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Spionagedrohne: US-Armee schickt Superspäher nach Afghanistan

Die US-Armee weitet den Drohneneinsatz in Afghanistan aus. Ein Flieger mit 1,8-Gigapixel-Kamera soll demnächst große Gebiete komplett überwachen. Bereits im Einsatz ist ein unbemannter Transporthelikopter, und bald sollen kleine Kamikaze-Drohnen auch von U-Booten starten.

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possumgfx 01.01.2012, 17:21
40.

Zitat von Bonneville78
Ich wüsste gern, ob Sie den Robo-Krieg mit den gleichen dünnen Argumenten immer noch verteidigen, wenn die ersten Drohnen in Pensylvania, oder in Westfalen zum Einsatz kommen. Ist es dann auch OK, wenn eine iranische (oder wer sie auch gebaut / gestartet haben soll) Drohne einen Reisebus von er A7 bläst, weil mit hoher Wahrscheinlichkeit Natosoldaten drinn saßen? Noch 5 bis 10 Jahre, dann werden wir uns nirgendwo auf diesem Planaten vor dem Scheisszeugs sicher fühlen können ......
Ich verteidige den "Robo-Krieg" nicht, er ist nur eine weitere Facette in der organisierten Gewalt gegen Völker. Es ist eben nicht "OK", egal wie man es betrachtet, aber ob mich jetzt eine Drohne von der A7 bläßt oder ein Marschfluggkörper oder eine Handfeuerwaffe ist letztendlich doch völlig Schnuppe. Wenn der Iran es zum Beispiel wirklich arauf anlegen würde, wären wir alle nicht mehr sicher. Soweit man weiss verfügt er nämlich über Waffen die bis in deutsche Vorgärten reichen. So eine Drohne jedoch ist nicht dafür gedacht irgendwen anzugreifen sondern gezielt Feinde. Natürlich gibt es Fehler und natürlich trift es oft Unschuldige aber wenigstes versuchen westliche Armeen keine Zivilisten umzulegen. Fagen sie mal die Taliban, ob die einen Unterschied machen. Die wüssten mit Drohnen nichtmal was anzufangen....fliegende Bomben die irgendwas töten reichen denen völlig aus.

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habgenugvondenlügen 01.01.2012, 19:57
41. So ein...

Zitat von iosono3
Kann man aus 10km höhe nicht erkennen wer bewaffnet ist und wer nicht? Eine Art ''Röntgenmessung'' aus grosser höhe? Danach könnte man alle Waffen in Afghanistan verbieten--ausser Polizei und Armee natürlich---und der Rest ist dann meistens halt als Taliban leicht zu identifizieren.Oder bin ich auf den Holzweg?
... Schmarrn!
Ja, warum sollte man dann eigentlich nur in bestimmten Ländern
"alle Waffen verbieten - ausser Polizei und Armee natürlich" und in anderen Ländern wie den USA, Dt. usw. usf. nicht?
In letztgenannten Ländern töten und morden wohl Waffen nicht unschuldige Menschen, sondern nur wenn Waffen sich in den Händen von Afghanen befinden?

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iosono3 01.01.2012, 21:00
42. uff

Zitat von habgenugvondenlügen
... Schmarrn! Ja, warum sollte man dann eigentlich nur in bestimmten Ländern "alle Waffen verbieten - ausser Polizei und Armee natürlich" und in anderen Ländern wie den USA, Dt. usw. usf. nicht? In letztgenannten Ländern töten und morden wohl Waffen nicht unschuldige Menschen, sondern nur wenn Waffen sich in den Händen von Afghanen befinden?
hier geht es nicht um eine ''bewaffnete person'' die in berlin von einer drohne erfasst werden soll sondern um bewaffnete terror-gruppen die aus pakistan nach afghanistan ''einwandern'' in ein kriegsgebiet(ohne uniform-frechheit) um anschläge zu verüben, unter der burka waffen schmuggeln ,checkpoints errichten um wegezoll zu kassieren ,von dorf zu dorf ''wandern'' um die bevölkerung zu terrorisieren und auf linie zu bringen.......usw.

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mitbestimmender wähler 01.01.2012, 23:38
43. Die Milliarden über dem Strich, das ist das Ziel des Einsatzes

Zitat von sysop
Die US-Armee weitet den Drohneneinsatz in Afghanistan aus. Ein Flieger mit 1,8-Gigapixel-Kamera soll demnächst große Gebiete komplett überwachen. Bereits im Einsatz ist ein unbemannter Transporthelikopter, und bald sollen kleine Kamikaze-Drohnen auch von U-Booten starten.
Spionagesatelliten gibt es die Besser sind, Scharfschützen "Fallschirmaufklärer", Nachtflugtaugliche Hubschrauber mit kleinen Killerkommandos gibt es, Punktgenaue Luft-Boden Raketen........

Und trotzdem traf man so einfach und billig keinen Sadam auf seiner Tribüne an der Militärparade oder Muhamar im Zelt.

Ein Krieg muss einfach Milliarden kosten um ein paar Milliarden mehr einzuspielen für die Wirtschaft der USA.

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JDR 02.01.2012, 03:15
44. ...

Zitat von ozzoid
Ein Gutes Neues, Afghanistan! In 2012 aber besser keine Hochzeitsfeiern im Freien oder auf 'ner Party zum Vergnügen in die Luft ballern.... die nächste Drohne kommt bestimmt und dann macht es 'Bumm'.
Es scheint, dass Sie übersehen, dass bessere Drohnen derartige Fehleinschätzungen unwahrscheinlicher machen.

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JDR 02.01.2012, 03:29
45. ...

Zitat von zoon.politicon
Wie im Artikel angesprochen: ein Hauptproblem dürfte die Menschen sein, die aus den anfallenden Datenmengen die Auswahl treffen, sie analysieren und bewerten.
Möglich. Aber es mag auch kein Zufall sein, dass die Darpa schon vor Jahren an einer Technik gearbeitet hat, die Bedrohungserkennung bei der Auswertung von Bildmaterial zu verbessern.
Es ging, wenn ich die groben Eckdaten noch halbwegs im Kopf habe, darum, dass Menschen unbewusst sehr viel mehr wahrnehmen, als sie bewusst verarbeiten können. Die angestrebte Technik sollte dazu führen, dass der Analyst, anstatt sich jedes Bild einzeln anzusehen, die Bilder nur kurz scannte, während seine unbewussten Reaktionen überwacht wurden. Sah er auf den Bildern etwas relevantes, dann wurde dies registriert und diese Aufnahmen wurden dann detailliert unter die Lupe genommen.

Das Verfahren dürfte bei heutigem Stand der Technik durchaus mit den Drohnen kombinierbar sein - wenn es denn jemals Erfolg hatte.

Eine Crux bleiben jedoch die Analysten. Um eine möglichst geringe Fehlalarmquote zu ereichen, bräuchte man Personen, die eine lange Konzentrationsspanne haben und sich mit den gesuchten Zielen hervorragend auskennen.
Sniper wären für eine Aghanistanmission vermutlich perfekt.

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joachim_m. 02.01.2012, 03:33
46. Kleine Lästerei mit leider all zu wahrem Kern

Zitat von basiliusvonstreithofen
Noch keine fremde Macht konnte jemals Afghanistan erobern. Das wird auch so bleiben. Weder die USA noch der notorische Kriegsverlierer Deutschland wird das gelingen. Beide Staaten sollten eher sich bemühen, wie sie ohne weiteren Gesichtsverlust vom Hindukusch nach Hause gehen, anstatt weitere Waffen erfolglos auszuprobieren.
Irgendwann ist immer das erste Mal, aber dass dieser Krieg gewonnen wird, darf man nach 10 Jahren schon mit Recht bezweifeln. Selbst das hochgerüstete Nazireich war nach 6 Jahren niedergekämpft, die im Verhältnis zur Mannstärke der Wehrmacht handvoll afghanischer Taliban, die eher als Stammeskrieger als als Soldaten tätig sind, bekommt man nicht in den Griff. Dies lässt tief blicken im Hinblick auf die militärischen und politischen Fähigkeiten der GröFaZ-Nachfolger.

Ohne Gesichtsverlust gehen die nicht mehr nach Hause, da können die sich anstrengen, wie sie wollen, und wenn sie zu Hause sind, wird etwas später wohl ihr Statthalter in Afghanistan, Karsei, hinterher kommen und darum bitten, nun im Westen leben zu dürfen, nachdem ihn die Taliban aus Afghanistan entfernt haben.

Ach ja, eigentlich ging es um eine Drohne. Die Iraner freuen sich bestimmt schon darauf, auch die ausgefeilte Technik dieser Drohne kostenlos geliefert zu bekommen. Gottes Wege, landestypisch wohl eher Allahs Wege genannt, sind unergründlich und die von amerikanischen Drohnen auch. Oder sind die Wege gar nicht so unergründlich und haben mit Defiziten in Erdkunde zu tun? Amerikanische Drohnen, die versehentlich in den Iran fliegen, Hubschauber, die pakistanische Grenzposten angreifen, und diverse andere für andere mehr oder weniger tödliche Navigationsfehler, denen auch schon einmal chinesische Botschaften zum Opfer fallen, passieren der US-Army ja des öfteren. Aber einen technischen Vorteil hat diese Drohne ja unzweifelhaft, man hat hinterher gestochen scharfe Fotos von den iranischen Soldaten, die sie abschießen. Ist doch was, da kann man gleich Fahndungsplakate drucken, um die Drohnendiebe zu fassen.

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Mononatriumglutamat 02.01.2012, 17:09
47.

Zitat von dingodog
Einseitige Aufrüstung bewirkt immer den Versuch der anderen Seite, nachzuziehen. Ein Verzicht auf den Einsatz dieser Systeme würde zumindest Zeit gewinnen.
Glauben Sie ernsthaft, dass eine Seite auf ihre Aufrüstung verzichtet, wenn die andere auf ihre neuesten Waffen- und Aufklärungssysteme verzichtet?

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Hamberliner 02.01.2012, 17:32
48. Re: In die Luft ballern...?

Zitat von news@adam-hg.de
Wer in einem Kriegsgebiet "zum Vergnügen in die Luft ballert", ist selber dran schuld, wenn es Bumm macht. Und auf Feiern und Parties im Freien sollte man, wenn einem sein Leben lieb ist, in einem solchen Gebiet gleich ganz verzichten. Leute, da unten ist KRIEG!!!
Diese Form Hochzeit zu feiern ist paschtunische Tradition und damit auf paschtunischem Boden das gute Recht der Paschtunen. Was würdest Du sagen, wenn militante Nichtchristen zum Heiligabend neben einer Kirche eine Gasleitung anbohren: Selbst schuld, wenn man so dumm ist in der Kirche Kerzen anzuzünden?

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klonder.pit 02.01.2012, 19:07
49. Dachte ich auch gerade

Zitat von trubeldubel
Da die "Waffengleichheit" nun überhaupt nicht mehr gegeben ist, müssen die angegriffenen logischer Weise andrere Kampftechniken anwenden. Wenn diese aber dem Angreifer nicht genehm sind, wird dies Terror genannt.
Wie würde das jemand bezeichnen wenn in seiner Gegend -warscheinlich bewaffnete- Fluggeräte eines anderen Landes herumeiern würde?
Möglicherweise Terrorismus?

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