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Stickoxid-Smog: Bundesregierung gibt Autoherstellern die Schuld
AP

In vielen deutschen Städten werden die gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide überschritten. Die Bundesregierung macht dafür die Autohersteller verantwortlich: Würden ihre Dieselautos die Grenzwerte tatsächlich einhalten, wäre die Luft viel besser.

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the great sparky 04.10.2015, 12:44
170. na klar, wenns drauf ankommt sind immer die anderen schuld

okay, dann sind halt andere schuld - das kann man gern später aufarbeiten; viel spannender ist doch die frage, was man angesichts des bei vw aufgedeckten betrugs nun gedenkt für die zukunft zu tun?
besonnenes und bestimmtes handeln ist nun seitens der regierung und behörden gefragt.
wenn die aktuell geltenden rechtl. regelungen diesen betrug zuließen, müssen die regelungen entspr. überarbeitet werden. parallel einführung eines prüfverfahrens, welches schadstoffausstöße im echteinsatz misst. anschließend überprüfung aller motoren/abgastechnik, die die hersteller in deutschland betriebenen kfz verbauen. bei grenzwert-überschreitungen ein jahr frist zur nachbesserung geben. motoren/abgastechnik, die bei nachkontrollen die werte nicht einhält, wird die betriebserlaubnis entzogen. ist doch ganz einfach.

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Nonvaio01 04.10.2015, 12:45
171. das ist BS

wuerde der staat oeffentliche verkehrsmittel foerdern, und die auf Elektrik umstellen haette man das problem nicht.

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clemensbarono 04.10.2015, 12:48
172. Die hochbezahlten Veranwortlichen der Automobilkonzene

tragen die Verantwortung! Die Bundesregierung hat sich ihnen jedoch unterworfen bzw. blind vertraut. Die Bundesregierung hätte Stichproben von Autos selbst nehmen müssen und diese umfassend prüfen lassen können. Das tat sie nicht. Infolgedessen ist sie selbstverständlich mitschuldig !

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neanderspezi 04.10.2015, 12:52
173. Verbrennung hat nun mal einen rußigen Bruder, der in rücksichtsloser Unreinheit die Luft verstänkert

Ein vielbeachtetes Thema hat sich in den Medien festgesetzt: das Abgas mit all seinen unangenehmen Nebenwirkungen und Grenzwertverletzern, Stickoxyde, Feinstäube, Rußpartikel besonders bei den Dieselschluckern. Inzwischen geht es verstärkt dem Automobil an sein Verdauungssystem, mit Bioanteilen wurde sein Konsum bereichert und mit Filtern seine Hinterlassenschaften veredelt, aber noch verströmt er bei der Verbrennung etwas Unangenehmes, das der Mensch mehrheitlich nicht mehr haben möchte. Also hat man ihn auf Elektrizität getrimmt, die man andernorts ganz unauffällig produzieren und wunderbar leiten kann, die bislang allerdings in der Speicherung noch klemmt und nur für verhältnismäßig kurze Strecken die nötige Energie liefert. Vielleicht soll es in Zukunft der Wasserstoff richten und das reinlichste Auto auf die Strecke bringen. Dann stört eventuell ja nur noch der Reifenabrieb, der sich in feinen Partikeln abzusetzen versteht. Von der Mobilität mit Hilfe eines fahrbaren Untersatzes wird man die Menschheit mit Sicherheit nicht mehr entwöhnen können.

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neanderspezi 04.10.2015, 12:57
174. Verbrennung hat nun mal einen rußigen Bruder, der in rücksichtsloser Unreinheit die Luft verstänkert

Ein vielbeachtetes Thema hat sich in den Medien festgesetzt: das Abgas mit all seinen unangenehmen Nebenwirkungen und Grenzwertverletzern, Stickoxyde, Feinstäube, Rußpartikel besonders bei den Dieselschluckern. Inzwischen geht es verstärkt dem Automobil an sein Verdauungssystem, mit Bioanteilen wurde sein Konsum bereichert und mit Filtern seine Hinterlassenschaften veredelt, aber noch verströmt es bei der Verbrennung etwas Unangenehmes, das der Mensch mehrheitlich nicht mehr haben möchte. Also hat man es auf Elektrizität getrimmt, die man andernorts ganz unauffällig produzieren und wunderbar leiten kann, die bislang allerdings in der Speicherung noch klemmt und nur für verhältnismäßig kurze Strecken die nötige Energie liefert. Vielleicht soll es in Zukunft der Wasserstoff richten und das reinlichste Auto auf die Strecke bringen. Dann stört eventuell ja nur noch der Reifenabrieb, der sich in feinen Partikeln abzusetzen versteht. Von der Mobilität mit Hilfe eines fahrbaren Untersatzes wird man die Menschheit mit Sicherheit nicht mehr entwöhnen können.

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Merkwürden1977 04.10.2015, 13:16
175.

Die deutsche Politik wusste mit Sicherheit jahrelang davon und hat es auf Druck der Autolobby geduldet. Die Schuld alleine der Autoindustrie zuzuschieben ist ein sehr durchschaubares Manöver. Und selbst wenn sie wirklich von nichts wusste, finde ich es noch schlimmer. Dann haben alle Kontrollmechanismen völlig versagt oder wurden korumpiert. Dann müsste demnächst doch einige Jobs im höheren Staatsdienst frei werden. Aber auch da wird wieder keine korrupte Krähe der anderen ein Augen auspicken oder es werden wieder ein paar Bauernopfer oder unliebsame Mitarbeiter statt dessen entsorgt.

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bill_dauterive 04.10.2015, 13:22
176.

Zitat von moistvonlipwik
Wie wärs, wenn man dann gleichzeitig die Fahrleistungen herunterschraubt.
Dann kauft sich doch keiner mehr ein neues Auto!
Wieso sollte ich mir denn bitte für mehrere Zehntausend Euro ein neues Auto kaufen wenn es lahmer ist als das alte und zudem mehr Kraftstoff verbraucht. Dem normalen Bürger/Verbraucher ist das nicht vermittelbar.

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bill_dauterive 04.10.2015, 13:25
177.

Zitat von THINK
Offensichtlich haben Sie die physikalischen Prinzipien von Verbrennungsmotoren nicht kapiert. Es ist sinnlos, technische Fachbegriffe zu verwenden, wenn das Elementarwissen fehlt.
Ja. Genau. Dann bringen Sie doch mal ein paar physikalische Fakten auf den Tisch um meine Aussage zu entkräften nach der der CO-Ausstoss eines Dieselmotors konstruktionbedingt vernachlässigbar ist im Gegensatz zum Ottomotor.

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THINK 04.10.2015, 14:09
178.

Zitat von bill_dauterive
Ja. Genau. Dann bringen Sie doch mal ein paar physikalische Fakten auf den Tisch um meine Aussage zu entkräften nach der der CO-Ausstoss eines Dieselmotors konstruktionbedingt vernachlässigbar ist im Gegensatz zum Ottomotor.
Was Sie behaupten ist totaler Quatsch.
Sowohl bei Benzin- als auch bei Dieselmotoren werden kohlenstoffhaltige Stoffe verbrannt. Findet diese Verbrennung unvollständig statt, was sowohl bei Diesel- als auch Benzinmotoren vorkommt, entsteht das hochtoxische Kohlenstoffmonoxid (CO). Die unvollständige Verbrennung ist leicht als graue Rauchschwade sichtbar und als Diesel- oder Benzingeruch riechbar. Die angegebenen Werte der Automobilfirmen sind Minimalwerte, die im realem Betrieb, insbesondere bei Kaltstart und Lastwechsel, häufig um das 1000fache überschritten werden.

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Nonvaio01 04.10.2015, 14:14
179. sorry

Zitat von bill_dauterive
Ja. Genau. Dann bringen Sie doch mal ein paar physikalische Fakten auf den Tisch um meine Aussage zu entkräften nach der der CO-Ausstoss eines Dieselmotors konstruktionbedingt vernachlässigbar ist im Gegensatz zum Ottomotor.
aber bei VW geht es nicht um den CO Austoss sondern um den NO ausstoss, ist ein Unterschied..;-)

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