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Sportwissenschaften: Big Bang in der Blutbahn

Für die Medizin ist es ein ungelöstes Rätsel: Warum leben sportliche Menschen länger, sind gesünder und haben seltener Depressionen? Ein Forscherteam hat jetzt eine mögliche Antwort im Blut gefunden - sie könnte die Trainingsmethoden von Sportlern revolutionieren.

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zvvcs 28.05.2010, 07:46
1. Bewegung?

Wie, Bewegung ist gut?
Sollte ich etwa all die actimels vergeblich getrunken haben, weit zurückgelehnt auf meiner Dreiercouch?

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nurmeinsenf 28.05.2010, 07:52
2. Sport muß ja wirklich für manche eine bittere Pille sein

Mit Interesse habe ich den Artikel gelesen, aber die "mögliche Anwendung" ist wieder so typisch: Man hofft auf eine Ernährung oder Supplementation, die den Effekt von Sport "imitieren" kann. Für manche muß Sport wirklich eine bittere Pille sein, da ist "ich bleib auf meiner Couch sitzen und esse irgendwas" jederzeit die bessere Alternative. Oder anders ausgedrückt: Einfach 2-3 mal pro Woche den Allerwertesten hochgekriegt und viele gesundheitliche Probleme müßten nicht sein. Ob das Bluthochdruck, Diabetes oder breitgesessener Hintern ist.

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wolfgangl 28.05.2010, 07:59
3. Wissenschaft...

Wer hätte das gedacht, dass man die Effekte, die jeder Läufer nach dem lauf deutlich spürt, einmal wissenschaftlich nachweisen könnte...

... und trotzudem wird es weiterhin viele Menschen geben, die sich die frei erwerblichen Suchtstoffe reinpfeiffen und dafür lieber auf Sport verzichten1

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eierman 28.05.2010, 08:03
4. Appetit und Natur

Also, bei mir war das damals so, dass ich meine Ernährung nicht speziell auf den Sport umstellen musste. Ich habe in einer Art Automatismus einen Wandel von "normalen" Nahrungsmitteln zu den Nahrungsmitteln, die mich unterstützen, durchlebt. Mein Körper sagt mir worauf er Appetit hat. Dummerweise hat er mehr Appetit nach frischem Obst als nach Gegrilltem. Aber manchmal entwickle ich einen Appetit auf blutiges Steakfleisch (Eiweishunger?)

Wenn man die Entwicklung des Menschen (und nicht nur des Menschen) über die Millionen von Jahren betrachtet und dann den grassen Gegensatz der letzten 200 Jahre sieht, fragt man sich so wie so warum es nur so wenig Stoffwechselkrankheiten gibt. Oder wird die Wissenschaft dort in Zukunft mehr entdecken? Zum Beispiel die Zusammenhänge von Schlaf, Stoffwechsel, Natur, Stess in den Großstädten, Ernährung und dem Ausgleich Sport. Können wir uns doch nicht von der Natur trennen?





Ich bin gespannt, was die Wissenschaftler alles finden werden. Vielleicht schaffe ich ja doch mal einen Ironman unter 11 Stunden.

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Lupo1977 28.05.2010, 08:05
5. welch unglaubliche Entdeckung !

Ja, welch eine REVOLUTION (nichts anderes verheißt die Überschrift) wird das auslösen. Sport machen ist nicht nur gefühlt gesund, sondern auch chemisch messbar gesund. Eine unglaubliche Erkenntnis, das wird das leben aller Sportler vollkommen umkrempeln!

Und wenn man dann noch mutige und wegweisende Fragen liest wie : "Könnte eine gezielte Ernährung also tatsächlich ausreichen, um den Fitnesszustand eines Menschen zu verändern?" Dann bleibt nur die fieberhafte Erwartung der BAHNBRECHENDEN und NEUEN Erkenntnisse die sich aus den Untersuchungen ergeben.

Ich bin sicher, es wird weitere Revolutionen geben. Am Ende stellt man gar fest dass stark Übergewichtige Personen die abnehmen fitter und gesünder werden. Hätten wir das doch früher gewusst!

/ironie off

Wäre es möglich bei sachlich fundierten Artikeln die Reißer-Überschrift wegzulassen? Es ist einfach nur peinlich diesen Schmonzens von "Revolution" zu lesen, anstatt sich auf die tatsächlich interessante fachliche Darstellung der Untersuchungen zu konzentrieren.

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Oberleerer 28.05.2010, 08:20
6. .

Ich kann nicht bestätigen, daß Sport gesund ist. Die sportlich Aktiven haben bei uns im Büro dauernd Fehlzeiten wg. einem Virus, Magen-/Darmbeschwerden etc. Dazu kommen dann noch die Verletzungen und Überanspruchungen.
Ich behaupte mal, die Fehlzeiten sind deutlich über denen der Couchkartoffeln.

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BallastStoffel 28.05.2010, 08:22
7. Rätsel?

Zitat von sysop
Für die Medizin ist es ein ungelöstes Rätsel: Warum leben sportliche Menschen länger, sind gesünder und haben seltener Depressionen? Ein Forscherteam hat jetzt eine mögliche Antwort im Blut gefunden - sie könnte die Trainingsmethoden von Sportlern revolutionieren.
Was dem gesunden Menschenverstand logisch erscheint, ist für die Medizin ein Rätsel?
Das wiederum ist MIR ein Rätsel.
Wahrscheinlich sucht man wieder nach dem "GESUND"-Gen, und probiert es dem vor dem Fernseher / auf dem Bürostuhl dahin-gammelnden Menschen einzupflanzen, weil man nicht akzeptieren kann, dass Bewegung (nicht selten an der frischen Luft), evtl. Teamgeist, (sportliche) Ziele und die daraus entstehende Freude am Leben als Erklärung für dieses Rätsel vollkommen ausreichend sind. Nein, da wird gesucht, bis man die "Gesund"-Ursache hat....
Vielleicht liegt nicht immer alles im Kleinen begründet, sondern manchmal auch im allgemeinen Ganzen.

Nein Frische und Agilität und die daraus resultierende längere Lebensdauer, etc...

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Kanzla87 28.05.2010, 09:03
8.

Zitat von Oberleerer
Ich kann nicht bestätigen, daß Sport gesund ist. Die sportlich Aktiven haben bei uns im Büro dauernd Fehlzeiten wg. einem Virus, Magen-/Darmbeschwerden etc. Dazu kommen dann noch die Verletzungen und Überanspruchungen. Ich behaupte mal, die Fehlzeiten sind deutlich über denen der Couchkartoffeln.
Hier stellt sich die Frage, wie viel Sport wirklich gut tut... Ist ein Ironman wirklich gesund? Oder ist nicht das entspannte Joggen im Wald nebenan viel besser? Es kommt immer auf das Maß drauf an...

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karmamarga 28.05.2010, 09:07
9. Tja

Zitat von sysop
Für die Medizin ist es ein ungelöstes Rätsel: Warum leben sportliche Menschen länger, sind gesünder und haben seltener Depressionen? Ein Forscherteam hat jetzt eine mögliche Antwort im Blut gefunden - sie könnte die Trainingsmethoden von Sportlern revolutionieren.
nicht nur revolutionieren. Die Wissenschaft weiss auch genau wohin es zu gehen hat, nämlich Sport aus der Dose:"Aber eine potentielle Anwendung drängt sich auf: Die Entwicklung eines Nahrungsergänzungsmittels, das die metabolischen Effekte von Sport und seiner gesundheitsfördernden Wirkung imitieren könnte."
Und dann wird es einmal heissen es sei gesünder vor dem Fernseher zu sitzen und seine Zeit besser zu nutzen mit Jogging aus der Dose. "Bio" (Sport in der Natur oder Halle) wird dann genauso gut sein wie "konventionell" (Dose).
Aber dazu wird es nicht kommen, weil man auch die Veränderungen des partiellen Sauerstoffdruckes beachten muss, die Entgiftung durch Arbeitsschweiss, wo 20 min Arbeitsschweiss der Arbeit der Nieren für 24 Stunden gleichkommt, die Veränderung der Werte für das cAMP und und und. Nichts destotrotz wird es den Sport aus der Dose wissenschaftlich abgeischert einmal geben.

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