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Spionagedrohne: US-Armee schickt Superspäher nach Afghanistan

Die US-Armee weitet den Drohneneinsatz in Afghanistan aus. Ein Flieger mit 1,8-Gigapixel-Kamera soll demnächst große Gebiete komplett überwachen. Bereits im Einsatz ist ein unbemannter Transporthelikopter, und bald sollen kleine Kamikaze-Drohnen auch von U-Booten starten.

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ozzoid 01.01.2012, 08:21
1. 1984? Nein, 2012!

Zitat von sysop
Die US-Armee weitet den Drohneneinsatz in Afghanistan aus. Ein Flieger mit 1,8-Gigapixel-Kamera soll demnächst große Gebiete komplett überwachen. Bereits im Einsatz ist ein unbemannter Transporthelikopter, und bald sollen kleine Kamikaze-Drohnen auch von U-Booten starten.
Ein Gutes Neues, Afghanistan!

In 2012 aber besser keine Hochzeitsfeiern im Freien oder auf 'ner Party zum Vergnügen in die Luft ballern.... die nächste Drohne kommt bestimmt und dann macht es 'Bumm'.

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U29 01.01.2012, 08:28
2. Rüstungsausgaben

Zitat von sysop
Die US-Armee weitet den Drohneneinsatz in Afghanistan aus. Ein Flieger mit 1,8-Gigapixel-Kamera soll demnächst große Gebiete komplett überwachen. Bereits im Einsatz ist ein unbemannter Transporthelikopter, und bald sollen kleine Kamikaze-Drohnen auch von U-Booten starten.
Kein Wunder dass sich die USA bei diesen Rüstungsausgaben keine gesetzliche Krankenkasse und eine solide soziale Absicherung leisten können.

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maybee 01.01.2012, 08:59
3. Die Automatisierung des Krieges

Zitat von sysop
Die US-Armee weitet den Drohneneinsatz in Afghanistan aus. Ein Flieger mit 1,8-Gigapixel-Kamera soll demnächst große Gebiete komplett überwachen. Bereits im Einsatz ist ein unbemannter Transporthelikopter, und bald sollen kleine Kamikaze-Drohnen auch von U-Booten starten.
Bald blutet nur noch der Feind - Angreifen ohne Risiko.
Meine Begeisterung hält sch in Grenzen.

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Rodri 01.01.2012, 09:11
4. ...

Zitat von maybee
Bald blutet nur noch der Feind - Angreifen ohne Risiko. Meine Begeisterung hält sch in Grenzen.
Genau daran habe ich auch sofort gedacht. Jetzt sinkt die Hemmschwelle für die USA fremde Völker anzugreifen noch einmal.

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zakalwe. 01.01.2012, 09:28
5. ....

Auf der einen Seite kann man es den USA hoch anrechnen, das sie wirklich eine Menge tun, um ihre Soldaten aus der Schußlinie zu nehmen und den Krieg gegen die Islamisten für ihre eigenen Leute unblutig zu machen.

Auf der anderen Seite sollte man sich als Amerikaner aber fragen, ob die vielen Multimilliarden, die die Streikräfte benötigen, wirklich nötig sind. Die wären imho viel besser darin aufgehoben, die sozialen Strukturen der USA selber endlich mal zu modernisieren. Was nützt noch eine Armee, wenn das Land selber in Slums, Kriminalität und ungebremsten sozalem Abstieg versinkt? Gibts überhaupt noch ein US Weltraumprogramm?

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drouhy 01.01.2012, 10:13
6. Auf den

Zitat von sysop
Die US-Armee weitet den Drohneneinsatz in Afghanistan aus. Ein Flieger mit 1,8-Gigapixel-Kamera soll demnächst große Gebiete komplett überwachen. Bereits im Einsatz ist ein unbemannter Transporthelikopter, und bald sollen kleine Kamikaze-Drohnen auch von U-Booten starten.
ersten Blick sehr löblich - schont man damit ja das Leben der eigenen Bürger.

Auf den zweiten Blick stellt sich die Frage: Was passiert, wenn die Rüstungsindustrie mal keine staatlichen Aufträge mehr bekommt? Das scheint ja die einzige Industrie zu sein, die noch funktioniert.

Auf den dritten Blick stellt man mit Unbehagen fest, dass die Politiker der USA und ihre wahren Hintermänner eher kein Interesse an ihrem Wahlvieh haben.

- ein Staat, der sich andauerndem Kriegszustand befindet
- ein globales Unterdrückungsinstrumentarium unterhält
- sich mit klerikal-feudalen Despoten verbündet
- fanatische Terroristen unterstützt
- die eigene Bevölkerung mit einem Spitzelapparat überwacht
- andere Völker hemmungslos ausspioniert
- sich hemmungslos verschuldet

Nicht aber in der Lage ist, sich um grundlegende Dinge zu kümmern - das ist kein Hort der Freiheit und Demokratie mehr. Herr Ohje demonstriert als FNP die Verlogenheit des Systems als Killerkommandeur und OB der Streitkräfte am Besten. Er ist es ja auch, der die Bedrohung ganzer Weltregionen in Auftrag gab.

Was geschieht, wenn diese netten Dingelchen gegen den Westen zum Einsatz kommen?

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jupiter999 01.01.2012, 10:16
7. ...

Zitat von U29
Kein Wunder dass sich die USA bei diesen Rüstungsausgaben keine gesetzliche Krankenkasse und eine solide soziale Absicherung leisten können.
Das können sie auch von der anderen Seite aus betrachten. Gemessen an der Wirtschaftskraft, unterfinanziert Deutschland sein Militär und ist trotzdem bis über beide Ohren verschuldet.


Wohin floß das ganze Geld das wir uns leihen mussten und immer noch leihen müssen wenn nicht ins bitterböse Militär ? In die Sozialensicherungssysteme sowie das Gesundheitssystem unseres Wohlfahrtsstaates, verschwenderische Projekte, Finanzhilfen für das Ausland von Europa bis Afrika, zur UN, zur EU......

Den Artikel über die 19 Milliarden Euro die im Verwaltungsapparat des Gesundheitssystems versacken hatten wir ja auch gerade kürzlich.

Die Amerikaner stecken das Geld eben woanders hin aber eine Sache eint uns :

Wir beide können uns diese Ausgaben eigentlich nicht leisten. Konnten wir noch nie. Deswegen finanzieren wir alles auf Pump.

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basiliusvonstreithofen 01.01.2012, 10:20
8. Den Krieg gewinnen die USA trotzdem nicht

Noch keine fremde Macht konnte jemals Afghanistan erobern.

Das wird auch so bleiben. Weder die USA noch der notorische Kriegsverlierer Deutschland wird das gelingen.

Beide Staaten sollten eher sich bemühen, wie sie ohne weiteren Gesichtsverlust vom Hindukusch nach Hause gehen, anstatt weitere Waffen erfolglos auszuprobieren.

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zoon.politicon 01.01.2012, 10:28
9. Grosse Datenmenge

Zitat von sysop
Die US-Armee weitet den Drohneneinsatz in Afghanistan aus. Ein Flieger mit 1,8-Gigapixel-Kamera soll demnächst große Gebiete komplett überwachen. Bereits im Einsatz ist ein unbemannter Transporthelikopter, und bald sollen kleine Kamikaze-Drohnen auch von U-Booten starten.
Wie im Artikel angesprochen: ein Hauptproblem dürfte die Menschen sein, die aus den anfallenden Datenmengen die Auswahl treffen, sie analysieren und bewerten.

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