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Strahlung: Fukushima brachte kaum Radioaktivität nach Deutschland
DPA

Atombombenversuche und Reaktorkatastrophen: Immer wieder gelangten größere Mengen Radioaktivität in die Umwelt. Zuletzt war die Strahlenbelastung in Deutschland aber gering - trotz Fukushima.

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tatsache2011 12.11.2015, 19:11
10. Ortswechsel

Zitat von Das Pferd
... Ein ordentlich stillgelegtes AKW heißt in Deutschland Rückbau bis zur Wiese. Und dann ist die Gefahr wirklich gering. ...
Die radioaktiven Stoffe lagern nur woanders und dort ist die Gefahr vorhanden.

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Ein_denkender_Querulant 12.11.2015, 19:13
11. Fische und Bananen

Zitat von tatsache2011
Gleich wird Ihnen jemand erklären, dass in Bananen von Natur aus Radiaktivität enthalten ist und dass es im Schwarzwald viel stärker strahlt. ;-)
Bananen enthalten Kalium 40, welches der Körper sehr schnell wieder ausscheidet. Das radioaktive Cäsium 137 z.B. bleibt wegen seiner Größe erheblich länger im Fettgewebe, darum sind aufgenommene Aktivitäten nicht vergleichbar, ohne die Zeit zu berücksichtigen, die es im Körper verweilt. De Gesamtmenge ist gigantisch.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14922-2012-07-10.html

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Ein_denkender_Querulant 12.11.2015, 19:14
12. Castorbehälter

Zitat von tatsache2011
Die radioaktiven Stoffe lagern nur woanders und dort ist die Gefahr vorhanden.
Welche Gefahr geht von Castorbehältern aus?

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tatsache2011 12.11.2015, 20:04
13.

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Welche Gefahr geht von Castorbehältern aus?
Vom Inhalt der Castorbehälter geht eine so hohe Gefahr aus, dass weltweit kein Endlager existiert.

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Das Pferd 12.11.2015, 20:18
14.

Zitat von tatsache2011
Gleich wird Ihnen jemand erklären, dass in Bananen von Natur aus Radiaktivität enthalten ist und dass es im Schwarzwald viel stärker strahlt. ;-)
Daß etwas "Radioaktivität enthält" deutet auf eine massive Physikphobie. Das entspricht ungefähr der Behauptung, daß der Kühlschrank Licht enthält, was man ja sieht wenn man ihn öffnet.

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rafterman 12.11.2015, 22:10
15. sowas von gelogen

warum wurden nach 10 tagen die ergebnisse aus dem internet genommen von deutschen wetterstationen? wers glaubt! morgen will er dann erzarhlen man getrost ins akw gehen. gibt ja keine kurzzeitfolgen und langzeit wer kann das schon sagen. unglaublich.

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roughneckgermany 12.11.2015, 22:27
16.

Nuja, 230fache Erhöhung bei Schilddrüsenkrebs, 70.000facher Plutoniumauswurf im Vergleich zum weltweiten Fallout in Fukushima ist schon heftig und nicht zu leugnen.

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roughneckgermany 12.11.2015, 22:30
17.

Ach ja: Kanada hat vor ein paar Wochen erste Verseuchung durch Cäsium 137 an seinen Küsten gemessen. Ich weiß schon, warum ich seit 2011 weder Meeresfrüchte noch "Industriefleisch" esse, da durchaus Fischmehl im Kraftfutter landet.

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Alfons Emsig 12.11.2015, 22:35
18. Bedeutende Rolle

Da sich seinerzeit die japanischen Behörden mit Informationen sehr bedeckt hielten, wurden die Meldungen des DWD auch von vielen Menschen in Japan mit großem Interesse verfolgt. Letztlich konnten praktisch alle Prognosen über die Ausbreitung der radioaktiven Wolke in den Tagen und Wochen nach den Reaktorunfällen durch Messungen beispielsweise der radioaktiven Belastung von Lebensmitteln und des Bodens bestätigt werden. Dass damals praktisch nichts davon nach Deutschland gelangt ist, ging schon seinerzeit aus den Messdaten des Bundesamtes für Strahlenschutzes hervor.

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7eggert 12.11.2015, 22:54
19.

Zitat von tatsache2011
"Bei einem Störfall könne dann innerhalb von fünf Minuten eine Ausbreitungsberechnung fertig sein und nach 15 Minuten eine Vorhersage für Warnungen." ... und dann herrscht Chaos auf den Straßen und bei der Ausgabestelle für Jod-Tabletten. Unbelastetes Milchpulver gibt es auch nicht für die Kinder und später irren Bahnzüge mit radioaktivem Molkepulver durch Deutschland wie nach Tschernobyl.
So schnell nicht. Zuerst wird in der gegenüberliegenden Schule, die dafür keinen Notfallplan hat, dafür gesorgt, daß sich alle Schüler geordnet wie bei der Brandschutzübung unter freiem Himmel versammeln. Das war jedenfalls die allererste Antwort, die den Verantwortlichen dort auf die Nachfrage eines Reporters einfiel. Erst auf Nachfrage kamen Zweifel auf.

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