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Streit um Umwelt-PR: So irreführend sind die Wissenslücken der Klimaforscher
Corbis

Berichten über Klimaforschung ist kaum zu trauen, wie Analysen zeigen. Grund sind voreingenommene Journalisten, übertreibende Politiker und arrogante Forscher. Eine neue Strategie soll das ändern.

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sagichned 08.09.2015, 11:51
10.

hallo spon. Der Blog heißt wattsupwiththat weil der betreiber Watt heißt. Es hat nichts mit der whatsap zutun.

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kayakclc 08.09.2015, 11:52
11. Weltweit vernetze Beutegemeinschaft

Die Klimaforschung ist ein gutes Beispiel wie eine exzellent, weltweit vernetzte Beutegemeinschaft sehr erfolgreich funktioniert: Mrd von Steuergelder wurde als Forschungsförderung eingeworden. Begründung: Relevanz für die ganze Menschheit, essenzielle Frage etc. Schnell ist erkannt worden, dass man eine gemeinsame Sprache sprechen muss, und je dramatischer die Aussagen und Vorhersagen, desto größer wird der Fördergeldtopf, den man abgreifen kann. Daher haben auch Alternativmeinungen, oder Befunde, die dem Main-Stream widersprechen keine Change an Fördergelder zu gelangen. Kritische Forschung kann gar nicht stattfinden, weil diese Leute von der Beutegemeinschaft immer schlecht evaliert werden, wenn Thesen nicht in das Dogma passen. Langsam findet aber eine Götterdämmerung statt, und die vermeintliche Wissenschaflichkeit stellt sich teilweise als Glaubensbekenntniss heraus. Jeder kann den IPCC Klima-Report von 1990 zum Kyoto Protokoll und deren Vorhersagen selbst lesen. Ist alles öffentlich zugänglich. Leider ist keines der dortigen Vorhersagen 25 Jahre später eingetroffen, obwohl China CO2 in ungeahnter Menge in die Atmosphäre bläßt. Die Computermodell, mit der seit 20 Jahren Politik gemacht werden, haben eben bis heute keine Vorhersagekraft. Physiker, die sich mit nichtlinearen Gleichungen und Chaostheorie beschäftigen, war das schon in den 70er und 80er Jahren klar. Nur die Politik und die Öffentichkeit läßt sich von der Klimalobby einlullen. Es wird Zeit für eine kritischen Journalismus, der endlich hinterfragt, wie groß die Fehlerbalken in vielen Vorhersagen sind, welche Annahme in die Interpretation eingeflossen sind und ob die Annahmen überhaupt haltbar sind. Die Klimaforschung ist wichtig und nützlich. Nur: solange vieles Spekulation ist, darf damit keine Politik gemacht werden.

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mricher 08.09.2015, 11:54
12. Hammer...

..sowas nenne ich mal Guten Journalismus. Hätte nicht gedacht, das ich sowas noch mal hier lesen darf..

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Aquifex 08.09.2015, 11:55
13.

..so langsam nähert man sich dem Boden der Tatsachen.
Das hat aber auch gedauert...

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fatherted98 08.09.2015, 11:56
14. Schon lange bekannt...

...allen voran in Deutschland Herr Latif, der durch die ÖR Medien gesponsort und gepusht, seine Bücher uns Seminare verkauft.
Andere Möglichkeiten als Co2 werden gar nicht ein betracht gezogen...wer z.B. erhöhte Sonnenstrahlung in Betracht zieht, wird sofort als Industrie-Vertreter diskreditiert.

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Referendumm 08.09.2015, 12:05
15. Wissenschaftsvokabular

Zitat: "Nicht schreiben sollte man der Empfehlung zufolge: "Obwohl es große Unsicherheiten gibt über den Klimawandel in einer Region, ist es wahrscheinlich, dass der Klimawandel mehr Überflutungen verursachen wird." Stattdessen wird Forschern folgende Formulierung empfohlen: "Das Risiko, dass ihre Stadt überflutet und unsere Wirtschaft und Schulen beschädigen wird, ist nun größer als jemals zuvor aufgrund des Klimawandels.""
Manipulativer kann man so etwas nicht mehr formulieren.

Und auch dieser Satz ist sehr entlarvend:
"Das Wort "Unsicherheit" etwa sei für Laien missverständlich, der Begriff "Risiko" treffender, heißt es in der Handreichung."
Klar, Laien, also auch Politiker, sind ja alles Hohlköpfe, denen muss man (wer eigentlich ?) die Sachen vorbeten.
Interessant, dass rund 1/3 der Klimaforscher den Anteil menschengemachter Treibhausgase an der Klimaerwärmung als untergeordnet einschätzen.
Ein klare Kltasche gegen IPCC und dem CO2-Brimborium.

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iStone 08.09.2015, 12:05
16. Politisierung der Klimaforschung

Verheerend ist inzwischen v.a. der politische Einfluss auf die Wissenschaftler und ihre Publikationen. Das statement hier müsste eigentlich zu ihrem sofortigen Rücktritt führen (bzgl. wissenschaftlicher Ethik):

"Die Chefredakteurin des wichtigsten Wissenschaftsmagazin "Science" indes will die Diskussion offenbar nicht hören: "Die Zeit für Diskussionen ist vorbei", schriebt Marcia McNutt kürzlich in einem Leitartikel zum Klima."

Wir haben schon mehrfach festegestellt, dass kritische aber wichtige Publikationen bei Science, Nature, Environmental Research Letters und Geophysical Research Letters so gut wie keine Chance haben (Ablehnung durch Editoren, nicht Reviewer). Unverändert konnte die Arbeit problemlos (minor revisions) beim ebenfalls renomierten aber wenig politschen Journal of Climate publiziert werden - der Editor hat es nicht vor dem Review schon entsorgt.

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coloneltw 08.09.2015, 12:06
17. so schwer ist es doch gar nicht

und das ganz ohne Mathe oder Klimamodellen. CO2 in hohen Konzentrationen ist für den Menschen tödlich. Also sollten wir bemüht sein weniger CO2 in die Atmosphäre zu pusten. Feinstaub - viele haben eine Allergie gegen Feinstaub, für die Lungen ist es schädlich - wir sollten Feinstaub vermeiden. Ich mag gern klares sauberes Wasser trinken, also kippe ich keine Chemikalien ins Wasser - recht Simpel und schließt damit Fracking aus.
Alles andere ist doch nur unsinn. Diese Sprache verstehen auch die einfachen Menschen und handeln dann auch danach. Die gesetze sind eher für die Wirtschaft geeignet.

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maupu 08.09.2015, 12:06
18. was soll uns ...

... dieser Artikel jetzt sagen ?
allles halb so schlimm, beruhigt Euch wieder, der Meeresanstieg hat nichts mit dem hier zu tun

frei nach dem Motto
Leben ist schön, die Erde dreht sich weiter

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DrStrang3love 08.09.2015, 12:07
19.

Jetzt werden mit einiger Sicherheit die ganzen Klimawandel-Skeptiker aus den Löchern gekrochen kommen und in voller Inbrunst behaupten werden, sie hätten doch immer Recht gehabt und der menschengemachte Klimawandel wäre Schwachsinn.

Beantworten Sie mir doch mal eine Frage: wenn auch nur die geringste Möglichkeit besteht, dass die Folgen des Klimawandels katastrophal sein werden, und dass dies durch umfangreiche Klimaschutzmaßnahmen verhindert oder zumindest gemindert werden kann, was ist dann besser? So lange zu diskutieren, bis man es sicher weiß und es möglicherweise zu spät ist, oder auf Verdacht, so gering er auch sein mag, sofort zu handeln?

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