Forum: Wissenschaft
Studie vor Europas Küsten: Sogar die Tiefsee ist vermüllt
AFP

Forscher haben den Meeresboden im Atlantik und im Mittelmeer untersucht - und überall Müll gefunden. Selbst Tiefseelebewesen sind nicht vor ihm sicher. Und wenn die Plastikabfälle zerfallen, fangen die Öko-Probleme erst an.

Seite 8 von 8
pepe_sargnagel 02.05.2014, 11:25
70.

Zitat von shran
Wirklich schlimm wie viele Schweine es gibt die ihren Müll einfach so ins Meer kippen. Als Menschen kann man solche Leute ja nicht mehr bezeichnen !
Da widerspreche ich energisch! Es sind Menschen und diese sind sich sehr wohl der Gewinnmargen bewusst. Ein etwas kurzsichtigeres Tier als den Teilnehmer der Marktwirtschaft (Gewinn auf Kosten anderer, entweder durch "billige Entsorgung" oder eben durch Beauftragung eines anderen, der es "billig" macht) gibt es eben kaum - aber mit Sicherheit handelt es sich hierbei um einen Menschen!

Tiere sind seltener so dumm!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
osnase92 02.05.2014, 11:27
71.

@bernd.o
Ich pflichte ihnen da vollkommen bei, vor allem weil ich Quallen hasse. Das Plastik der Grund ist, ist sowohl traurig als auch schlimm. Ich bin ja sonst kein Ökoaktivist, aber hier sollte etwas getan werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Worldwatch 02.05.2014, 12:40
72. Jeden Tag ...

... werden weltweit (lt. Pressehinweisen) 3.000.000 MT Plastikmuell generiert.

Und der landet halt ueberall.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
LFritze 02.05.2014, 12:52
73. Klimamüll

Und nochmal: Was wäre, wenn der Müll, der auf der Wasseroberfläche der Meere treibt, zusätzlich Sonnenwärme aufnimmt? Hat doch sicher einen Einfluss auf das Klima.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
xtechnokratx 02.05.2014, 23:48
74. Halte

Zitat von Dieter62
scheint dies nicht zu sein. In der Schweiz wird der gesamte Müll verbrannt, nur PET tlw separat gesammelt. Trotzdem ist bekannt geworden, dass mikroskopische Plastikkrümel im Genfer See treiben, welche aus allen möglichen lokalen Quellen stammen, etwa liegengelassene Flaschen, abgbrochenen Teilen aus Plastik, etc, von den weggeblasenen Plastiksäcken ganz zu schweigen. 100% Rücklauf gibts nirgends, und die 5, 10% allen Plastiks verliert sich unerkannt in der Natur....
5-10% für zuviel, dies wären in Deutschland z.b. fast schon 1 Million Tonnen, es sind vermutlich kleiner <1% aber auch kleinere Mengen sind über längere Zeit eine Menge. Problem keiner fühlt sich verantwortlich für die Reinigung der Ozeane.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegelleser987 04.05.2014, 11:19
75. Kaufen Sie sich mal das ...

Zitat von Graphite
Abfall hat das Problem, dass die Menschen sich nicht damit befassen. Abfall = weg! aus den Augen aus dem Sinn! Es könnte ja stinken oder eklig sein!?! in 95 % der Köpfe ist leider noch icht angekommen, dass es sich hier um einen Rohstoff einerseits und ein Umweltgift andererseits handelt. Und die Industrie wird unser Bundesregierung bestimmt darin unterstützen von der (Plastik-)Wegwerfgesellschaft weg zu kommen hin zu einer die ihre Sachen wieder verwertet! Der Kapitalismus ist nicht auf Umweltliebe und Recoucenschonung ausgelegt. Wer seine Einkaufstüt mehrfach verwendet kauft halt keine neue ;)
Kaufen Sie sich mal das aktuelle Heft "Wissen und Staunen". Dort erfahren Sie wie Wissenschaft und Industrie sich damit beschäftigt, immer mehr Rohstoffe aus dem Müll zu holen. Dafür sind Technologien erforderlich. Teilweise existieren sie schon, teilweise werden sie noch entwickelt. Allerdings kann ich mich an eine frühere Information erinnern, wo es um Plastikabfälle ging. Die Industrie wollte die nutzen. Die Kommunen haben das abgelehnt. Die haben Müllverbrennungsanlagen und wollten dadurch Geld verdienen.

Dass Plastikmüll nutzbar ist, kann man auch aus der Geschichte erfahren. Zu DDR-Zeiten standen vor großen Läden (heute Supermarkt genannt) große Plastikmüllbehälter. Da konnte man jeglichen Kunststoffmüll reinwerfen. Heute geht es nur noch um Geld. In einem der letzten Hefte des Spiegel war ein Beitrag über den Müll und die gelben Tonnen. Dort darf man nicht mehr identische Produkte reinwerfen, z.B. Kleiderbügel. Dioe einen Kleiderbügel müssen in die gelbe, die anderen in die graue Mülltonne.

Bis 2012 durfte man auch kleine Elektronikgeräte in die orangene Tonne werfen. Der private Entsorger wollte diesen Müll. Da aber auch kommunale Entsorger die Tonnen entleeren konnten, wurde das dann abgeschafft. Die wollten den Elektronikmüll nicht, weil sie sich vorher nicht um eine effektive Technologie gekümmert haben.

Bis 2007 gab es auch eine Menge kleiner unternehmen, die alte Elektronikgeräte zerlegt haben, um die Rohstoffe zu gewinnen. Das wurde durch das Elektronikschrottgesetz verboten, nicht direkt sondern über erhebliche Gebühren. Dagegen gab es damals 2005 Protest von der FDP. SPD und Grüne haben das abgelehnt, weil das Gesetz gut wäre. Es sind ein paar wenige Monopole entstanden. Und plötzlich nahm die Schrottmenge in Afrika zu. Das Gesetz war (und ist) wirklich gut, weil die Lobby von SPD und Grünen daran verdient. Aber wer will das schon wissen ....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
espanalady 04.05.2014, 11:26
76. Noch zu friedlichen Zeiten

in der syrischen Wüste - mehr als 100km entfernt von der nächsten nennenswerten Ansiedlung - flogen mir leere Wasserflaschen um die Ohren, wenn sich ein Windhauch erhoben hat.

Oder die ALDI-Süd-Plastiktasche vor mehr als 15 Jahren in 30m Tiefe an einem Riff im südlichen Roten Meer - selbst erlebt.

Also - das ist alles nichts Neues.

Es hilft rein gar nichts, wenn sich die Gutmenschen in Deutschland neue Restriktionen ausdenken.

Wichtiger wäre eine Harmonisierung der Vorschriften weltweit - ein schwieriges bis unmögliches Unterfangen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rvdf11974 05.05.2014, 07:05
77. Nun ja...

Ich würd mal sagen sch... Schwerkraft. Der Müll kommt halt unten an wenn man den oben reinkippt :D

Beitrag melden Antworten / Zitieren
orle2 05.05.2014, 20:30
78. Produktion verändern

oder einfach verbieten, dass dieses Gift weiter produziert wird. Verbot Bananen usw in Plastik zu verpacken.. Da ist Deutschland sehr groß drin. Recycling betreiben. Klar sind wir in Deutschland nicht die Hauptverursacher und weiter als viele Länder. Aber einfach nur auf die anderen zeigen, ist auch keine Lösung. Spätestens wenn die Menschen kurz vor dem Verenden stehen, werden sich die Machthaber zusammen setzen und für eine Lösung breit sein. Nur haben wir bis dahin Millionen Jahre Evolution und Wunderwerke der Natur zerstört. Das ist irreversibel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 8