Forum: Wissenschaft
Streit in Berlin: Kahlschlag im Kleingarten

Landwirtschaft in der Stadt ist weltweit groß im Kommen, sogar Michelle Obama hat das Gärtnern entdeckt. Doch in Berlin soll nun mehr als ein Fünftel der Kleingärten verschwinden. Dabei werben Klimaschützer, Stadtplaner und Mediziner für die Vorteile der innerstädtischen Oasen.

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harrybr 13.10.2009, 16:59
1. Laubenpieperfreiheit

Zitat von sysop
Landwirtschaft in der Stadt ist weltweit groß im Kommen, sogar Michelle Obama hat das Gärtnern entdeckt. Doch in Berlin soll nun mehr als ein Fünftel der Kleingärten verschwinden. Dabei werben Klimaschützer, Stadtplaner und Mediziner für die Vorteile der innerstädtischen Oasen.
wer soll denn da Bauen? Gibt es einen andrang bauwilliger?

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matthias_b. 14.10.2009, 07:10
2.

Wieder einmal ein Armutszeugnis - vor allem aber ein Zeugnis - für diesen rot-roten Versagersenat.
Berlin hat ein für allemal fertig.

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peeka 14.10.2009, 07:29
3. Am Kudamm schon...

Zitat von harrybr
wer soll denn da Bauen? Gibt es einen andrang bauwilliger?
...allerdings könnte man mit gleichem Argument den Lietzensee privatisieren und den Grunewald zu Bauland erklären.

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Louis XIV 14.10.2009, 07:55
4. Tendenziös

Was soll denn dieser tendenziöse und teilweise falsche Artikel? "Urban farming" sind keine Kleingärten sondern innerhalb der Stadt liegende, in Kleinparzellen aufgeteilte Felder - ohne Häuschen wohlgemerkt. So etwas gibt es nicht nur in Kuba sondern auch in Deutschland, sollte aber mit der hier vorherrschenden Kleingärtnerei nicht verwechselt werden.

Die Nachteile von Kleingärten wie hoher Chemieeinsatz, Erzeugung von Autoverkehr, Flächenverbrauch ohne Durchgangsmöglichkeiten werden im Artikel entweder nur gestreift oder gleich gar nicht erwähnt.

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kaba06 14.10.2009, 08:02
5. Bin eigentlich kein Freund von Kleingärten...

...spiessig, kleinteilig, unübersichtlich, unter der Woche leer oder illegal als Wohnraum genutzt...aber hier hat der Kleingartenvertreter Recht: In Berlin sind RIESIGE Flächen, die man erstmal einer sinnvollen Nutzung zuführen sollte. Und ehe man Kleingärten einreisst, könnte man über ein Niederlegen und Neuaufbau von "Problemvierteln" nachdenken...

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silenced 14.10.2009, 08:06
6. <->

Oh je ...

Zitat von www.spiegel.de
Statt Lebensmittel von weit her heranzukarren, sollen die Städter sie selbst vor Ort erzeugen.
Der Satz, der ist so falsch. Sollte besser heissen: "Statt allen möglichen Kram der sonst in D hergestellt wird vom AdW zu holen, sollte man lieber wieder zurück zur lokalen Produktion."
Aber ansonsten, immer weg mit dem Grün, am Besten gleich alles Grüne in Berlin entsorgen. Ersetzen durch irgendwelche Betonklötze an denen einige wenige groß verdienen und die breite Masse nichts von hat. DAS hat Zukunft. Wer braucht schon natürliche Luftfilteranlagen wenn man irgendwelche Sonnendiebe/Schattenspender bauen kann?

Das was einem fehlt merkt man eben erst wenn es wirklich weg ist.


Weiter so!

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fjr 14.10.2009, 08:12
7. bürgerentscheid

Ich komme aus Bayern. Da gibt es den sog. Bürgerentscheid auf kommunaler Ebene. Gibt es so was in Berlin nicht? Und warum nur bis 2020 festschreiben? Da könnte man doch ein Gesetz formulieren, das jeden Stadtbezirk zu einer Mindestfläche an Kleingärten (ohne die privaten Gärten) verpflichtet, und Gesetze haben meist keine vorgegebene Laufzeit.

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Willy Wortlos 14.10.2009, 08:41
8. Beim besten Willen, wenn das Friedrich der Grosse wüsste...

Zitat von sysop
Landwirtschaft in der Stadt ist weltweit groß im Kommen, sogar Michelle Obama hat das Gärtnern entdeckt. Doch in Berlin soll nun mehr als ein Fünftel der Kleingärten verschwinden. Dabei werben Klimaschützer, Stadtplaner und Mediziner für die Vorteile der innerstädtischen Oasen.
Es ist bezeichnend für die Politik in Berlin, wegen der Sorglosfonds für Prominente die Lebensqualität der berliner Bürger auch weiterhin schmälern zu wollen.

Man fragt sich, wer denn im Namen des Fortschnitts jetzt auch noch den letzten Kleinkossäten zur Strecke bringen will für ein weiteres, versiegeltes Gewerbegebiet im innerstädtischen Bereich.

Bestimmt welche aus Dummsdorf. 8-(

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sysiphos 14.10.2009, 08:46
9. Berlin hat zwei Gesichter

Auf der einen Seite BeBerlin und eine RotRote Koalition auf der anderen Seite ein Senat der jeden Kieselstein umdreht und nach immer neuen Möglichkeiten sucht Geld zu sparen und seinen Bezirken die Daumenschrauben anlegt.
Thematisierung und Aufarbeitung des Bankenskandals Fehlanzeige.
Nicht umsonst hat dieses Bündnis massiv an Zustimmung verloren.
Gerade Gestern noch gehört das langfristig 100000 öffentliche Stellen abgebaut werden sollen.

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