Forum: Wissenschaft
Sterbender Eisbär in Kanada: "So sieht es aus, wenn man verhungert"
Paul Nicklen/Caters

Ein Video aus der Arktis zeigt drastisch die Folgen des Klimawandels für Eisbären: Ein junges Tier schleppt sich abgemagert durch die Landschaft. Vermutlich waren es seine letzten Stunden, schreibt der Fotograf.

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jasuly 09.12.2017, 18:49
60.

Zitat von So100ne
ist mit vielen Kommentatoren hier los? Was läuft da schief? Mir ist übel. . .
Sie spiegeln zunächst einmal (völlig unabhängig von der Fragestellung, ob die Eisbärbestände nun zu- oder abnehmen und welche Rolle der Klimawandel dabei spielt) die erschreckende Unfähigkeit der Zyniker wider, Mitleid zu empfinden.

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MtSchiara 09.12.2017, 18:52
61. Natur

Manche Foristen hier leben in der falschen Epoche. Der heutige Meinungspluralismus führt bei ihnen zu Unwohlsein und schlechter Laune. Sie hätten vor dem Jahre 1500 in Europa besser gelebt. Damals gab es eine Einheitsmeinung, die von der Inquisition zur Not auch mit dem Scheiterhaufen verteidigt wurde. Unverständnis über andere Meinungen hätte sie damals nicht geplagt.

Und die Natur ist auch dann grausam, wenn der Mensch dort seine Finger nicht im Spiel hat. Als der Kopenhagener Zoo vor nicht allzu langer Zeit eine lebende Ziege an einen Eisbären verfütterte und dabei Zoobesucher zuschauen ließ, war das Geschrei im Netz groß. Vielleicht hätte ja der Reporter nichte einen verhungernden Eisbären ablichten sollen, sondern stattdessen ein verhungerndes Robbenjunges, dessen Mutter von einem Eisbären gerissen wurde. Der Jubel hier im Forum wäre groß gewesen, denn das hätte gezeigt: einem Eisbären geht es gut, denn er hatte zuletzt eine gute Mahlzeit.

Solange Eisbären keine Verhütung mit Kondom, Antizeptivum oder Enthaltsamkeit betreiben, muß es immer wieder ausgewachsene Tiere geben, die sterben, bevor sie selbst Junge bekommen können - damit die Population gleich groß bleibt und nicht exponentiell wächst. Insofern ist dieses Bild in der Natur völlig normal. Denn Natur bedeutet nicht "Entfaltungsmöglichkeit für alle", sondern "Survival of the fittest". Das mag einem gefallen oder nicht, aber genau das schützt man, wenn man die Natur schützt.

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timi_moon 09.12.2017, 18:56
62.

Zitat von kai Spaicher
und Ihr macht wegen eines Eisbären so ein Fass auf. Es muß der Menschheit wohl wirklich bärig gut gehen, wenn sie keine anderen Sorgen hat. Aber wenigstens kann der Fotograf jetzt seine Ausrüstung bezahlen. Es gilt das Gesetzt der Nahrungskette: Tote Tiere nähren den Menschen.
Das ist das absolute Totschlag-Argument. Damit können Sie jedes Problem wegfegen. In Deutschland heulen die Autofahrer wegen löchriger Straßen .... Und so weiter ... und so weiter.
Eisbären sind großartige Geschöpfe, mit unglaublichen Fähigkeiten. Sie sind Meister des Überlebens in lebensfeindlichsten Umgebungen, wo Menschen chancenlos sind. Sie könnten einem Leid tun, wegen Ihres empathielosen Maulens.

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Tim A. 09.12.2017, 18:59
63. RWE daran auch wieder Schuld?!

Hunderte Eisbären wurden schon durch legale Jagd getötet. Sprecht euch gegen diese legale Jagd ( Kanada usw. ) aus und dann stoppt ihr das aussterben. Also schiebt euch eure verflixte Staatspropaganda mit Klimawandel sonst wo hin !
Genau wie :“Kohlekraftwerke verschmutzen die Umwelt - Bilder und Videos werden auf Kühltürme gerichtet wo 100% reiner Wasserdampf herauskommt (PS: die kleinen Schornsteine daneben sind die Abgase!)
1 Kohlekraftwerk muss durch 1000 windkrafträder ersetzt werden. 1000 Platz-und Luftraum nehmende Windkrafträder mit elektromagnetischen Wellen - umweltfreundlich ?
Alles wird in der Wirtschaft auf kontrollierbaren Quellen aufgebaut und unser lebensnotwendiges Gut wollen wir aufeinmal teuer und unkontrollierbar herstellen ? -Tschüss Stahlindustrie,Autoindustrie,Krankenhäuser und Straßenbeleuchtung .
Anstatt eine Sache anzufangen und weiter zu erforschen ,effektiver und umweltfreundlicher zu machen . Werden immer wieder neue Dinge angefangen .
Nimmt euch in Acht „Strom kommt aus der Steckdose“-Denker (Grünen) . Es wird alles wie ein Boomerang zurückkommen!

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jasuly 09.12.2017, 19:05
64.

Zitat von MtSchiara
Manche Foristen hier leben in der falschen Epoche. Der heutige Meinungspluralismus führt bei ihnen zu Unwohlsein und schlechter Laune.
Es ist ein Missverständnis, die Ursache der Übelkeit beruhe auf gelebtem Meinungspluralismus. Es lässt mich vielmehr die erschreckende Gefühlskälte, die aus zahlreichen Kommentaren hervorsticht, erschaudern. Ein 'normaler' Mensch (bzw., jemand, den ich bisher als 'normal' erachtet hätte), muss beim Betrachten eines solchen Videos einfach Mitleid empfinden, und zwar völlig unabhängig davon, wer in der Diskussion über zu- oder abnehmende Eisbärbestände und die jeweilige Ursache, letztlich Recht behält. Das fehlen jeglicher Empathie dürfte leider oft nicht auf sterbende Eisbären beschränkt sein, und genau das (nicht irgendeine Meinung, die ich nicht teile) erzeugt in mir oben erwähnte Übelkeit.

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der_weisse_wal 09.12.2017, 19:10
65.

Zitat von Baks
Und warum füttert dieses Herzchen von Fotografen das Tier nicht? Einem matten Schmetterling, einer fast bewegungsunfähigen Hummel (oder Vogel) stelle ich immer ein Schälchen mit Zuckerwasser hin. Und einige Brotkrumen auf die Erde. Und sieh da, einmal genippt und schon sind sie auf und davon. Karl der Käfer wurde nicht gefragt, Man hat ihn einfach gefüttert Karl der Käfer wurde nicht gefragt, Man gab ihm was zu essen.
Wenn Sie den Artikel vor dem Kommentieren auch gelesen hätten, wüssten Sie die Antwort. Die steht nämlich drin.

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pit.duerr 09.12.2017, 19:14
66. Also

wenn ich mir so manche Kommentare anschaue, ist es wohl wirklich das Beste, wenn die Krone der Schöpfung Parasiten so schnell wie möglich ausstirbt. Es k... einen an, wie oberflächlich einige meiner Mitbürger und Artgenossen sind.

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kai Spaicher 09.12.2017, 19:15
67. Na, ja eben nicht "totschlagargument", wie die Dieskussion hier

Zitat von timi_moon
Das ist das absolute Totschlag-Argument. Damit können Sie jedes Problem wegfegen. In Deutschland heulen die Autofahrer wegen löchriger Straßen .... Und so weiter ... und so weiter. Eisbären sind großartige Geschöpfe, mit unglaublichen Fähigkeiten. Sie sind Meister des Überlebens in lebensfeindlichsten Umgebungen, wo Menschen chancenlos sind. Sie könnten einem Leid tun, wegen Ihres empathielosen Maulens.
zeigt. Es gibt, bitte korrigieren Sie mich keinen wissenschaftlichen (also nachvollziehbaren) Nachweis für
1: Steigende Temperaturen sind eine Funktion des CO2-Gehaltes der Luft
2: Steigende Temperaturen sind schädlich für die Menschheit

Ansonsten erklären sie mir bitte, warum es den Menschen im 15. und 16. Jh so elend ging, obgleich die Temperaturen niedriger waren als heute und warum die Temperaturen zur Hochzeit des Römischen Reiches viel höher waren als jetzt - obgleich der CO2-Gehalt der Luft sehr viel niedriger war.
Zum Schluss noch der Hinweis: der Eisbär ist eine Mutation des Braunbären als Reaktion auf eine Klimaabkühlung. Es gibt ihn noch keine 150.000 Jahre. https://de.wikipedia.org/wiki/Eisbär
Wie sprach doch schon unser Vorzeige-Klimatologe Goethe: Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht

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multi_io 09.12.2017, 19:28
68.

Zitat von Baks
Und warum füttert dieses Herzchen von Fotografen das Tier nicht? Einem matten Schmetterling, einer fast bewegungsunfähigen Hummel (oder Vogel) stelle ich immer ein Schälchen mit Zuckerwasser hin. Und einige Brotkrumen auf die Erde. Und sieh da, einmal genippt und schon sind sie auf und davon. Karl der Käfer wurde nicht gefragt, Man hat ihn einfach gefüttert Karl der Käfer wurde nicht gefragt, Man gab ihm was zu essen.
Lesen Sie doch mal den Artikel bevor Sie kommentieren, Sie Pappnase.

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tinnytim 09.12.2017, 19:43
69.

Zitat von timi_moon
Nice. Sie zitieren die gleiche "Eisbären-Spezialistin" wie der Forist weiter oben aus der Washington Times. Da haben die Rechten ja Glück, dass sie sich auf eine Wissenschaftlerin zurück ziehen können. Immerhin scheint sie sich gut mit der Domestizierung von Hunden aus zu kennen.
Exakt! Die Empathielosigkeit einiger Foristen ist schon schwer genug, aber richtig anstrengend ist das fortlaufende Rosinenpicken der Klimaleugner. Ob der Eisbär auch ohne Klimawandel gestorben wäre lässt sich nicht sagen. Fleischfresser können in der Natur auch aus anderen Gründen verhungern. Aber unter Hunderten Experten exakt die eine Stimme rauszufischen, die die eigene Meinung bestätigt, ist einfach die armseligste Diskussionsgrundlage überhaupt. Der Wikipediaartikel zu dieser Frau reicht vollkommen aus, um sie als objektive Quelle auszuschließen.

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