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Sonderbericht des Weltklimarats: Die Klimakrise erreicht die Landwirtschaft
Lya Cattel/ Getty Images

Der Mensch bedroht eine seiner wichtigsten Lebensgrundlagen: Böden, Wälder und damit auch die Landwirtschaft. Der Weltklimarat warnt vor Gefahren für die Lebensmittelversorgung und mahnt zu einem Wandel unserer Ernährung.

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norbertbrummer 08.08.2019, 12:16
70. Immer das gleiche...

Ich habe das alles genau so schon in den 80ern in der Schule gelernt. Schon damals war klar das die Ausbeutung der Böden so nicht weitergehen kann. Und erst die Monokulturen... Kann es sein das sich nichts niemals ändert? Die Borkenkäfer waren auch in den 80ern ein Problem - Lösung: mehr Mischwälder. Zumindest bei uns in der Gegend ist nichts passiert außer das man einen Kiefernwald aufgeforstet hat. Mit Kiefern. Und auch bei anderen Themen scheint es als habe sich nichts geändert: 1979 hat man in Berlin und Frankfurt Häuser besetzt um auf den desaströsen Wohnungsmarkt aufmerksam zu machen. In den 80ern haben Bauern Milch Medienwirksam in Gullis gekippt um gegen den Subventionswahnsinn und Milchseen bzw Butterberge zu demonstrieren. In den 90ern hat man während der Jugoslawien-Krise bemängelt das die Asylverfahren mein einem Jahr länge zu lange dauern. Seit den 90ern gibt es den Begriff Lehrermangel und die GDP machte damals zum ersten mal drauf aufmerksam das der Stellenabbau nicht gut sei. Es wurde in den 80ern gegen die Elbvertiefung demonstriert und seit 20 jahren gibt es Pflegenotstand. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Ich befürchte das wir in 20 Jahren immer noch diskutieren wie man den Klimawandel stoppen kann. Der wird und dann allerdings schon voll im Griff haben, mit allen seinen Konsequenzen. Und es wird trotzdem im Sommer gegrillt. Auf dem 800,-€ Grill das Fleisch für 2,99€ das Kilo.

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Beat Adler 08.08.2019, 12:16
71. Weltbevoelkerung stabilisiert bei 8.1-8.2 Milliarden 2040-2045

Zitat von rami.kowalski
Solange es keine weltweite Beschränkung des Bevölkerungswachstums gibt (1-Kind-Politik), sind alle Empfehlungen des Klimarats fromme Wünsche.
Weltbevoelkerung stabilisiert bei 8.1-8.2 Milliarden 2040-2045.

Sie ist keine Herausforderung mehr. Leicht zu ernaehren, es genuegte nur noch wenige Lebensmittel wegzuschmeissen, wenn es nicht noch weiter mit den WETTERextremen ginge.

Genau diese Extreme machen der Landwirtschaft in allen Zonen noerdlich 25 Grad zu schaffen.

Ein Bauer in Frankreich, den Nr 1 Produzenten der EU, oder auch in Deutschland kann heute am Tag der Aussaat mit zunehmender Wahrscheinlichkeit zwischen einer Duerre, welche die Ernte mindert oder einem Starkregenereignis, welche seine Ernte wegschwemmt, rechnen. Warum soll er noch aussaehen?
mfG Beat

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Omegatrust 08.08.2019, 12:17
72. Heiße Luft

Sie reden vom Klimaschutz bzw. Tierschutz und am Ende machen sie das Gegenteil. Die Politiker, die heute Forderungen stellen haben doch gestern noch die gesetzte durchgewunken, die den Konzernen maximalen Gewinn garantieren.

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isi723 08.08.2019, 12:19
73. Ist alles bekannt

Dies ist alles im Prinzip seit Jahren bzw. Jahrzehnten bekannt. Und es ist nichts zum Positiven passiert und es wird auch nichts passieren. Im Gegenteil. Die Regierenden auf dieser Erde haben besseres zu tun z.b. müssen sie sich um ihre Wiederwahl kümmern und wir - das Stimmvieh - spielen dieses Spiel geduldig mit. Hauptsache die Sonne scheint!

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almeo 08.08.2019, 12:19
74.

Zitat von berther
Ich lasse mir nicht von Leuten, die an einem Tag mehr Geld zum Fenster hinaus werfen, als ich in einem Monat an Rente erhalte, vorschreiben, was ich essen darf. [...]
Das macht ja auch niemand. Es spricht ja niemand über ein Verkaufsverbot von Fleisch. Sie können auch weiterhin kiloweise Fleisch kaufen. Da scheinen Sie etwas falsch verstanden zu haben...!

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almeo 08.08.2019, 12:21
75.

Zitat von euro-paradies
insb. in Asien und Afrika. In diesen Regionen werden bei einem weiter so die Wälder werden gerodet für Feuerholz und kurzfristige Anbauflächen und die CO2-Emission explodieren. Viele Länder können ihre Bevölkerung schon jetzt nicht mehr ernähren und mit Trinkwasser versorgen - es drohen katastrophale Verhältnisse. [...]
Naja, die urbanen Gegenden in Afrika und Asien sind aber nicht das Problem. Gang im Gegenteil, wer in ärmlichen Verhältnisse in Afrika lebt, trägt ja so gut wie nicht dazu bei, dass sich das Klima verschlimmert. Ein Holzfeuer verursacht bei weitem nicht die Emissionen wie drei Wochen Kreuzfahrt im Mittelmeer. Viel mehr Augenwischerei bei der Thematik kann man gar nicht betreiben als nun den Afrikanern den Schwarzen Peter zuzuschieben...

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Andraax 08.08.2019, 12:22
76.

Zitat von ingbeti
Da wird die (equivalente) CO2 Verursachung bei der Produktion von 1kg Rindfleisch der von 1kg Gemüse gegenüber gestellt. Das ist großer Unsinn. Denn für einen Vergleich kann nur der Nährwert heran gezogen werden, denn der Mensch will sich ja ernähren! So wird von dummen Menschen Meinung gemacht, anstatt vernünftige Daten anzugeben, die eine Aussage haben. Mit solcher dummen Meinungsmache für minderbemittelte Menschen wird lediglich manipuliert. Doch der Zweck Heiligtum nicht die Mittel, das sollten gerade Journalisten beherzigen, wenn sie ernst genommen sein wollen.
Der Vergleich CO2-Produktion pro Nährwert wäre zwar korrekter gewesen, nur ändert sich die Aussage kaum, wenn für Rindfleisch pro Kg 90x so viel Co2 anfällt wie für Gemüse. Je nach Gemüseart ist der Nährwert in kcal sogar höher als der von Fleisch. Fazit: Ihr Post versucht unlauter zu manipulieren, indem Sie eine minimale Ungenauigkeit des Artikels aufblasen.

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olli0816 08.08.2019, 12:26
77. Wenn Sie vor 500 Jahren zum Einkaufen geschickt...

Zitat von toga16
Ich kann mich noch erinnern, dass ich als Kind zum Fleischer geschickt wurde und 300g Fleisch für 3 Personen gekauft habe. Bei Rouladen (Achtung Festessen) war das manchmal etwas mehr. D.h. es würde schon deutlich helfen den Fleischkonsum zu reduzieren.
worden wären, hätten Sie für 3 Personen (Vorsicht, Minifamilie) 1,5 Kilo Fleisch gekauft. Da wurde sehr viel mehr Fleisch gegessen, weil billigstes Lebensmittel. Das nahm mit der Industrialisierung und der zunehmenden Bevölkerung ab. Das was Sie von Omi und Opi kennen, ist nur die Verarmung durch Vermehrung der Menschen passiert. Können Sie in Wikipedia und anderen Quellen nachlesen. Aber was solls, die lieben Fleischgegner machen sich die Sachen sowieso wie sie es gerne hätten. Jetzt erstmal ein Schnitzel, guten Appetit.

Wenn Sie wirklich was für die Welt machen wollen, setzen Sie möglichst wenige Kinder und maximal 2 in die Welt. Weniger ist besser. So viel können Sie gar nicht einsparen an CO2, als mit dieser Maßnahme.

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rosinenzuechterin 08.08.2019, 12:26
78.

Zitat von mxmx
Hühnchen ist klimafreundlicher als vegetarisch. Das jedenfalls findet man heraus, wenn man mal kritisch nachrechnet.
Da kenne ich andere Zahlen: Geflügel = 5x so umweltbelastend wie vegetarisch. Schwein = 3x. Rind = 12x. Da Hühner keine Photosynthese betreiben, kann der Energiegehalt von Hühnerfleisch nicht höher sein als der der Futtermenge, die die Hühner gefressen haben, zumal Körperwärme und die Produktion nicht für die Ernährung verwertbarer Tierteile (Federn zum Beispiel) ja auch Energie gekostet hat. Ich möchte daher mal gern Ihre "kritische Nachrechnung" sehen!

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vatikano 08.08.2019, 12:27
79. Anders leben

müssen wir in Zukunft, nicht schlechter.
Wie im Artikel angedeutet, macht uns Ressourcenverschwendung weder glücklich, noch gesund. Filme wie “Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen” zeigen wohin wir steuern sollten.

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