Forum: Wissenschaft
"Spukhafte Fernwirkung": Und Einstein hatte doch nicht Recht
Imago/ Eibner

In der Quantenphysik beeinflussen sich Teilchen über große Entfernungen hinweg. Das glauben Sie nicht? Dann geht es Ihnen wie Albert Einstein. Doch das Genie lag falsch.

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l/d 10.02.2017, 08:19
170. @ 162

Wenn man es hier mit verschränkten Photonen aus gemeinsamen Ursprung zu tun hat und man das Objekt der Abtastung wissensgenau beobachtet, so erlischt durch dieses Wissen der Zufall (bezogen auf das Verhalten dieser Photonen) in diesem System und der "schreibende" Photonenstrahl bildet instantan den Zustand des tastenden ab.

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IB_31 10.02.2017, 08:30
171.

Zitat von syracusa
annehmen, sondern musste eine Kraft ***definieren***, die noch nie ein Mensch gesehen hat.
Das ist doch aber generell so:
. Dass z.B. die Schrödingergleichung nur ein Modell der Welt ist und nicht die Welt selbst, versteht sich doch von selbst.

Wir haben nur Modelle der Welt, und wir können uns hier immer nur um die möglichst genauen Modelle der Welt unterhalten. Von der Welt selbst wissen wir nichts, außer, dass wir mit Hilfe unserer Modelle Fragen an sie stellen können, und dass die Welt dann auf irgend eine Weise antwortet, die wir aber wieder durch Modelle interpretieren müssen.

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Myrlin 10.02.2017, 08:41
172. Nächstes Beispiel

Die Massenanziehungskraft der Sonne wirkt in unserem Sonnensystem auf einen Planeten, der daraufhin um die Sonne kreist. Schön und gut. Verstanden. Aber dieser Planet hat einen Mond, der Grösser ist als der Planet selber. Hähhhh?

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karin_mainz 10.02.2017, 08:44
173.

Zitat von BrotherhoodOfMan
Warum denken wir bei Simulationen immer nur in der Kategorie "Abbildend"? Wenn etwa davon die Rede ist, dass Außerirdische uns mit Supercomputern simulieren. Die simulierenden Subjekte sind "außerweltlich". Unsere Realität ist die *Semantik* ihrer Simulation. Ihre Physik muss mit der unseren nichts aber auch gar nichts gemein haben. Wir könnten ein "Game" sein. Unser Leib-Seele Problem entlockt ihnen ein müdes Grinsen oder eben etwas, das für uns nicht vorstellbar ist. Diese Götter schaffen uns und unsere Welt möglicherweise gar nicht nach ihrem Ebenbild. Vielleicht sind wir ihre Tetris-Quadrate. Das ist schwer zu ertragen.
So ähnlich (oder doch ganz anders) wie "Welt am Draht...?

Ich bin da ganz entspannt, da es diesbezüglich keinerlei Hinweise gibt.

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IB_31 10.02.2017, 08:59
174.

Zitat von obog
Kann mir bitte jemand plausibel erklären,warum sich Wissenschaft mit Religion,philosophie,psychology etz nicht vereinbaren lassen soll? Nach meinem bescheidenem Verständniss hängt doch alles mit allem zusammen!
Lassen Sie es mich mal folgendermassen ausdrücken:
Wenn etwas 2000 Jahre lang unverändert bleibt,egal was sonst so in dieser Zeit an Erkenntnissen passiert, dann kann das eigentlich keine Wissenschaft sein.
Ich bin mir aber auch nicht sicher ob man in diesen Kreisen überhaupt den Ehrgeiz hat, Wissenschaft sein zu wollen.
Wenn z.B. die evangelische Kirche heute postuliert:
Gott hat das biologische Leben erschaffen mit Hilfe der Evolution,
kann das nicht den Anspruch erheben, Wissenschaft sein zu wollen.

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ruhepuls 10.02.2017, 09:03
175. Unlogisch...

Zitat von 200MOTELS
Wir leben in einer Simulation, und damit es zufällig aussieht hat jeder Mensch seine eigenen Variablen. Beispiel: Alle unsere Sinne liefern Sinneseindrücke ins Gehirn. Jeder sinnliche Input wie z.B. Geruch, Optik, Geräusch, Berührung, usw wird dabei angeblich von den Sinnesorganen in Strom umgewandelt und ins Gehirn geschickt. und dort werden alle Ströme in die gefühlte oder vermeindliche Realität umgewandelt. Das bedeutet aber auch dass ein Computer auf einer anderen Welt der älter als 600 Jahre ist diese Ströme simulieren könnte da er ja eine sehr hohe Entwicklungsstufe hat. Wir glauben also nur dass wir uns auf der Erde befinden, und demzufolge sind solche Experimente ein Schritt zur Erkenntnis dass wir nicht sind !
Wenn Sie nicht wären, könnten Sie auch nicht Ihre Nicht-Existenz "bemerken".... (Das wäre so, als würde ein Toter bemerken, dass er tot ist...)

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ruhepuls 10.02.2017, 09:09
176. Altes Problem der Wissenschaft

Zitat von wexelweler
Das Erstaunliche: Das funktioniert ohne den Austausch von Signalen und auch, wenn die Teilchen beliebig weit voneinander entfernt sind. Nur weil wir keinen Austausch von Signalen nachweisen können heisst das nicht dass es keine gibt.
Wissenschaftlich existieren NUR Dinge, die man auch nachweisen kann. Logischerweise reduziert sich das "allgemein anerkannte" Weltbild auf eine - mit derzeit existierenden Methoden - messbares Weltwahrnehmung. Das impliziert natürlich, dass es auch "mehr" geben könnte. Diese Erkenntnis haben Wissenschaftler aber zu allen Zeiten ungern zugegeben. Als Max Planck Physik studieren wollte, riet man ihm ab, weil "in der Physik bereits alle Rätsel gelöst wären". Naja, Schwamm drüber, aber heute sind wir ganz sicher, dass die Welt (nur) so ist, wie wir sie heute messen können. Ganz sicher...

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fritzberg1 10.02.2017, 09:10
177. Oh je.......

Zitat von Myrlin
..... Wenn 2 Wasserstoffatome ein Photon bilden und daraus Deuterium wird, ........... Spinne ich? ...........
Ach Myrlin,
Das ist völliger Quatsch.
2 Wasserstoffatome bilden kein Deuterium sondern schlicht und einfach ein Molekül aus zwei Atomen.
Deuterium hingegen ist ein Isotop des Wasserstoff und besteht eben genau wie "einfacher" Wasserstoff aus nur einem Proton und zusätzlich noch aus einem Neutron.

Zitat von
..... .Dann guckt mal was die Wissenschaft zur Massenanziehungskraft sagt: Bei Doppelsonnen teilen sich beide Sonnen einen gemeinsamen Masseschwerpunkt. Der liegt natürlich genau zwischen ihnen, wo keine Masse ist. Toll!!!!! .....
Das mit dem Schwerpunkt oder Massenschwerpunkt sollten sie nochmal im Physikbuch nachschauen. Der Schwerpunkt ist nur ein theoretischer Punkt der lediglich Rechnungen deutlich vereinfacht. Den gibt es nicht wirklich.
Wollten Sie es richtig machen müssten Sie über alle Massenteilchen integrieren was wesentlich aufwendiger wäre und in den meisten einfachen Fällen zum gleichen Ergebnis führt.

Zitat von
...Wirkt die Massenanziehungskraft der Sonne nicht auf ihn, sondern nur die der Erde???....
Natürlich wirkt die "Massenanziehung" der Sonne auch auf den Mond und umgekehrt. Das ist seit Newton jedem Kind bekannt welches sich in der Schule ein bisschen mit Physik beschäftigt hat.

Schauen Sie einfach mal nach in einem Physikbuch. Da finden sie auch die klassischen, newtonschen Formeln für die [u]gegenseitige]/u] Anziehung der Massen.

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ruhepuls 10.02.2017, 09:13
178. Stimmt...

Zitat von normanstresskopf
Die Wahrscheinlichkeit, dass es einen solchen Mechanismus gibt, beträgt entweder 1 oder 0: Wir wissen nur nicht, welches von beiden.
Man fragt sich, woher stammt die Daten, die eine Wahrscheinlichkeit von 1:6 Billionen berechnen ließen? Oder wäre die richtige Aussage: Das können wir uns einfach nicht vorstellen, deshalb ist es unwahrscheinlich..?

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fritzberg1 10.02.2017, 09:22
179. Hähhhh?

Zitat von Myrlin
Die Massenanziehungskraft der Sonne wirkt in unserem Sonnensystem auf einen Planeten, der daraufhin um die Sonne kreist. Schön und gut. Verstanden. Aber dieser Planet hat einen Mond, der Grösser ist als der Planet selber. Hähhhh?
Was genau wollen Sie mit Ihren "Hähhhh?" sagen?
1. Von welcher Sonne und welchen Planeten reden Sie?
2. Angenommen es gäbe so ein System würde man logischerweise den größeren der beiden Körper als Planeten und den kleineren als Mond bezeichen.
3. Mit einfacher Schulmathematik, Kenntnis der Newtonschen Physik und ein bisschen Programmieren kann man auch so ein System ganz leicht im PC simulieren.
Da gibt es keine Geheimnisse und das "Hähhhh?" wäre beantwortet.

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