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Strahlung: Fukushima brachte kaum Radioaktivität nach Deutschland
DPA

Atombombenversuche und Reaktorkatastrophen: Immer wieder gelangten größere Mengen Radioaktivität in die Umwelt. Zuletzt war die Strahlenbelastung in Deutschland aber gering - trotz Fukushima.

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Hoss_Cartwright 12.11.2015, 17:11
1. Die Radioaktivität kommt auf anderem Wege

zum Beispiel mit dem Fisch "aus dem Nord-Ost-Pazifik" erhältlich bei uns in einigen großen Supermärkten und Discountern.

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Rubyconacer 12.11.2015, 17:20
2. Quatsch

Die stillgelegten AKW sind ein genauso hohes Risiko, als wenn sie in Betrieb wären. Reine Augenwischerei und Steuergeldverschwendung.

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Das Pferd 12.11.2015, 17:31
3.

Zitat von Rubyconacer
Die stillgelegten AKW sind ein genauso hohes Risiko, als wenn sie in Betrieb wären. Reine Augenwischerei und Steuergeldverschwendung.
wie kommen Sie auf das dünne Brett? Also, ich bin ja keinesfalls der Ansicht "abschalten sofort", sondern für einen geordneten Übergang.
Trotzdem gehen von AKW im Betrieb (und in der Stillegung selbst, nicht zu unterschätzen) mehr Gefahren aus. Ein ordentlich stillgelegtes AKW heißt in Deutschland Rückbau bis zur Wiese. Und dann ist die Gefahr wirklich gering. Nicht mit Abschaltung verwechseln.

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josefinebutzenmacher 12.11.2015, 17:53
4. @ Pferd: richtig.

Und selbst ein heruntergefahrener Reaktor ist weniger gefährlich als ein aktiver.

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slartibartfass2 12.11.2015, 18:20
5. Beschwichtigung...

Es lässt mich der Verdacht nicht los, dass dieser Artikel zur allgemeinen Beschwichtigung des Problems beitragen soll.
Es mag sein, dass nicht sehr viel Radioaktivität über dem Luftweg nach Deutschland "gereist" ist. Davon war aber auch nie auszugehen. Viel mehr Sorgen bereitet mir die starke radioaktive Verseuchung des Pazifischen Ozeans durch Fukushima. Denn: Wer kontrolliert die radioaktiven Werte von Fischen bei der weltweit operierenden Fischereiflotte? Jetzt kommt mir bitte keiner mit der Lebensmittelaufsicht in Deutschland... die werden doch jedes Jahr weniger im Personalbestand. Und dann gibt es ja noch die Importe aus Japan - nicht viele aber es gibt sie. Dank EU-Fukushima-Verordnung, die schon drei Wochen nach dem GAU veröffentlicht wurde (da sind die Eurokraten schnell), überwachen beim IMPORT von Waren IN die EU die Grenzwerte für radioaktive Isotope die Japaner(!), die vorab nochmals für solche Importe die Grenzwerte auf bis zum zwanzigfachen erhöht(!) wurden - sicher ist sicher. Das macht natürlich Sinn, wenn derjenige der kontrolliert werden soll, das selbst macht. Das "Blattern" kommt ja irgendwie überall immer mehr in Mode. Da interessierte es dehalb kaum noch einen, dass diese Verordnung aufgrund einer Richtlinie für Störfälle INNERHALB der EU erlassen wurde. Ja, logisch! Fukushima liegt ja auch in der EU. Wer's nicht glaubt kann ja auf den Internetseiten des EUR-Lex selbst nachstöbern.

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tatsache2011 12.11.2015, 18:38
6. Chaos nach Veröffentlichung

"Bei einem Störfall könne dann innerhalb von fünf Minuten eine Ausbreitungsberechnung fertig sein und nach 15 Minuten eine Vorhersage für Warnungen."

... und dann herrscht Chaos auf den Straßen und bei der Ausgabestelle für Jod-Tabletten.

Unbelastetes Milchpulver gibt es auch nicht für die Kinder und später irren Bahnzüge mit radioaktivem Molkepulver durch Deutschland wie nach Tschernobyl.

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tatsache2011 12.11.2015, 18:51
7. Harmlos ?

Zitat von Hoss_Cartwright
Die Radioaktivität kommt auf anderem Wege zum Beispiel mit dem Fisch "aus dem Nord-Ost-Pazifik" erhältlich bei uns in einigen großen Supermärkten und Discountern.
Gleich wird Ihnen jemand erklären, dass in Bananen von Natur aus Radiaktivität enthalten ist und dass es im Schwarzwald viel stärker strahlt. ;-)

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Ein_denkender_Querulant 12.11.2015, 19:01
8. Falsch

Zitat von Rubyconacer
Die stillgelegten AKW sind ein genauso hohes Risiko, als wenn sie in Betrieb wären. Reine Augenwischerei und Steuergeldverschwendung.
Die Brennstäbe werdenentfernd, es geht dann abgesehen von noch im Abklingbecken lagernden Brennelementn keine Gefahr mehr vom Kernkraftwerk aus. Die zur Kühlung im Abklingbecken benötigten Wassermengen sind gering, da reicht jedr Feuerwerkpumpe, sollte der Strom mal ausfallen.

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Ein_denkender_Querulant 12.11.2015, 19:03
9. schleichend und langam

Zitat von Hoss_Cartwright
zum Beispiel mit dem Fisch "aus dem Nord-Ost-Pazifik" erhältlich bei uns in einigen großen Supermärkten und Discountern.
Richtig, schön verteilt und von alle Menschen vertilgt. Was ins Meer eingetragen wurde, bleibt in der Nahrungsketete und endet, abgesehen von den geringen Mengen, die in Haien und Wal "endgültig" enden, auf dem Teller.

Es ist nicht viel, aber es erhöht die natürliche Strahlung weiter.

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