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Stark bedrohte Arten: Die knallrote Liste
Frank Gaw

Einzigartig, unersetzlich - und womöglich schon bald verschwunden. Die Weltnaturschutzunion hat eine Liste der 100 am stärksten bedrohten Arten der Welt veröffentlicht. Fast alle der sterbenden Exoten sind durch Menschen in Gefahr geraten.

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lattus 11.09.2012, 16:55
1. Wachstum

Solange das ungezügelte, ausbeutende Wachstum in der Wirtschaft staffindet - egal!
Uns gehts super!
Aber das logische Ende kommt - dann doppelt schlimm!

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Klopsdrops 11.09.2012, 17:06
2.

Zitat von lattus
Solange das ungezügelte, ausbeutende Wachstum in der Wirtschaft staffindet - egal! Uns gehts super! Aber das logische Ende kommt - dann doppelt schlimm!
Das Wachstum der Wirtschaft hat aber eine entscheidende Ursache, nämlich das Wachstum der Bevölkerung weltweit. Wir bräuchten 4 Planeten, damit alle 7 Milliarden Menschen auf der Welt so leben könnten wie wir.

Wir haben aber nur einen. Das Problem der Überbevölkerung muss in den Griff bekommen werden, sonst ist irgendwann für alle Schluss. Eine rechtsstaatliche oder demokratische Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen, gibt's aber nicht.
Muss sich jeder seine eigenen Gedanken drüber machen, welche Lösungsmöglichkeiten dafür zur Verfügung stehen. Die gesetzliche Ein-Kind-Politik der Chinesen ist da noch die humanste Art, die einem einfallen kann und selbst das ist nur in einer Diktatur möglich.

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günter1934 11.09.2012, 17:13
3. 99%

Mindestens 99% aller jemals auf der Erde lebenden Tier- und Pflanzenarten sind bereits ohne Zutun des Menschen ausgestorben.
Man nennt das Evolution.
Und ob der Hainan-Gibbon und die Saola-Antilope wirklich ein "unersetzlicher Verlust" für die Menschheit ist, wage ich zu bezweifeln.
Massenaussterben hat es in der Erdgeschichte schon häufig gegeben und Gaja hat sich immer wieder berappelt.
Massenaussterben

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globulli 11.09.2012, 17:47
4.

Zitat von günter1934
Mindestens 99% aller jemals auf der Erde lebenden Tier- und Pflanzenarten sind bereits ohne Zutun des Menschen ausgestorben. Man nennt das Evolution.

Sau stark. Das musste einfach hier zu finden sein.

Also, wenn dir morgen dein Nachbar die Birne einhaut, ist das auch Evolution...? Nicht übel. Wir evolutionieren (sorry für den Wortspagat) uns quasi wieder zurück.
Typen wie du laufen wohl in ein paar Jahren wieder ohne Klamotten auf Bäumen rum. Oder gar nicht mehr, weil wir uns als Superspezies selber ausgelöscht haben, WEIL wir vorher ja den ganzen Rest wegevolutioniert :DD haben.

Evolution <kann> sich auch kognitiv manifestieren. Denk (!) mal drüber nach...wenn´s geht.

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strayboy 11.09.2012, 17:49
5. @guenter1934

Sie machen den den weitverbreiteten Fehler evolutionaere und oekologische Zeitskalen zu verwechseln. Die Massenaussterben in der Erdgeschichte zogen sich oft ueber Hunderttausende oder sogar Millionen von Jahren hin. Ueber solche Zeitraeume koennen auch eine Vielzahl von evolutionaeren Anpassungen geschehen. Die heutzutage geschehende Ausloeschung von Arten ist keine Evolution, da die Arten keine Gelegenheit haben sich genetisch an die neuen Bedingungen anzupassen (ausser Viren und Bakterien und machen Einzellern vielleicht). Und wie wuerden sie entscheiden, welche Art ein unersetzlicher Verlust ist? Auf welche oekologische Theorie oder empirische Erkenntnisse gruendet sich ihr Zweifel?

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nereb 11.09.2012, 18:46
6. Nur falls SPON es noch nicht weiß:

ALLE Arten sind einzigartig, deshalb sind es (unterschiedliche) Arten.
Und was ist so schlimm am Aussterben von Arten?
Wären die Saurier nicht ausgestorben, gäbe es uns mit ziemlicher Sicherheit nicht. "Gut", sagt der Naturfreund, "ich wußte doch immer, dass das Aussterben der Saurier einen Nachteil hatte". Aber sonst? Das Aussterben von Arten ist natürlich und ein Zeichen, dass die Umwelt in einem stetigen Wandel begriffen ist. Und ein "Existenzrecht" hat keine Art auf diesem Globus, der Mensch inbegriffen, aber falls doch, wo ist es einklagbar?
Diese Denkart ist schon reichlich schräg.

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serverone 11.09.2012, 19:03
7. Eine Familie

Die Tiere gleichen den Kinder der Menschen und sollten so betrachtet werden. Genauso wie kleine Kinder können Tiere ihre Bedürfnisse nicht formulieren haben aber das Recht zu Leben wie wir auch.

Die Erde ist als unsere Mutter zu betrachten, den Sie ist es , welche uns mit allem Versorgt was wir zum Leben brauchen. Stets ist eine solche Mutter zu Respektieren und zu Ehren.

Die Welt in der wir leben ist uns wie ein Raum gegeben, Perfekt in Vollkommenheit und Reinheit.
Ein zivilisierter Mensch pflegt einen Raum den er betritt , wieder zu Verlassen, nicht ohne sich der Reinheit und Ordnung die er vorgefunden hat zu vergewissern.

Wir Menschen, die wir glauben die Spitze von etwas was man ZIVILATION nennt zu sein, zeichnen uns aus unsere Kinder zu töten ohne einen schlechten Gedanken dabei zu haben und wir Vergewaltigen unsere eigene Mutter gewohnheitsmäßig jeden Tag.
Wir verwüsten alles was wir betreten und lassen nur Tot und Gift zurück.

Mit Zivilisation hat dies nichts zu tun, weder das I-Phon oder die Atombombe können dies zementieren. BARBEREI wird dereinst unser dunkel-gewaltvolles Handeln genannt werden.

Wen wir dann am Ende unseres durch Maschinen & Technik definierter Zivilisation gelangt sind werden wir ganz schön mies dastehen und uns unserer Dummheit grauen diesen Weg jemals beschritten zu haben. Ein sehr kurzes Blendfeuerwerk, nicht mehr als solches wird es bestand haben.

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freundblase 11.09.2012, 20:48
8. Recht?

So etwas wie "Recht" ist eine von Menschen erschaffene Regulierung des Zusammenlebens untereinander. Das Recht zu Leben existiert objektiv betrachtet nicht. Wir erschaffen es uns nur, weil es uns sinnvoll erscheint.
In der Hinsicht ist es auch merkwürdig vom Recht der Tiere auf Leben zu sprechen. Da solche Zuschreibung bar jeglicher Anerkennungmechanismen seitens des kollektiven Verständnisses der Menschheit lediglich von Träumern propagiert wird. Das Recht auf Leben schaffen wir noch nicht einmal für uns selbst in vollem Umfang zu zuschreiben und da soll es gleich für alle Tier- und Pflanzenarten gelten? Ich bitte sie... Soetwas zu glauben ist fern jeglicher Pragmatik.

Im übrigen gebe ich günter1934 recht. Auch die Ausbreitung des Lebensraumes des Menschen ist evolutionsbiologisch betrachtet nichts weiter als eine Veränderung der Umweltbedingungen für viele Tier- und Pflanzenarten, welche sich als Selektionsmerkmal auswirkt. Es gibt auch Tiere die stark von der Ausbreitung des Menschen profitieren. Nur sind diese nicht so hübsch oder imposant anzuschauen, wie Sibirische Tiger und Pandas.

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SchiffSetzung 11.09.2012, 21:05
9. Diese Sprechblasen und Worthülsen

hier erstaunen mich immer wieder.

Der Mensch ist nichts anderes als eine Art unter vielen. Er ist nicht besser als ein Silberfisch, der viele Milllionen Jahre mehr auf dem Buckel hat.
Er maßt sich aber an, es zu sein.
Wohin ihn das bringen wird, scheint mir vorhersehbar.

Kein Lebewesen dieser Erde produziert Müll, einzig der Mensch tut das. Alleine darüber lohnt das Nachdenken...

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