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"Spukhafte Fernwirkung": Und Einstein hatte doch nicht Recht
Imago/ Eibner

In der Quantenphysik beeinflussen sich Teilchen über große Entfernungen hinweg. Das glauben Sie nicht? Dann geht es Ihnen wie Albert Einstein. Doch das Genie lag falsch.

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Ringmodulation 09.02.2017, 11:04
1. Verzerrte Darstellung

Wenn Einstein tatsächlich geglaubt hätte, die Eigenschaften der Teilchen seien immer unabhängig von der Messung, warum hat er sich dann die Mühe gemacht, versteckte Variablen zu hypothetisieren? Selbstverständlich wusste Einstein, dass die Messung bestimmte Eigenschaften erst induziert. Er bestritt nur, dass dies zufällig passiert.

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200MOTELS 09.02.2017, 11:04
2. Ich habs ja schon immer gewusst,

Wir leben in einer Simulation, und damit es zufällig aussieht hat jeder Mensch seine eigenen Variablen. Beispiel: Alle unsere Sinne liefern Sinneseindrücke ins Gehirn. Jeder sinnliche Input wie z.B. Geruch, Optik, Geräusch, Berührung, usw wird dabei angeblich von den Sinnesorganen in Strom umgewandelt und ins Gehirn geschickt. und dort werden alle Ströme in die gefühlte oder vermeindliche Realität umgewandelt. Das bedeutet aber auch dass ein Computer auf einer anderen Welt der älter als 600 Jahre ist diese Ströme simulieren könnte da er ja eine sehr hohe Entwicklungsstufe hat. Wir glauben also nur dass wir uns auf der Erde befinden, und demzufolge sind solche Experimente ein Schritt zur Erkenntnis dass wir nicht sind !

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Kashrlyyk 09.02.2017, 11:14
3. Dämlich

"Realität: In der Quantenmechanik hat ein Teilchen erst dann eine bestimmte Eigenschaft, wenn es von einem Forscher vermessen wurde. Bis zum Zeitpunkt der Messung hat das Teilchen alle möglichen Eigenschaften gleichzeitig - und die Quantentheorie kann nur vorhersagen, wie wahrscheinlich eine Eigenschaft ist. Eine physikalische Messung hat demnach kein festes Ergebnis - sondern ähnelt dem Werfen einer Münze."

Das ist die dämlichste Art zu sagen, bevor man irgendetwas von dem Teilchen gemessen hat, ist alles über das Teilchen unbekannt.

Um die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, daß ein Teilchen von A nach B geht, muß man ALLE möglichen Wege bei der Berechnung berücksichtigen, um das korrekte Ergebnis zu erhalten.

Und jetzt tuen die Physiker so als wäre das was zur Berechnung nötig ist, auch das was das Teilchen macht.

In dem Beispiel wird aus der Tatsache, daß man alle möglichen Wege beachten muß, die Behauptung das Teilchen benutzt tatsächlich auch alle Wege gleichzeitig und erst durch die Messung wird einer der unendlich vielen Wege forciert. Das hört sich mehr nach Magie als nach Wissenschaft an.

Warum können Quantenmechaniker nicht einfach zugeben, bevor irgendeine Messung durchgeführt wurde, wissen sie NICHTS über die Eigenschaften des Teilchens statt diesen Blödsinn aus dem obigen Zitat zu behaupten?

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dirsch 09.02.2017, 11:21
4.

Ich verstehe zum grossen Teil zwar nur Bahnhof, aber warum soll eine "versteckte Variable" nicht z.B. die Messung des "alten Sternenlichts" beeinflusst haben oder das Licht selbst, wenn es in die Atmosphäre eindringt oder den Aufbau für die Messung dieses Lichtes?

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susuki 09.02.2017, 11:22
5.

Die Quantentheorie in ihrer heutigen Form wird mindetens 100 Jahre bestand haben.

In 100 Jahren aber wird ein Quantenmechanischer Spielzeugkasten ein Experiment beinhalten, welcher die scheinbare Verschränkung auf das Wirken der einen Kraft zurückführt.

Zu Ehren von Einstein wird die eine Kraft in "Einstein" gemessen.

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protoscorsair 09.02.2017, 11:23
6. Konsequenzen sind Erstaunlich

Wer mag es Einstein übel nehmen, dass er da skeptisch war:-). Richtig lustig wird es erst, wenn man die Konsequenzen aus der Quantenphysik ableitet.
Da hat man dann die Wahl zwischen "deterministisch" (Alles ist irgendwie vorbestimmt, d.h. ist gibt gar keine Zufälle). Das ist dann nahe bei Gottesglauben. ODER der "Viele Welten Theorie", die vereinfacht sagt: Alle möglichen Ausgänge eines Experiments treten auch ein. Wenn man z.B. eine Münze wirft und Zahl bekommt, entsteht gleichzeitig ein anderen Universum, in der das Ergebnis "Kopf ist" und in beiden Welten lebt der Werfer dann mit dem Ergebbnis weiter (ohne von der anderen Welt zu wissen).
Wenn Einsteins Relativitätstheorie schon schwer zu fassen ist, dann kann man sich mit Quantenphysik wirklich einen Knoten in den Kopf denken.

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Zambi 09.02.2017, 11:29
7. Gott würfelt nicht

Nehmen wir mal an, dass die beiden verschränkten Photonen,
die an entfernten Orten plaziert wurden,
miteinander so durch Verschränkung zusammenhängen, als wären sie in Wahrheit eins,
ein einziges gedehntes Photon.
Dann wäre das die unbekannte Variable und der Mensch
machte es sich nur zu einfach und weicht daher lieber auf die Statistik aus ´´

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wexelweler 09.02.2017, 11:38
8. Nicht messen können bedeutet nicht Inexistenz...

Das Erstaunliche: Das funktioniert ohne den Austausch von Signalen und auch, wenn die Teilchen beliebig weit voneinander entfernt sind. Nur weil wir keinen Austausch von Signalen nachweisen können heisst das nicht dass es keine gibt.

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HaioForler 09.02.2017, 11:39
9.

Einstein hatte etwa 143 Male recht, und im Falle der Quantenphysik war er unentschlossen.

So wie die meisten Physiker heute noch. Die Effekte werden ja nicht bestritten, aber beim Warum sind wir nicht weiter gekommen.

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