Forum: Wissenschaft
Studie zur Gehirnaktivität: Wer einen Fahrradhelm trägt, ist risikofreudiger
Klaus Vedfelt/ Digital Vision/ Getty Images

Viele Radfahrer vertrauen auf einen Helm. Allerdings kann der Kopfschutz offenbar auch dazu verleiten, ein größeres Risiko einzugehen - selbst wenn man gar nicht im Sattel sitzt.

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browserhead 15.08.2019, 10:00
1. Könnte, eventuell, möglicherweise???

Über die Aussagekraft solcher "Studien" konnte man gestern noch beim "Mythos Multitasking" herzhaft schmunzeln. Jetzt geht es gleich weiter. Jawoll, die Fahrradhelmträger sind echte "daredevils". Das gleiche gilt sicher auch für Sicherheitsgurtanschnaller, Schienbeinschoner-Träger, Leuchtwestenträger, Schutzbrillenträger und Sonnenhutträger und Regenschirmeinpacker. Die einzigen Menschen, die ein vernünftiges Verhältnis zum Risiko zeigen, sind die, die bewusst (!) auf jeden Schutz verzichten und nackt durch die Wüste marschieren. Aber, was, wenn die auch noch auf göttlichen Schutz vertrauen????

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kaybehrendt 15.08.2019, 10:03
2. Sicher

Das gilt vermutlich auch für ABS, Sicherheitsgurte usw.
Gurtpflicht abschaffen?
ABS abschalten?
Immer wieder schön, wie man Statistiken auswerten kann ;)

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fatherted98 15.08.2019, 10:04
3. sorry...

....aber solche Studien sind nicht das Papier wert auf dem sie stehen.

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Sibylle1969 15.08.2019, 10:06
4.

Ein Helm ist sicher sinnvoll, ich bin selbst schon mal beim Rennradfahren gestürzt und dabei auf den - behelmten - Kopf gefallen. Bis auf Schürfwunden, eine Beule und den kaputten Helm also glimpflich ausgegangen. Eine Helmpflicht lehne ich aber ab, denn der Nutzen einer Helmpflicht ist zu gering, um die Nachteile auszugleichen, nämlich dass eine Helmpflicht Leute vom Radfahren abhält. In allen Ländern, in denen eine Helmpflicht für Radfahrer eingeführt wurde, ist die Zahl der Radfahrer im Anschluss zurückgegangen.

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surfingod 15.08.2019, 10:07
5. Schwachsinn

Mittlerweile fahre ich 20 Jahre fast täglich mit dem Fahrrad in Berlin, anfangs ohne Helm jetzt mit, was aber eher dem Verkehr geschuldet ist. Meine Erfahrung ist, dass Risikofreudigkeit am Alter und nicht am Helm liegt, was ich auch bei mir selbst beobachten kann. Hervorstechend sind die, die sich mit ihren Fixies glauben produzieren zu müssen, und weil sie ja noch jung so cool sind, ohne Helm.
Die Cleveren tragen Helm, die Dummen nicht

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Mike.liquimoly 15.08.2019, 10:10
6. Risiko-das Spiel

Ich ziehe beim Risiko immer den Helm auf, sobald ich dran bin beim Würfeln. Versetzt Freund und Feind in Schockstarre und mindert seine mentale Einflussnahme auf das Würfelergebnis. Danach ziehe ich ihn wieder ab und konzentriere mich auf meine nächsten strategischen Spielzüge.

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vjhoeltke 15.08.2019, 10:16
7. Mehr Mut mit Hut

Wenn Helme risikofreudiger machen, gilt das dann auch für Hüte (oder sogar Mützen und Kapuzen)? Das wäre doch eine Untersuchung wert.

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spon_1175816 15.08.2019, 10:22
8. Passt so

Deckt sich mit meiner subjektiven Erfahrung. Zum Einkaufen und lockeren Umhergondeln im Alltag grundsätzlich ohne Helm. Im Trainingsbetrieb und beim Sport niemals ohne. Davon ab aber ist die Studie eine Studie, ist eine Studie...Mehrwert tendiert gegen 0.

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spon-facebook-10000199684 15.08.2019, 10:23
9. So ist es!

Aus eigener Erfahrung: Ich musste an mir selber feststellen, dass ich mit Helm deutlich risikobereiter gefahren bin als ohne Helm.
Das hat sich erst mit Erreichen des 45. Lebensjahres verwachsen...

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