Forum: Wissenschaft
Streit über Erderwärmung: Angesehener Meteorologe wechselt zu den Klimaskeptikern

Eine heikle Personalie erschüttert die Umweltforschung: Einer der angesehensten Klimatologen, der emeritierte Max-Planck-Direktor Lennart Bengtsson, wechselt ins Lager der Skeptiker. Im Interview erläutert er seinen überraschenden Schritt.

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reuanmuc 06.05.2014, 21:49
150.

Zitat von hardii
Langfristig geht der Meeresspiegel auch nach unten, da wir seit 8000 Jahren langsam in die nächste Eiszeit fahren.
Dann können wir bestimmt bald auf dem Meeresboden nach Amerika wandern.

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7eggert 06.05.2014, 21:56
151.

Zitat von charliep
nach denen die (böse) Industrialisierung zwischen 1940 und 1980 eine Pause eingelegt hat und dass einem - leider nicht nur den Klimafanatikern - seit 15 Jahren zunehmend ein eiskalter Wind ins Gesicht bläst.
Die Pause resultiert aus der Verwendung des El-Niño-Ausnahmejahrs 1998 als Datenbasis. Auf 14 Jahre gerechnet haben wir hingegen einen Anstieg um 0,12 °C. Auf 1000 Jahre sind das 8,6 °C.

Zum Vergleich: Der Supervulkan im Sibirischen Trapp, der eine Fläche größer als die USA überdeckt, hat 1 000 000 Jahre gebraucht, um mit weniger Temperaturanstieg das Massenaussterben am Ende des Perm zu verursachen (95 % aller Arten sind damals ausgestorben).

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gk_fairbanks 06.05.2014, 21:56
152. Was erlauben Sie sich eigentlich?

Zitat von bobrecht
Wenngleich er vielleicht Recht hat mit seiner Meinung, dass wir das Klima nur unvollständig und ungenau vorhersagen können, so ist doch jedem auch klar, dass ein Weitermachen wie bisher nicht in Frage kommt. Zudem stellt sich die Frage, warum ein Klimaforscher auch gleich lautstark den Einsatz Gentechnik fordert. Insofern darf es verwundern, dass der Herr Professor seine Ansicht plötzlich komplett geändert hat. So eine Verhalten ist nur nachvollziehbar, wenn man in Betracht zieht, dass hier Geld im Spiel ist. Der Mann ist ja auch nicht mehrt der Jüngste, und ein paar Euros zur Verschönerung des Lebensabends können da schon einen Meinungswandel auslösen. Monsantos, Bayer und dergleichen haben ja genug davon und sie sind die größten Nutzniesser eines Klimawandels. Wissenschaftler sind eben auch nur Menschen - leider!
Sie behaupten, Lennart Bengtsson sei gekauft. Wer gibt Ihnen das Recht, eine solche Diffamierung auszusprechen? Sind Sie ein Experte in der Physik der Atmosphaere? Sind Sie ein Experte in der Energetik der Atmosphaere? Sicherlich nicht. Was bleibt also uebrig? Nur Ihr oeko-faschistisches Denken.

Es gibt genuegend Indizien, dass das CO2-Maerchen von der Kernenergie-Lobby in den 1970er Jahren verbreitet wurde. Dabei spielte das Projekt Energiesysteme der IIASA unter der Leitung von Wolf Haefele, dem Vater des deutschen Schnellen Brueters, eine wesentliche Rolle. Nach dem sog. Haefele-Manne-Modell sollten moeglichst viele konventionelle Kraftwerke durch Kernkraftwerke ersetzt werden. Da aber die Angst vor der Nutzung der Kernenergie in der Bevoelkerung zu gross war, beriefen sich diese Kernenergie-Lobbyisten auf eine angeblich noch groessere Gefahr, naemlich die des anthropogen erzeugten Klimawandels, hervorgerufen durch CO2. Bis zum heutigen Tag konnte der wissenschaftliche Nachweis nicht erbracht werden, was nicht verwunderlich ist, weil die Beobachtungen die erforderliche Genauigkeit gar nicht erlauben. Und die grundlegenden physikalischen Gesetzmaessigkeiten, wie sie von Einstein, Einstein & Ehrenfest, Dirac und Milne publiziert wurden, widersprechen dieser Behauptung vom anthropogen erzeugten Klimawandel.

Keiner hat es treffender bewertet als Wolf Haefele selbst. Vor etwa 10 Jahren hat er kundgetan, er habe den Gruenen das CO2 ins Gehirn gesch....... Er hat allerdings nicht nur das Gehirn der Gruenen getroffen.

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RGFG 06.05.2014, 21:59
153. Lustige Replik

Zitat von charliep
nach denen die (böse) Industrialisierung zwischen 1940 und 1980 eine Pause eingelegt hat und dass einem - leider nicht nur den Klimafanatikern - seit 15 Jahren zunehmend ein eiskalter Wind ins Gesicht bläst.
wo doch die 'schönen Bildchen' zeigen, dass es seit 15 Jahren zunehmend wärmer wird.

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scoopx 06.05.2014, 22:12
154. Prognosen und Apokalyptik

Zitat von reuanmuc
Manche Prognosen führen gerade dazu, dass sie nicht eintreffen, weil jemand entsprechende Maßnahmen trifft, wenn die Prognose bekannt wird. Darauf bauen viele Spielstrategien auf.
Nein, das trifft die Sache nicht. Die Ex-post-Betrachtung nach dem Motto "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt" und "wir haben ja was getan, deshalb ist es wieder gut geworden" wird den zeitgenössischen Debatten nicht gerecht.

Der Punkt ist: sie zielten nicht auf Reformen, sondern auf Buße und Umkehr. Sie waren im Kern religiös und moralisch und taten nur so als ob sie wissenschaftlich wären - genau wie heute die Klimadebatte.

Die Diskussion um die Bevölkerungsexplosion forderte, wir müßten aufhören, uns zu vermehren (das hat in Japan, China und Europa zu einer überalterten Bevölkerung geführt, und heute werden, v.a. in Deutschland, genau entgegengesetzte Forderungen erhoben). Die Agrar-Debatte ab Ende der 60er wandte sich gegen die landwirtschaftliche Großproduktion und forderte eine Rückkehr zu "organischen" Anbaumethoden (mit denen man die erforderlichen Mengen nie erreicht hätte). Die Umwelt-Diskussion ab Anfang der 70er behauptete, die Menschheit könne nur überleben, wenn die industrielle Massenproduktion eingestellt würde. Ähnlich beim Bericht des "Club of Rome", da hieß es, wenn wir den Energieverbrauch nicht auf einen Bruchteil zurückfahren, sind bis Mitte der 80er Jahre - der 1980er Jahre - alle fossilen Reserven aufgebraucht.

Entwicklung in kleinen Schritten, geduldige Forschung, schrittweise Verbesserungen wurden von den Eiferern als ungenügend abgetan. Sie glaubten nicht, daß man technische Probleme mit noch mehr Technik lösen könne sondern wollten weg von der Technik, die sie als Sünde empfanden.

Wenn den Umweltschützern Mitte der 70er jemand gesagt hätte, das Problem mit der Wasserverschmutzung kriegen wir in den Griff, wenn wir mehr Klärwerke bauen, die Einleitung von Industrieabwässern schärfer regulieren und die Tenside in den Waschmitteln durch biologisch abbaubare ersetzen, er hätte nur Hohngelächter geerntet, man hätte ihm gesagt, das sei doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Jedoch, Deutschland ist nach wie vor ein Industrieland, und technische Mittel haben das Problem der Wasserverschmutzung gelöst.

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reuanmuc 06.05.2014, 22:28
155.

Zitat von scoopx
Der Punkt ist: sie zielten nicht auf Reformen, sondern auf Buße und Umkehr. Sie waren im Kern religiös und moralisch und taten nur so als ob sie wissenschaftlich wären - genau wie heute die Klimadebatte.
Wenn sie Umweltaktivisten mit Wissenschaftlern in einen Topf werfen, dann ist das Blödsinn und nicht anders als religiös und indiskutabel.

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Stefan_G 06.05.2014, 22:32
156. Auch ...

Zitat von hardii
Darauf kommt es auch überhaupt nicht an, Stichwort Physik mit Milanković Die Milankovitch-Zyklen, die 3 verschiedenen Kreiselbewegungen unserer Erde um die Sonne.
... ein Milanković kann nicht belegen dass die 3 mit unterschiedlichen Periodien erfolgenden Änderungen der Erdbahn die einzigen maßgeblichen Einflußfaktoren auf das Weltklima sind.
Zitat von hardii
Wen es interessiert, kann sich von der Uni Stuttgart die Klimazukunft ausdrucken lassen, klickst du hier:
Diese Grafik ist völlig aussagelos da keine der 5 Y-Achsen skaliert ist. Minima und Maxima könnten also sowohl 500.000% als auch 0,000005% auseinander liegen - man weiß es nicht
Zitat von hardii
Und UPS, es wird KALT vorausgesagt, nein, berechnet, einfachste Mechanik des Kreisels mit Formeln, die schon Johannes Kepler, (Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und evangelischer Theologe) kannte! Im Jahre 1598 ;-)
Ist schon seltsam, dass wir genau heute auf dem Maximum der Klimakurve bestimmt mit Hilfe des Sauerstoffisotops der Masse 18 leben.
Noch seltsamer, dass das Keppler vor 406 Jahren schon wusste.
Am seltsamsten, dass er sein Wissen damals nicht veröffentlicht hat...

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wope 07.05.2014, 04:11
157. Prognose ist nicht Projektion

Es wird in diesem Forum immer Prognose und Projektion verwechselt. Ein zünftiger Klimawandler macht mit seinen Simulationsmodellen keine Prognose (sowas machen Allensbach und Co, hat was mit Statistik zu tun). Die Klimatolügner machen Projektionen. Das sind aus Szenarien fortgeschriebene angenommen Entwicklungern, unter irgendwelchen soziologischen Annahmen. Tatsächlich stammt der Begriff Projektion/Szenarien aus den Sozialwissenschaften, hat also mit Physik etc. nicht eigentlich was zu tun. Projektionen werden aus (mathematischen/physikalischen) Modellen entwickelt und sind falsifizierbar, was Projektionen ja nicht sind (sonst würde selbst die letzte Dumpfbacke merken, dass die Projektionen der Klimatolügen nichts mit den realen Daten zu tun haben). Tja, so ist da mit den homologischen Wortschöpfungen; da kann schon mal was schief gehen.

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ruhepuls 07.05.2014, 09:27
158. Unsinn!

Zitat von SvenMeyer
"Die meisten Mitglieder der GWPF sind Ökonomen, und dies ist eine Chance für mich, von einigen dieser hoch qualifizierten Mitglieder in Bereichen außerhalb meiner eigenen Expertise zu lernen." Von den Ökonomen kann man in erster Linie lernen "Profit ist wichtig als die Umwelt." und "Nach mir die Sintflut." (im wahrsten Sinne des Wortes) Er hätte sich jeder Gruppe anschließen können, um seine Forschung weiter zu betreiben, sich aber gerade der Industrie-Lobby anzuschließen sieht eher danach aus, als wenn er gerne noch etwas mehr Geld für einen netten Lebensabend braucht ...
Das ist Unsinn. Von Ökonomen kann man vor allem lernen, dass alles, was man ausgeben will, erst mal erwirtschaftet werden muss. Jede Arbeitsstunde, jedes Stückchen Materie muss erst geleistet oder produziert werden. (Mit Profit hat das erstmal nichts zu tun. Auch in sozialistischen System gibt es Ökonomen...)
Und genau das macht Ökonomen so unbeliebt: Sie fragen immer "was es kostet" und ob man die Mittel nicht effektiver einsetzen könnte, während die anderen Berufsgruppen gerne Wohltaten verteilen und Wunschzettel an den Weihnachtsmann schicken wollen.
Zugegeben, es macht mehr Spaß, sich über Kosten (im weitesten Sinne) keine Gedanken zu machen, aber die Rechnung kommt immer, das ist sicher.

Wenn unser Wirtschaftssystem aufgrund falscher Weichenstellungen zusammenbricht, brauchen wir uns über die Umwelt keine Sorgen mehr zu machen. Denn bevor wir dann verhungern werden wir erstmal die Wälder nach Nahrung und Brennmaterial durchforschen - und alles platt machen.

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cluster15 07.05.2014, 10:41
159. Die Graphik ist schon ok

Diese Grafik ist völlig aussagelos da keine der 5 Y-Achsen skaliert ist. Minima und Maxima könnten also sowohl 500.000% als auch 0,000005% auseinander liegen - man weiß es nicht.... Die Graphik ist schon ok, die sagt nämlich vorher (ja, es ist bloß eine Vorhersage), dass in den nächsten ca. 1000-2000 Jahren wenig bis gar nichts passiert und dann bis ca in 20.000 Jahren eine Eiszeit (wie etwa vor 30.000 Jahren) kommen könnte. Was das mit der Entwicklung des Klimas in den nächsten 100-200 Jahren zu tun haben soll, bleibt alleine hardii's Geheimwissen, der zwar nach eigenen Aussagen Physiker ist, aber doch gerne Vergleiche entlang unterschiedlicher Größenordungen anstellt, die man besser bleiben lassen sollte.

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