverständlich hat es früher auch Hitzesommer gegeben. Aber die Häufigkeit ist entscheidend. Hier mal eine Auflistung: Hitzesommer 1976, 1983, 1991, 1994, 1995, 2003, 2006, 2010, 2013, 2015, 2018. Merken Sie was?Die Häufigkeit nahm in den letzten 40 Jahren deutlich zu. Der letzte Sommer, der dem statistischen Durchschnitt zu kühl war, war 1997. Das heißt, wir haben seit 21 Jahren nur noch Sommer erlebt, die zu warm waren. Welche Schlüsse können wir daraus ziehen?
Sven Plöger hat die Situation so erklärt, er gebe einen Jetstream in unseren Breiten, dem eine gewisse Amplitude zwischen sich abwechselnden Hochs und Tiefs zugeordnet werden kann und der wie ein Ring um die Erde laufe. Seit aber in der nordpolaren Hemisphäre die Eisschmelze begonnen habe, sei dieser davon beeinflußt und habe sich verbreitert, was heißt, die Amplituden haben sich erhöht und verbreitert, sodass eine gewisse Wetterlage, ob Hoch oder Tief, länger und extremer geworden sei.
Wir hatten ja auch bereits sehr warme Temperaturen im Frühjahr bis jetzt, also länger Wärme, was dazu führte, dass die Vegetation in der Blüh-und Reifezeit fast einen Monat dem Normal voraus ist.
Wenn jetzt demnächst ein Tief heranrauscht, dann hätten wir wieder eine extreme Unwetterperiode..
Allerdings gibt es schon heute solch Unwetter deutschlandweit, wohl nur ein kurzes Intermezzo, aber dann geht die Hitze erst einmal weiter als Großwetterlage.

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thinking_about 28.07.2018, 02:11
28. Natürlich

Zitat von mens
Bin gespannt ab wieviel Grad Raumtemperatur die Deutschen Firmenleitungen Klimaanlagen spendieren. 38? 40? 42? Bei aller Liebe zum Umweltschutz und Sparerei - Was sich teilweise an unseren Arbeitsplätzen abspielt grenzt an Körperverletzung. Erinnere mich an Tage mit Schwindelanfällen und Konzentrationsstörungen. Trotz müdem Ventilator. Das reicht jetzt schon nicht mehr. Von wann ist diese Regelung? Dann macht die Läden im August dicht - Studien beweisen, dass es mit der Produktivität bei Hitzebelastung eh schlecht bestellt ist. Sonst ist man beim Output und Leistung extrem hinterer - wenn alle wegen Hitze unter den Tischen liegen interessiert es aber niemanden. Bekloppt!
muß da Abhilfe geschaffen werden, bei 38grad meldet unser Körper Fieber, erst recht bei noch höheren Temperaturen, die den Menschen in einen gefährlichen Fieberzustand mit Kreislaufversagen bringen kann.
Nicht umsonst liegen die Aktivitäten in den Südländern in den Sommermonaten brach, was sich auch wirtschaftlich bemerkbar macht. Aber jeder, der dort mal Ferien gemacht hat, kann das nachempfinden.
Bei solchen Temperaturen, wenn sie nicht herabgesenkt werden können, muß man die Belegschaft entweder nach Hause schicken, oder eben Klimageräte installieren.
Wer mal im Sommer in New York war, weiß dass diese Dinger in der Zeit aus allen Fenstern pusten.
Vielleicht müssen wir uns a la longue auch darauf einstellen.

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fatal.justice 28.07.2018, 02:30
29. Und...

Zitat von panzerknacker 51
Ich habe jahrelang in Nordnigeria gelebt. Dagegen sind die heutigen Temperaturen ein Witz. Also bitte mal wieder runterkommen ...
... Ihnen gelingt es dennoch nicht, eine intellektuell anspruchslose Schlussfolgerung zu ziehen? Sogar für Menschen, die in der Primärträgerindustrie beschäftigt sind, muss doch irgendwann klar sein, dass jeder Raubbau ein Ende hat. Wenn Sie jemals auch nur einen Fuß auf nigerianischen Boden setzten, bin ich der reinkarnierte Robin Hood - mit felsenfestem Topfhaarschnitt.

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