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Sportwissenschaften: Big Bang in der Blutbahn

Für die Medizin ist es ein ungelöstes Rätsel: Warum leben sportliche Menschen länger, sind gesünder und haben seltener Depressionen? Ein Forscherteam hat jetzt eine mögliche Antwort im Blut gefunden - sie könnte die Trainingsmethoden von Sportlern revolutionieren.

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von_roeben 28.05.2010, 10:37
20. Streiche 'Bang', setze 'Business'

Ich habe nicht verstanden, was hier der 'Big Bang' sein soll, kann jemand mir bitte helfen? Nach einem Dauerlauf verändern sich 10% der 'Stoffwechselprodukte' - und? Schon geht es wieder um Big Business in der Blutbahn...
Interessanter ist da schon der psychologische Nachweis des inneren Schweinehundes, z.B. auf http://marvinrunning.blogspot.com

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5mark 28.05.2010, 10:40
21. Shock schwere Not

Sport ist gesund. Ganz ehrlich das hätte ich jetzt nicht gedacht.
Man hat zwar schon immer so was munkeln hören. Aber hey, das hab ich doch für ein genauso an den Haaren herbei gezogenes Gerücht gehalten wie:

Alkohol macht besoffen. oder
Wer später bremst ist schneller am Baum.

Schon eigenartig was Wissenschaftler so alle rausfinden können. Demnächst findet vielleicht sogar noch einer raus das Rauchen schädlich ist. Wer weiß?

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testthewest 28.05.2010, 10:43
22.

Zitat von KobiDror
Stimmt, halten wir alle Bürogefangenen davon ab Sport zu treiben, beuten sie ein paar Jahrzehnte aus um sie dann in ein hoffentlich kurzes Rentnerleben zu entlassen. Durch die fehlende Bewegung sollten die Körper schon so weit degeneriert sein, dass die Rentenkassen nicht mehr so viel ausschütten müssen. Sie haben das wirtschaftliche Prinzip extrem gut verinnerlicht. Glückwunsch!
Seien wir doch mal ehrlich. Nicht an all unseren Fehlern ist der Arbeitgeber Schuld. Ich habe auch jahrelang mich nach der Arbeit einfach vor den PC gesetzt, anstatt ne Runde laufen zu gehen, Fitnesstraining zu machen oder mich anderweitig sportlich zu betätigen.
Ein Großteil der Schuld an der Bewegungsarmut tragen wir selbst.

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forumgehts? 28.05.2010, 10:51
23. Bb

Zitat von sysop
Für die Medizin ist es ein ungelöstes Rätsel: Warum leben sportliche Menschen länger, sind gesünder und haben seltener Depressionen? Ein Forscherteam hat jetzt eine mögliche Antwort im Blut gefunden - sie könnte die Trainingsmethoden von Sportlern revolutionieren.
Das Zauberwort ist je in diesem Artikel bereits gefallen: Nahrungsergänzungsmittel. Man arbeitet bestimmt schon dran - wetten dass? Big Business in der Blutbahn.

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AKI CHIBA 28.05.2010, 11:00
24. Danke für die INFO

Zitat von sellerdedd
der gute winston war übrigens bis ins hohe alter sportlich aktiv. ansonsten ist mir noch der spruch "sportler leben nicht länger, aber sterben gesünder" in erinnerung. interessant auch, das halbwegs progressive unternehmen in gesundheisfördernde akitivitäten für ihre mitarbeiter investieren (rückenschule, erlebnisaktivitäten,...) - ersparnis wg. weniger krankheitstage, höhere effizienz durch bessere teamarbeit,...
Dellerdedd - many thanks. Habs gecheckt. Winston hat ja sogar den Kilimandscharo bestiegen. Prinzip: No sports - whisky and cigars!
Allerdings: Im Englischen ist unter "sports" - ausschließlich Leistungssport zu verstehen! Sei es wie es sei. Merci

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JustinSullivan 28.05.2010, 11:22
25. Sport aus der Dose

Zitat von Bala Clava
Völlig falscher Ansatz. Anstatt die Leute noch mehr vollzustopfen, sollten sie lieber nachdenken, wie sie die Bewegungsmuffel zum Sport hin bekommen.
Ein "Mittelchen", das die positiven Effekte des Sports im menschlichen Körper künstlich enstehen lässt, kann durchaus sinnvoll sein. Ich verstehe, dass viele Foristen zuerst an Couchpotatos denken, die sich dann gar nicht mehr bewegen müssen.

Es wäre aber von Vorteil, nicht immer nur vom eigenen Status Quo auszugehen. Es gibt durchaus Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, sich in dem Maße zu bewegen, wie sie es nötig hätten. Menschen mit monatelangem Krankenhausaufenthalt, Pflegebedürftige, verletzte (Profi-)Sportler - sie alle könnten von dem therapeutischen Nutzen sehr profitieren.

Vielleicht ist der nächste Schritt eine Pille, die den Menschen intelligenter macht, ohne dass er denken muss.

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ph0b0z 28.05.2010, 11:23
26. Mhpf

Zitat von 5mark
Sport ist gesund. Ganz ehrlich das hätte ich jetzt nicht gedacht. Man hat zwar schon immer so was munkeln hören. Aber hey, das hab ich doch für ein genauso an den Haaren herbei gezogenes Gerücht gehalten wie: Alkohol macht besoffen. oder Wer später bremst ist schneller am Baum. Schon eigenartig was Wissenschaftler so alle rausfinden können. Demnächst findet vielleicht sogar noch einer raus das Rauchen schädlich ist. Wer weiß?
Echt, würden alle Menschen nach diesen "Idealen" leben hätte auch nie jemand gefragt wieso machen Bakterien/Viren krank und vor allem WIE, warum macht Krebs tot.. usw. usf.

Mir ist sowas u.U. ja auch zu anstrengend (sowohl bewegungs- als auch denkfaul :P) aber es solche Arbeit ist lobenswert und interessant.

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Rüdiger_Kalupner 28.05.2010, 11:35
27. Krankenkosten-Explosion und 60 % davon ist bedingt durch Bewegungsmangel

Zitat von KobiDror
Stimmt, halten wir alle Bürogefangenen davon ab Sport zu treiben, beuten sie ein paar Jahrzehnte aus um sie dann in ein hoffentlich kurzes Rentnerleben zu entlassen. Durch die fehlende Bewegung sollten die Körper schon so weit degeneriert sein, dass die Rentenkassen nicht mehr so viel ausschütten müssen. Sie haben das wirtschaftliche Prinzip extrem gut verinnerlicht. Glückwunsch!
Einspruch! Die Wirtschaftswachstums-Strategen rechnen und handeln dramatisch anders. Die stetig steigenden Kranken-Demenz-usf-Kosten, vor allem die Hightech-Analyse-Anwendungskosten, sind das Wachstumsfeld. Der kollektiv intallierte Bewegungsmangel ist in D der 100 Mrd. €-p.a.-Hebel. Das Alltags-Radfahren ist der evolutionsgeniale Hebel um die Bürogefangenen aus der privaten Biografiekatastrophe und der gesellschaftlichen Trendkatastrophe herauszuhalten. Aber was tut und tat, z.B. Siemens-plus-IGM in Erlangen? Sie erpressten den Radler-OB im Jahr 1986, um zu verhidnern dass dieses Wachstumsfeld der Auto-udn-Krankenkosten nicht zu gefährden.

Typisch ist, dass alle Parteien dem Wachstumszwang-Regime dienen, u.a. mit der jahrzehntelangen Unterdrückung der Radleroption - für wohnliche Städte, Schüler-aufs-Fahrrad, für einen radler- und selbstleistungs-orientierten Lebensstil. Der Hightech-kapitalstockmaximierende Fremleistungs-Lebensstil wurde gegen alle menschlichen Interesssen durchgedrückt. Gegen den Auto-Industrie-IGM-Adac-Clan stellte sich keine SPD, CSU, CDU ... Jetzt stürzt dieses 2%Wachstumszwang-Monster via Griechenland ab. Wir gehen radler-euphorischen Zeiten entgegen.

Beim Thema Radfahren statt ÖPNV-, BAhn-, Auto-Nutzung haben wir es mit einem kulturrevolutionären Thema zu tun. 100 Mrd. p.a. Autokilometer-in-D werden durch Radfahren-im-Wohnumfeld wegschmelzen. Das wissen die Vertreter der Macht-Nr.1 in Deutschland.

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inyofa 28.05.2010, 13:01
28. Erwartung

Ich denke dass man die mentalen Aspekte auch nicht ausser Acht lassen darf. Wer Sport treibt, entwickelt auch eine gewisse Erwartungshaltung bezüglich der eigenen Gesundheit/Fitness/Vitalität.

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Barhäuptling 28.05.2010, 14:57
29. S P O R T und MEDITATION halten jung

Der Mensch hat die Verantwortung für sein eigenes Wohlergehen. Z.B: Ist es klar, daß jemand, der nie Sport macht, sich mit Junkfood ernährt, zuviel arbeitet, nicht ausreichend schläft, zuviel onaniert und viele Zigaretten raucht, nicht erwarten kann, gesund und munter durchs Leben zu kommen.
Jemand der bewußt Sport macht um gesund zu bleiben, ist ja auch oft daran interessiert, sich vollwertig, möglichst natürlich zu ernähren. Es fängt mit der denaturierten, modernen "Fehl"Ernährung an, geht über mangelnde körperliche (und auch geistige) Bewegung weiter, bis hin zu unserer auf Wettbewerb und Profitstreben basierenden Gesellschaft mit ihren künstlich erschaffenen Werten abseits spiritueller Wachheit, was enorm stressen kann.
Es ist wahr, es kostet hin und wieder Überwindung, doch nach einer absolvierten Trainingseinheit (Laufen, Radfahren, Gewichte stemmen) und dem genüßlichen Duschen danach, fühle ich mich oft hervorragend. Es hilft mir auch konkret, den bisweilen aggressiv gestimmten Verstand zu entspannen.
Ich treibe allerdings keinen Leistungssport und kenne meine Grenzen.

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