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"SS Gairsoppa": Schatzsucher bergen 48 Tonnen Silber aus Schiffswrack
AP / Odyssey Marine Inc.

Es ist einer der größten Schätze, die jemals vom Meeresboden geholt wurden: Eine US-Bergungsfirma hat nach eigenen Angaben 48 Tonnen Silber aus einem Wrack geholt. Ein deutsches U-Boot hatte das britische Schiff vor 70 Jahren torpediert.

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Marcus_XXL 19.07.2012, 17:50
10.

Zitat von sysop
Es ist einer der größten Schätze, die jemals vom Meeresboden geholt wurden: Eine US-Bergungsfirma hat nach eigenen Angaben 48 Tonnen Silber aus einem Wrack geholt. Ein deutsches U-Boot hatte das britische Schiff vor 70 Jahren torpediert.
Ein Glück, dass es nicht 48 Tonnen Staatsanleihen waren. ;-)

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longdonglarry 19.07.2012, 17:51
11. des einen Leid ist des anderen Freu

Zitat von Vittorio Ferretti
Von den 85 (zivilen) Besatzungsmitgliedern überlebte nur einer.
...in diesem Fall freuen sich diese modernen Grabraeuber.

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LeToubib 19.07.2012, 18:13
12.

Zitat von Vittorio Ferretti
Von den 85 (zivilen) Besatzungsmitgliedern überlebte nur einer.
Soso:

Zitat von Wikipedia
[...] It was thought that three lifeboats launched, but only that in the charge of the second officer R.H. Ayres with four Europeans and two Lascars on board made it away; the rest of the crew was lost. Ayres and his boat reached the Cornish coast two weeks later at Caerthillian Cove. [...]

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beblein 19.07.2012, 18:17
13. Die Spanische Missgeburt!

Wie ueblich haben Rechtsverdreher dafuer gesogt, dass dijenigen die das Geld, Zeit und Muehe aufbringen, Schaetze zu bergen die dem Finder gehoeren, schlicht weg betrogen werden. Der Goldschatz der Karibik gehoerte den Inkas etc., die die verlumpten Spanier abgeschlachted haben um deren Gold zu stehlen. Ein idiotisches Gericht erteilt dem Finder die Auflage den Schatz nach Spanien zu senden. Typisch fuer die verbogenen Rechtslage wenn ganze Voelker verschwunden sind! Mit ander Worten abgeschlachted wurden fuer Profit!

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schnubbi79 19.07.2012, 18:41
14. Kultur

Zitat von shine31
So ein Schatz kann doch nicht verkauft werden! Das ist Kulturgut und sollte in Museen der Menschheit zugänglich sein. Genauso gut könnte man sagen, daß Spanien sein Parlementsgebäude oder das Königshaus verkaufen sollte. Bringt ja schliesslich auch Geld ein...
Was ist an banalen (wenn auch zahlreichen) Silberbarren aus dem 20. Jahrhundert jetzt so spannend und erhaltenswert? Und was hat das mit Kulturgütern zu tun?

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Oberleerer 19.07.2012, 19:05
15.

Wenn es um 112t versichertes Silber geht, sollte dann das Silber nicht an die Versicherung gehen, die dafür Ersatz leistete?

Ich bin generell dafür, dass Wracks geborgen werden, wenn es nicht ein wichtiges Ökosystem trägt. Solche Brocken wie die Bismark müßten den Stahlmarkt gehörig aufmischen?

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Rodelkoenig 19.07.2012, 19:26
16.

Zitat von Oberleerer
Wenn es um 112t versichertes Silber geht, sollte dann das Silber nicht an die Versicherung gehen, die dafür Ersatz leistete?
Es ist davon auszugehen, dass diese Versicherung schon längst nicht mehr existiert.

Zitat von Oberleerer
Ich bin generell dafür, dass Wracks geborgen werden, wenn es nicht ein wichtiges Ökosystem trägt. Solche Brocken wie die Bismark müßten den Stahlmarkt gehörig aufmischen?
Quatsch. Wie wollen Sie denn die Bismarck heben? Und was soll das kosten? Und das alles für ein paar tausend Tonnen verrosteten Stahl, die heutzutage in einer einzigen Fabrik an einem einzigen Tag produziert werden?

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Slow_Target 19.07.2012, 20:13
17. Weitere Informationen zum Schiff

......................zu finden unter:

http://www.uboat.net/allies/merchants/ships/765.html

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manta 19.07.2012, 20:21
18.

Zitat von Rodelkoenig
Quatsch. Wie wollen Sie denn die Bismarck heben? Und was soll das kosten? Und das alles für ein paar tausend Tonnen verrosteten Stahl, die heutzutage in einer einzigen Fabrik an einem einzigen Tag produziert werden?
Es gibt einen riesen Unterschied welchen kaum jemand weiss und der den Bismarck Stahl recht wertvoll macht. Der Stahl wurde vor der ersten Nuklearwaffenexplosion (Trinity-Test) hergestellt und ist deshalb extrem isotopenrein. Durch mittlerweile 10.000 Tests mit nuklearen Waffen ist jeder Stahl der heute aus dem Stahlwerk kommt und weiterhin Recyclingstahl enthält, so aktiv, dass man ihn nicht mehr für kritische Anwendungen verwenden kann. Dazu gehören Szintillationszähler für Raumfahrt, Forschung und Medizin. In Karlsruhe wird für den Ganzkörperszintillator Stahl aus einem alten englischen Kriegsschiff verwendet. Siehe Seite 3, rechts unten: http://bibliothek.fzk.de/zb/kfk-berichte/KFK0061.pdf

Die Nasa fischt sich regelmässig Schiffe aus dem WK1 und WK2 für ihre detektoren. Hier steht ein wenig dazu: http://all-geo.org/highlyallochthono...hips-in-space/

Noch viel schlimmer ist das bei Experimenten mit Neutrinos. Dank der schwachen Wechselwirkung gibt es hier raten von nur einem Ereignis pro Tag. Hier braucht man EXTREM reine Materialien. Dafür nimmt man altes römischen Blei, komplett jungfräulich vom Meeresboden ohne Atomwaffenkontakt: Roman ingots to shield particle detector : Nature News

Also, wer noch Metal und vor Allem Buntmetall von Oma und Opa von vor 1945 hat.....her damit

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Layer_8 19.07.2012, 21:07
19. yep!!!

Zitat von manta
Es gibt einen riesen Unterschied welchen kaum jemand weiss und der den Bismarck Stahl recht wertvoll macht. Der Stahl wurde vor der ersten Nuklearwaffenexplosion (Trinity-Test) hergestellt und ist deshalb extrem isotopenrein. Durch mittlerweile 10.000 Tests mit nuklearen Waffen ist jeder Stahl der heute aus dem Stahlwerk kommt und weiterhin Recyclingstahl enthält, so aktiv, dass man ihn nicht mehr für kritische Anwendungen verwenden kann. Dazu gehören Szintillationszähler für Raumfahrt, Forschung und Medizin. In Karlsruhe wird für den Ganzkörperszintillator Stahl aus einem alten englischen Kriegsschiff verwendet. Siehe Seite 3, rechts unten: Die Nasa fischt sich regelmässig Schiffe aus dem WK1 und WK2 für ihre detektoren. Hier steht ein wenig dazu: Noch viel schlimmer ist das bei Experimenten mit Neutrinos. Dank der schwachen Wechselwirkung gibt es hier raten von nur einem Ereignis pro Tag. Hier braucht man EXTREM reine Materialien. Dafür nimmt man altes römischen Blei, komplett jungfräulich vom Meeresboden ohne Atomwaffenkontakt: Also, wer noch Metal und vor Allem Buntmetall von Oma und Opa von vor 1945 hat.....her damit
Wir hatten damals auch strahlungsfreies Eisen, ex Tirpitz, glaube ich, als Abschirmung für extrem sensitive Messungen in der Neutrinophysik. Doppelbetazerfall und so...

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