Forum: Wissenschaft
Streit um Geoengineering: Kalter Klimakrieg
Fernando Bizerra/ EPA-EFE/ REX

Die Klimakrise wird schon bald Kriege befördern - um Wasser, Ackerland und Orte, an denen Menschen ohne Angst vor Naturkatastrophen leben können. Ein noch bedrohlicherer Konflikt könnte in 25 Kilometern Höhe entstehen.

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HH1960 08.09.2019, 17:23
1. Das kommt!

Es ist vordergründig einfacher und viel billiger als jetzt noch etwas gegen die Klimakrise zu tun. Daneben werden die Kosten dann wohl von den Staaten getragen.

Welcher Industrielobbyist kann dazu schon nein sagen?

Von der Politik brauchen wir uns keine wirksamen Maßnahmen ehoffen, denn die ist ja nicht einmal in der Lage einfachste Dinge in Sachen Klimaschutz umzusetzen.

Gaga- Aktivismus wie Subventionen für neue Kühlschränke geht, ernsthafte Maßnahmen sind Fehlanzeige.

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cosmopolitan75 08.09.2019, 17:32
2. Handelsabkommen mit dem Mercosur

Es ist kein Mercosur-Abkommen zwischen Brasilien und der EU geplant, sondern ein Abkommen zwischen der EU und dem Mercosur, in dem Brasilien einer von mehreren Mtgliedsstaaten ist. Ein solches Abkommen ist seit über 20 Jahren in der Pipeline. Auch die Regenwald-Problematik war in dieser Zeit den verhandelnden Regierungen - von rechts bis links und grün - bekannt. Es stellt sich daher die Frage, warum das Abkommen, das in Südamerika schon lange öffentlich diskutiert wird, so urplötzlich in Deutschland in Frage gestellt wird.

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brandmauerwest77 08.09.2019, 17:59
3. Horrorvorstellung

Es ist tatsächlich gruselig, aber wer sollte die USA und die Chinesen im
Ernstfall davon abhalten. Wird es, sagen wir mal in 50 Jahren überhaupt
noch eine Demokratie in USA geben, wie wird das politische System in
China aussehen, wenn man nur mal von den weltpolitischen Hauptplayern
ausgeht, aber es gibt ja auch noch andere Grossmächte oder Staaten mit
atomarer Bewaffnung. Wird es die UNO noch geben, und wenn, was hat sie
noch zu sagen oder werden solche Dinge bis dahin in der UNO entschieden,
zu einer Art Weltregierung geworden aufgrund der globalen Bedrohungen ?
Die Zukunft der Menschheit jedenfalls wird sich wohl definitiv innerhalb der
nächsten hundert Jahre entscheiden. Wenn man bis dahin von unveränderten Zuständen ausgeht
wie Sie heute weltweit vorherrschen, sollte man tatsächlich und real Angst um die menschliche
Zukunft haben. Sollte es irgendwann Krieg um die letzten verfügbaren Ressourcen geben, dann
haben wir tatsächlich die Apokalypse, wie schon in der Bibel vorausschauend beschrieben.

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butzibart13 08.09.2019, 18:12
4. Bäume wachsen nicht in den Himmel

Würden sie das tun, so könnte man solche pflanzen, die hauptsächlich chemische Stoffe wie Pinen oder Myrcen abgeben, also viele Nadelbäume. Diese Stoffe würden dann in der Höhe durch Ozon oxidiert und es entstehen Nukleationskeime für Regen. Es spiegelt die Ozonproblematik wieder, Ozon oben hui, unten pfui. Umgekehrt gehören auf der Erde diese Oxidationsprodukte in die Kategorie Feinstaub und so etwas ist bekanntlicherweise in Städten nicht erwünscht. Für Städte sind solche Bäume weniger geeignet, sondern solche die z. B. Isopren absondern, was nicht zur Bildung von Feinstaub führt. Solche Maßnahmen ersparen uns nicht das Handeln bei der CO2-Problematik.

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shrufu 08.09.2019, 18:19
5.

Es gibt einen nachvollziehbaren Grund warum das nur im Kämmerlein besprochen wird.. auch wenn es kein guter Grund ist.. mit dieser Option werden die sowieso schon kurzfristig denkenden ceos und offensichtlich zu allen bereiten Interessengruppen von fossilen Brennstoffen das Problem als gelöst sehen oder viel zu wenig tun um es zu lösen. Ich würde mich nicht Mal groß wundern wenn sie sabotieren würden bei der Suche nach einer Technologie die ihr Geschäftsmodell in Frage stellt.. immerhin waren sie bisher bereit einen drastischen Klimawandel in Kauf zu nehmen und konnten eine der mächtigsten Organisationen der Welt auf ihre Seite bringen die kein Problem hat durch die Bank fröhlich vor sich hinzulügen und alles aufs Spiel zu setzen, die Republikaner. Ich hoffe die Sicherheitsvorkehrungen beim Iterprojekt sind hoch genug. -nur eine schrille Meinung passend zur Kolumne -

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Friise 08.09.2019, 18:26
6. Zukunft

In Zukunft wird es drei Großmächte geben: China, USA und wegen seiner Größe und seiner großen Ressourcen Russland. Die werden es nicht nötig haben, sich einer UNO, einer Weltregierung oder sonst wem unterzuordnen und die Geschicke der Welt entscheiden, sich gegenseitig belauern und ihre Machtbereiche abstecken. Europa hätte vielleicht eine Rolle spielen können, ist aber leider dabei, sich selbst zu zerlegen.

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shrufu 08.09.2019, 18:29
7. Wenndann

Dieser ganze Themenkomplex ist ziemlich klar eine Aufgabe für die uno und die hat vor einigen Monaten auch Wissenschaftler zum Thema Geo engeneering eingeladen.. außerdem wer wäre schon so verrückt im Alleingang geoengeneering zu betreiben, dabei das Leben des Piloten zu riskieren, damit das gesamte Projekt zu gefährden und den gesamten Rest der Welt zu brüskieren indem er sie bevormundet? Sicher nicht Obama.. und Xi wirkt auch nicht auf mich wie einer der sowas albernes machen würde wenn es auch die Lösung über die uno gibt.. Putin? Näh ich glaube selbst zu ihm würde das nicht passen.. und Europa schon Mal gar nicht. Vor einigen Jahren hätte man wahrscheinlich so niemals denken müssen.. really sad.

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doc_x 08.09.2019, 18:37
8. So langsam fällt der Groschen ...

Mit der Physik und den Naturwissenschaften hat man es ja hierzulande nicht nicht mehr so.
Aber immerhin hat der Autor jetzt mal die Glocke an der richtigen Stelle läuten hören ...

Warum sind wohl die Amerikaner (und auch Chinesen) ziemlich tiefenentspannt beim Klimathema? Wo doch dort bereits eine Maus an der falschen Stelle leicht den nationalen Notstand auslösen kann, da "die nationale Sicherheit" gefährdend?
Und solche sicherheitsvernarrten Systeme wie die USA oder China sollen ein möglicherweise wirklich existenzbedrohendes Thema wie den Klimawandel nicht auf dem Schirm haben?

Never ever ... aber man weiß eben, dass es noch mehr Optionen gibt, die ja auch der Autor andeutet (und glaubt mir als Naturwissenschaftler, da gibt es noch eine ganze Menge mehr im Werkzeugkasten ...).
Ja, alles risikobehaftet, vieles (noch) nicht spruchreif, aber eben absehbar doch Zukunftsoptionen.

Die man womöglich ziehen muss, wenn tatsächlich das System kippen sollte.

Nur auf CO2-Reduktion zu setzen, mit den Vorlaufzeiten und enormen gesellschaftlichen Umwälzungen, das wird nicht reichen.

Aber so wie wir in Europa eben vor allem eine tönerne Wirtschaftsmacht voller Spruchbeutel sind, aber ohne wirkliche technologische oder militärische Macht, so haben wir auch in diesem Geoengineering-Poker keine Trumpfkarten im Spiel.

Unsere Jugend hopst dafür lieber freitags und glaubt an die Kraft von Wind, Sonne, Liebe - und Verboten. Andere gestalten. Und daran werden wir hier null komma null ändern.

Die Zukunft der Welt wird nun einmal von den USA und China entschieden. Findet Euch damit ab. Das kleinteilige Europa kriegt halt nichts auf die Reihe, zumindest nichts von geostrategischer Bedeutung. Wenn man hier aber die Füße ein wenig stillhält und nicht permanent meint, die Welt retten zu müssen (obwohl man es nicht kann), muss eine solche Position der zweiten Reihe übrigens gar nicht schlecht sein ...

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thompopp 08.09.2019, 18:41
9. Reine Spekulation und Panikmache

Ich verstehe den Artikel und somit den Autor nicht. Was will er mir sagen?
Gibt es irgendwo einen konkreten Vorschlag für das sogenannte "Klima-Geoengineering"?

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