Forum: Wissenschaft
Sonderbericht des Weltklimarats: Die Klimakrise erreicht die Landwirtschaft
Lya Cattel/ Getty Images

Der Mensch bedroht eine seiner wichtigsten Lebensgrundlagen: Böden, Wälder und damit auch die Landwirtschaft. Der Weltklimarat warnt vor Gefahren für die Lebensmittelversorgung und mahnt zu einem Wandel unserer Ernährung.

Seite 14 von 32
Johann Dumont 08.08.2019, 13:39
130. ein bisschen Fleisch - alles nur Ablenkung

solange unser Steuergeld für Subventionen von ÖL und Gasheizungen verwendet werden - oder für die Lagerung von Atommüll - freuen sich nur wenige wie die Viessmänner und Boschs und Vaillants dieser Welt.
Wir haben alles um sehr schnell 50% an Öl, Gas und Kohle einzusparen. Es wird jedoch zuverlässig verhindert von bezahlten Lügnern die sich Lobbyisten nennen.

Beitrag melden
christian-h 08.08.2019, 13:41
131. Angabe

Zitat von aezakm!
Fleisch hat in einem aufgeklärten Haushalt nichts mehr zu suchen.
Warum nicht?
Ohne Fleisch als Nahrungsmittel würden wir heute noch in irgendwelchen Höhlen hausen. Zudem hat Fleisch Stoffe die der Körper benötigt und nicht durch Pflanzen ersetzt werden kann (Vitamin B12 / Kalzium).

Gar kein Fleisch zu essen ist genauso unsinnig wie nur noch Fleisch zu essen.

https://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/ernaehrungsmedizin/article/874442/ernaehrung-vegan-leben-birgt-risiken.html

Beitrag melden
christejan 08.08.2019, 13:41
132. ...

Zitat von klarasmeinung
Wenn immer klarer wird, dass jede Steuerung über den Preis unsozial wird, helfen nur noch Bezugsscheine auf CO2-teure Güter wie Fleisch und Mobilität. Klimaschutz muss so wichtig werden wie eine Kriegs- Mobilmachung! Lebensmittelmarken auf Fleisch und Kerosin!
das wäre das sozialste und am gerechtesten für alle Schichten im System...guter Vorschlag

Beitrag melden
kohlon 08.08.2019, 13:41
133. Sie könnten recht haben, ...

Zitat von deichgraffe
Doch bald wird die ewige Grillparty vorbei sein, weil nicht mehr ausreichend Böden zur Verfügung stehen und eine Verknappung dieser Resource die Preise deutlich ansteigen lässt. Dann wird aber auch alles andere, was die einst so gute, doch mittlerweile schwer kranke, Mutter Natur hergibt, deutlich teurer.
... wenn es auf dieser Erde mit der Zunahme der Bevölkerung durch uns Menschen so ungehemmt weitergeht wie in den letzten Jahrzehnten.

Eigenartiger Weise will Niemand so richtig an dieses Thema ran, warum auch immer.

Ein kurzfristiges Verharren auf dem jetzigen Bevölkerungsstand von derzeit knapp 8 Milliarden Menschen, verbunden mit sinnvollen Aktivitäten für einen Welt-Bevölkerungsrückgang auf wieder rund 4 Milliarden Menschen, würde mit Sicherheit unserem Planeten so weit gut tun, dass all die derzeit im Gespräch (der Politiker) blühenden Fantasien über mehr-mehr-mehr Steuern für CO2, Fleisch, SUV, mineralische Treibstoffe, Flugreisen, Strom .... obsolet machen würden.

Aber wie gesagt: Dieses Thema ist bei (fast) allen Parteien in D obsolet, weltweit sowieso.

Beitrag melden
hausfeen 08.08.2019, 13:42
134. OMG, welcher Erregung. Ich bin kein Vegetarier.

Aber esse deutlich weniger Fleisch als vorher. Das geht sehr gut und ohne jede Zornesröte. Ja ist sogar so, dass es mir fast gar nicht auffällt. Da muss auch kein Grillfest ausfallen und sonst nichts. Etwas mehr Selbstbeherrschung. Und es kommt zudem auch sehr der Gesundheit zugute.
Einen Nazi könnte man der Verbesserung der "Volksgesundheit" locken.

Beitrag melden
syt 08.08.2019, 13:44
135. Wer billig Fleisch und Gemüse

Produziert,begeht Raubau an der Erde den Pflanzen und den Tieren ,und am Ende auch am Menschen . Ein Gewinn für ein paar ,rücksichtsloser ,die anderen werden die Schäden begleichen.

Beitrag melden
navidus 08.08.2019, 13:45
136. Fleisch ist CO2-neutral

Zumindest im Wesentlichen ist Fleisch genauso klimaschädlich wie ein Biokraftwerk. Das CO2, das bei der Produktion von Fleisch ausgestoßen wird, wurde vorher der Atmosphäre entzogen. Das ist ein Kreislauf. Für den C02- Ausstoß ist es völlig egal, ob mit der Energie, die in den Pflanzen steckt, eine Kuh oder ein Kühlschrank zum Laufen gebracht wird.

Beitrag melden
Beat Adler 08.08.2019, 13:45
137.

Zitat von rosinenzuechterin
Und diese Würmchen ernähren sich nur von Luft und (Tier-)Liebe? Oder was fressen die? Und woher kommt das Zeug in den Mengen, die nötig sind, um mit dem Umweg über Insekten die Ernährung von Milliarden Menschen zu revolutionieren?
Insekten schaffen es als Bioreaktor aus Nebenprodukten der Mehlherstellung, die wir die Menschen eben nicht verzehren, Proteine und Fette herzustellen. Das ohne zusaetzliches Licht oder Waerme.

Wer das in einer Fabrik kuenstlich nachstellen will, kommt nie und nimmer so billig und energieguenstig eine solche Produktion von Proteinen und Fetten hin.

Huehner sind Insektenfresser. Tilapia Fische und Forellen, Lachse auch. Deswegen habe ich nichts gegen Huhn, Tilapiafilet, Forelle und Lachs, die vorher Insekten futterten.

Wir essen hier vor Ort, in Mitten Afrikas, immer wieder Insekten, direkt und hervorragend zubereitet, einfach koestlich!
mfG Beat

Beitrag melden
pieterbruegel 08.08.2019, 13:48
138. Um welchen Faktor..

Zitat von StefanXX
Endlich hat man eine neue Sau (diesmal im doppelten Wortsinn) gefunden, die man durchs Dorf treiben kann. Ich bin auch für würdevolle Tierhaltung und ich finde auch, dass Fleisch viel zu billig ist, nur um das gleich klarzustellen. Allerdings nicht nur Fleisch, sondern fast alle Nahrungsmittel sind hier viel zu billig. Aber bei diesen ständigen Vergleichen was man denn einsetzen muss um 1 kg Fleisch im Vergleich zu 1 kg Gemüse zu erzeugen wird immer gerne vergessen, dass der Nährwert von Fleisch auch wesentlich höher als der von Gemüse ist. Wenn ich da mal normal fettiges Schweinfleisch mit sowas wie Karotten oder Salat vergleiche, liegt der Nährwert von Fleisch um den Faktor 8 höher. Demnach muss man fairerweise eigentlich den Aufwand 1 kg Schweinefleisch herzustellen mit dem Aufwand 8 kg Salat herzustellen vergleichen.
..liegt denn die Enstehung von Darm Krebs im Vergleich 1 KG Fleisch zu 1 KG Salat höher?

Beitrag melden
cyananeo 08.08.2019, 13:48
139. Effektive Wirkung?

Der CO2-Anteil in der Atmosphäre beträgt weniger als 0,04%, der anthropogene Anteil davon liegt gerade bei 3%! (vgl. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid_in_der_Erdatmosphäre ). Der Anteil Deutschlands an diesem 3% vom 0,04%-CO2-Anteil war im Jahre 2011 nur 2,4%! Zum Vergleich der Anteil von China: 26,4% und die USA: 17,7% im selben Jahr (vgl. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größten_Kohlenstoffdioxidemittenten ). Der Anteil von deutscher Luft- und Schifffahrt davon beträgt lediglich 2%! (vgl. https://www.welt.de/img/wissenschaft/mobile101470165/9471628347-ci23x11-w600/treibhaus10-DW-Wissenschaft-Steinhude-jpg.jpg )
Also welche effektive Wirkung auf das Klima erwarten Sie durch Maßnahmen wie die Fleischsteuer oder CO2-Steuer in BRD, die lediglich die Geringverdienenden deutlich belastet und das Gewissen beruhigt? Wie wäre es mit wirksamen Maßnahmen wie Tempolimit oder Reduzierung der Militäretat?

Beitrag melden
Seite 14 von 32
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!