Forum: Wissenschaft
Streit mit Skeptikern: Die rabiaten Methoden des Klimaforschers Rahmstorf

Stefan Rahmstorf ist der Bekannteste unter den Top-Klimaforschern Deutschlands - und zugleich der unerbittlichste. Journalisten beklagen Einschüchterungsversuche, Forscher gehen auf Distanz zum Potsdamer Professor. Der Konflikt wird inzwischen in Zeitungen ausgetragen.

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nillivanmilli 12.09.2007, 17:37
10. Das ist ein Kartell....

... nichts anders. Hier wird mit der Angst der Leute Geld verdient. Viel Geld!
Auch Kanzlerin Merkel hat begriffen, daß dieses Thema derart risikolos bemüht oder geknetet oder sonstwie werden kann.

Ich glaube Leuten, die so argumentieren gar nichts!

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Howerist 12.09.2007, 17:40
11. Wo ist die Substanz bei dem Artikel geblieben?

Was für ein oberflächlicher Artikel! Lauter Schlagworte werden da aufgebaut, "rabiate Methoden", "Einschüchterungen" - aber beim Belegen dieser Anschuldigungen gehts nebulös zu. Man weiß überhaupt nicht, was Klimaforscher Rahmstorf genau vorgeworfen wird. Ein Artikel, in dem er über Journalisten herzieht? Ein Brief mit "Leidensmine" geschrieben zu haben? Meine Güte.

Offenbar können es einige sog. Journalisten nicht ab, daß ihre unseriösen Praktiken öffentlich gemacht werden. Da fühlen sich wohl Leute auf auf Fuß getreten, die den gläubigen Skeptikern Erkenntnisse aus Lehrerforen als unterdrücktes Wissen verkaufen und wollen sich jetzt als Opfer stilisieren. Opfer der Wissenschaftlichkeit vermutlich.

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kurtwied 12.09.2007, 17:42
12. Rahmstorf Kritik

Zitat von GMan_78_42
Der FAZ.net-Artikel von Rahmstorf ("Deutsche Medien betreiben Desinformation") ist doch sehr sachlich, fair und mit guten Argumenten geschrieben. Wie ich den Artikel verstanden habe, setzt sich Rahmtorf doch nur für argumentative Redlichkeit in der Klimadebatte ein. Und das mit gutem Grund, wenn man die offenbare Unredlichkeit der von Rahmtorf kritisierten "Klimaskeptiker" betrachtet. Ich kann nichts schlechtes daran finden und verstehe nicht, inwieweit Rahmtorf "rabiate Methoden" anwendet. Was soll dieser Artikel, liebe SPON-Autoren?
Die Spon Autoren bestätigen Rahmstorf ja quasi, sagen nur, dass er "den falschen Ton" anschlägt.
Das Problem ist, dass Rahmstorf in wichtigen Punkten falsch argumentiert und Fakten weglässt, die gegen sein Dogma gehen.
Nicht nur, dass er sich schon öfter nachweislich und zu Gunsten der Katastrophe verrechnet hat (Rahmstorf dazu sinngemäß: ich habe nicht gesagt, dass es so kommt, sondern, dass es so kommen KANN), er benutzt auch Daten und Kurven, die schon längst in korrigierter Form vorliegen. Ganz einfach, weil sie unkorrigiert die Lage katastrophaler erscheinen lassen.

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Doyle 12.09.2007, 17:42
13. Schlechte Recherchen

Zitat von sysop
Stefan Rahmstorf ist der Bekannteste unter den Top-Klimaforschern Deutschlands - und zugleich der unerbittlichste. Journalisten beklagen Einschüchterungsversuche, Forscher gehen auf Distanz zum Potsdamer Professor. Der Konflikt wird inzwischen in Zeitungen ausgetragen.
Leider beweisen Sie mit diesem Artikel, dass Rahmstorf im Grunde Recht hat - wenn auch anders als gewollt.
Oder haben Sie vielleicht eine belastbare Quelle für Ihre Behauptung, dass Professor Singer jahrelang Geld von Ölkonzernen bekam.

Auch fehlt der Hinweis darauf, dass der von Ihnen mehrfach angesprochene Konsens alle Klimawisschenschaftler überwiegend auf die deutschen beschränkt. Die Wissenschaftler anderer Länder sehen das etwas differenzierter - und die Online-Magazin-Leser anderer Länder werden ja auch differenzierter informiert.

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gegenverkehr 12.09.2007, 17:51
14. Seriöser Journalismus?

Herr Rahmstorf prangert nicht an, er bittet zu Prüfen ob erstellte Grafiken der guten wissenschaftlichen Praxis entsprechen. Das ist ein Unterschied. Wer von Lobbismus und Spindoktoren noch nie was gehört hat, kann den da angegriffenen Tabellenerstellern gerne glauben, das sie arme Opfer sind, und das Herr Rahmstorf ihre Meinungsfreiheit oder die Pressefreiheit selbst angegreifen will. Doch wer sich mit den Texten der "Klimakritiker" auseinandersetzt, stellt fest, das sie selbst nicht viel zu bieten haben außer Polemik und z.B. herbeigezogene Israelische Wissenschaftler die gan nebenbei auchnoch tolle Kerle sind und finden, das der Klimawandel mit mit der Sonne zu tun hat. Das der Spiegel und SPON sich wiederholt diesen Kritikern anschließt und in diesem Artikel polemisch Polemiker gegen böse machtgierige Wissenschaftler verteidigt zeigt etwas über SPON als über Herrn Rahmstorf. Nur weiter so, denkt ihr das merkt hier draußen keiner???

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anin 12.09.2007, 17:55
15. Wissenschaftler sind keine Politiker

Zitat von sysop
Stefan Rahmstorf ist der Bekannteste unter den Top-Klimaforschern Deutschlands - und zugleich der unerbittlichste. Journalisten beklagen Einschüchterungsversuche, Forscher gehen auf Distanz zum Potsdamer Professor. Der Konflikt wird inzwischen in Zeitungen ausgetragen.
Herr Rahmsdorf hat sich als Wissenschaftler weit in die Politik vorgewagt. Selbst seine wichtigste community, das IPCC ist stark mit Poltikern durchsetzt. Da darf man sich nicht wundern, dass man wie ein Politiker behandelt wird. Eine bessere Beratung hätte ihm sicher gut getan. So "resozialisiert" er, wie treffend im Artikel dargestellt, auch noch den letzten Spinner.

Die Tragik ist nur, dass mit einer vorsichtigen Argumentation, wie seine Vorgänger (Flohn, Blüthgen etc.) sie noch pflegten, man heute weder an Fördertöpfe gelangt noch auf unbequeme Zukunftsaussichten aufmerksam machen kann.

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carlosowas 12.09.2007, 18:04
16. Klimawandel ja, aber vielleicht in Richtung Eiszeit

Nach dem diesjährigen Sommer sehe ich schon wieder die Eiszeitpropheten am Horizont, die vor einigen Jahrzehnten auf der Wissenschaftsschaukel oben waren. Ja, der Wind kann sich auch drehen, das sollten die Meteorologen doch wissen. In jeder Wetterstation ist doch so ein Anemometer.

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Samtiger 12.09.2007, 18:14
17. Nicht nachvolllziehbar

Ich kann den Inhalt dieses Artikels nicht nachvollziehen.
Mag sein das Herr Rahmstorfs Persönlichkeit einschüchternd wirkt (ich kenn ihn nicht) aber inwieweit Briefe an Redaktionen, in denen gefordert wird Fakten richtigzustellen, einen Einschüchterung oder Zensur dastellen erschließt sich mir nicht. Engagiert ok, vielleicht übereifrig, aber bedrohlich ?

Auch den Ausführungen zu dem Artikel "Deutsche Medien betreiben Desinformation" und den Gegendarstellungen kann ich nicht folgen. Ich kannte keinen der Texte, habe nun sie nun gelesen: Mein Eindruck ist das Herr Rahmstorf im wesentlichen über Fakten redet, seine Aussagen kann ich auch anhand der Orginalzitate nachvollziehen. In den Gegenrede aber ist hauptsächlich von Meinungen, Politik und Interessen die Rede, auf die angesprochenen Fakten wird nicht eingegangen, oder es wird auf größere Zusammenhänge verwiesen und abgelenkt.

Auch dem SPON Artikel scheint es nicht um Fakten zu gehen, wenn der kritisierte Aufsatz von Herr Rahmstorf gleich als "Philippika" eingeführt wird, nur auf die äußere Form aber nirgends nicht auf darin enthaltenen Aussagen eingegangen wird.

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gerhardklein 12.09.2007, 18:35
18. Money machine

[QUOTE=Doyle;1466722]Leider beweisen Sie mit diesem Artikel, dass Rahmstorf im Grunde Recht hat - wenn auch anders als gewollt.
Oder haben Sie vielleicht eine belastbare Quelle für Ihre Behauptung, dass Professor Singer jahrelang Geld von Ölkonzernen bekam...
QUOTE]

Von wem bekommt denn Rahmsdorf sein Geld?
Denn wenn alles auch umstritten ist, was die Klimadebatte angeht, eines ist doch sicherlich glasklar: An der Panikmache verdienen viele Leute viel Geld.
Gruesse

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mercator 12.09.2007, 18:45
19. Klimadebatte vs. Propaganda ???

Es mag ja unbestreitbar sein, daß sich die Erde momentan erwärmt, Sehr wohl strittig mag dagegen sein, ob dies als 'Katastrophe' gebrandmarkt werden muss.
Ja, ja, ich weiss, es gibt unzählige Studien über die möglichen negativen Folgen und Kosten ....
Aber genau das ist es ja: selbst nach sorgfältigster Recherche war keine einzige Studie zu den möglichen Chancen eines Klimawandels zu finden - nicht etwa negative Ergebnisee, einfach gar keine Untersuchung dazu, ob die Erwärmung nicht auch Chancen bieten kann ...
Das ist Propaganda !!
Dazu kommt noch: es gab ja schon immer Wärmeperioden - nicht zuletzt Grönland heisst so, weil die alten Wikinger dort Obst und Getreide angebaut haben - es also warm und grün war !!!!
Kann es nicht sein, daß man in dem Bemühen, sich einer Erwärmung entgegen zu stemmen mögliche Chancen, die eine solche Entwicklung bietet völlig verpasst ?
Unbestritten gibt es auch bei dieser Entwicklung Risiken - wäre es aber dann nicht besser, sich zu überlegen, wie man mit diesen Risiken umgeht, sich auf die Chancen zu konzentrieren anstatt mit immensem Aufwand zu versuchen, eine Entwicklung aufzuhalten, die womöglich gar nicht aufzuhalten ist ? Nur um dann in 30 Jahren vielleicht festzustellen, daß die gutgemeinten Anstrengungen nicht nur nichts gefruchtet haben, sondern daß man auch 30 Jahre, die wir prima zur Anpassung hätten nutzen können, mit dem Versuch, sich der Entwicklung entgegen zu stemmen verplempert haben .....
Dann erst liesse sich von Klimakatastrophe reden !

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