Forum: Wissenschaft
Studie zur Volksgesundheit: Finanzkrise macht die Griechen krank

Die Wirtschaftskrise macht den Griechen zu schaffen - und das nicht nur finanziell. Laut einer neuen Studie zerfällt das staatliche Gesundheitswesen, die Zahl von Suiziden und Krankheitsfälle steigen rapide. Schon warnen Mediziner vor einer "griechischen Tragödie".

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sever 10.10.2011, 19:34
1. Wundert das Einen?

Welche Lösung wird vorgeschlagen? Weg mit Reformen, zurück zu den Ursprüngen des unbeschwerten Lebens auf Pump? Der Depression kann der Mensch nur durch harte Arbeit entfliehen..., früher ging man dafür ins Kloster...

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Deutscher__Michel 10.10.2011, 19:44
2. Falsch!

Die die da jetzt krank werden sind sicherlich nicht die die "auf Pump" oder "über ihre Verhältnisse gelebt" haben..beide Begriffe sollten Unworte des Jahres werden.

Auch wir haben nicht wie verrückt "über unsere Verhältnisse gelebt" wie man usn immer weißmachen will.
Es gibt mehr Erspartes in D. als wir Schulden haben(!!) ..es ist wie überall nur ungerecht verteilt.. und von den Eliten wird uns nun eingeredet wir wären alles schuld.. die wir von Jahr zu Jahr weniger zum Leben haben.. .nee ist klar..

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sever 10.10.2011, 19:59
3. Einspruch!

Zitat von Deutscher__Michel
Die die da jetzt krank werden sind sicherlich nicht die die "auf Pump" oder "über ihre Verhältnisse gelebt" haben..beide Begriffe sollten Unworte des Jahres werden. Auch wir haben nicht wie verrückt "über unsere Verhältnisse gelebt" wie man usn immer weißmachen will. .
Die Letzten werden immer von den Hunden gebissen!!! Wer sind die Letzten? Die Masse! Wie hat die Masse in den letzten 20 Jahren gelebt? Prächtig, wenn man in Betracht zieht, das das Land ökonomisch eher zu der Dritten Welt zählt, aber seine Staatsbedinstete in RIESEN Masse höher als in Deutschland entlohnt hat, dazu kommen fürstliche Verrentungsmöglichkeiten... Das Wort Steuer hat bei den meisten Bürgern allergische Reaktionen herforgerufen und so ist diese Nation ins Schlendrian der Neuzeit gefallen in der Hoffnung, daß so weitergehen wird und die Apanage der arbeitswütigen Nordeuropäern pünktlich überwiesen wird...
Nicht mal Touristik ist in der Griechenland auf der Höhe- zu teuer und in der breite mit zu schlechten Service. Da glaube ich, daß sogar die griechischen Götter auf ihre Kinder sauer geworden sind....

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Chris110 10.10.2011, 20:03
4. vermute ich schon lange

ich bin Laie, aber ich vermute schon lange, dass es einen Zusammenhang zwischen Psyche und allgemeinen Erkrankungen gibt; zumindest einen Einfluss der Psyche auf den Körper.

Wer psychische Probleme hat, oder Sorgen hat, der wird auch körperlich leichter krank. Entsprechend sollte man Psychoterror, Mobbing etc. mal ganz anders einordnen, das sind direkte Angriffe auf die Gesundheit der Menschen, das ist wie Körperverletzung.

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lucanus 10.10.2011, 20:04
5. ....

Zitat von Deutscher__Michel
Es gibt mehr Erspartes in D. als wir Schulden haben(!!) ..es ist wie überall nur ungerecht verteilt.. und von den Eliten wird uns nun eingeredet wir wären alles schuld.. die wir von Jahr zu Jahr weniger zum Leben haben.. .nee ist klar..
ungerecht verteilt? wie ich es hasse wenn menschen sich anmaßen zu urteilen was gerecht und was ungerecht verteilt ist.
jemand der sein leben lang hart arbeitet, lernt, studiert, im beruf sich durchsetzt, risiken eingeht und die konsequenzen alleine tragen muss (unternehmer) und hinterher mehr geld verdient als andere muss direkt ~45% vom einkommen abgegeben. dann darf er sich noch über höhere abgabetarife freuen, angefangen beim kindergarten bis hin zur krankenversicherung.

bezahlen nicht 20% der bevölkerung 80% der steuern?

ich sehe es als ungerecht an, wenn sich hartz 4 empfänger in der 3ten generation zu schade sind um zu arbeiten.

immer diese leeren phrasen von "die Eliten", "die Schere von Arm und Reich geht weiter auseinander". populismus der kommunisten und der linken (was evtl. ja das gleiche ist :D)

man sollte auch mal über den tellerrand gucken können in beide richtungen.

MfG

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meging 10.10.2011, 20:05
6. .

ich fühle mich gerade in die achte Klasse zurück versetzt. Im Geschichtsbuch war ein Plakat mit der Überschrift "Bis in die dritte Generation" oder sowas in der Art. Langsam aber sicher glaub ich, drei Generationen reichen da bei weitem nicht mehr.

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maturin001 10.10.2011, 20:06
7. ...

Zitat von hazadeur
Ja, so ist das! Wer am Wochende über seine Verhältnisse feiert, macht Montag blau bzw. meldet sich krank - so auch der griechische Staat bzw. seine Bürger! So gären die faulen Südfrüchte jetzt also munter in den Fluren der Arztpraxen rum, überfallen irgendwen, ziehen sich ein paar Drogen rein oder erkranken gleich an HIV, wenn sie sich nicht gleich vom Koloss zu Rhodos in den Tod stürzen. Eine Griechische Tragödie! Bestimmt nicht, denn da heißt es "schuldlos schuldig", aber für die Hellenen von heute heißt es "schuldhaft schuldig". Schön wäre daher eher ein Drama in 5 Akten. Die Konfliktlösung wäre dann der Tod Griechenlands, praktisch. Aber einen Staatstod gibt's ja nicht in dem Sinne, daher wäre eine passende Alternative die Verbannung Griechenlands aus der Währungsunion und der EU!
Offenbar ist das Bedürfniss zur Bestrafung Griechenlands für seine Sünden in Teilen des deutschen Volkskörpers noch recht stark ausgeprägt.
Archaischer Rachedurst jedenfalls überdeckt spielend das Nachdenken über die tatsächlichen Profiteure einer Hellenen-Rettung: wieder mal die (systemrelevanten/too big too fail/alternativlosen) Banken.
Die Schwächsten der griechischen Gesellschaft leiden - wie anderswo auch - am stärksten unter der Staatskrise. Das sollte Allen klar sein, die nicht aufhören können, nach noch mehr Kürzungen und Einsparungen zu rufen.
Die "Verbannung" Griechenlands aus der Eurozone oder gar aus der EU wäre ohne Zweifel ihr Ende. Wer immer in Deutschland dies fordert, sägt am Ast auf dem wir sitzen.

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Diana Simon 10.10.2011, 20:06
8. Leicht nachvollziehbar

Wenn die griechischen Arbeitnehmer zwei Jobs brauchten um über die Runden zu kommen und nun fürchten müssen, arbeitslos zu werden und unter die Räder zu kommen oder mit zwei Jobs zwar nicht zu verhungern, aber auch kein menschenwürdiges Dasein fristen zu können, dann kann ich deren aussichtsloses Lebensgefühl sehr gut nachvollziehen.

Was mich anko... ist das dumme Gewäsch vom faulen Griechen, der über seine Verhältnisse gelebt hat. Das gilt für eine kleine Schicht, die es in allen Ländern gibt.

Deshalb: kein Schuldenschnitt von 50%, sondern Bankrott mit null Prozent Rückzahlung. Wiedereinführung der Drachme. Devisen für Öl usw. können durch Tourismus erwirtschaftet werden. Und Anschubfinanzierung durch die Nachversteuerung von Auslandsguthaben.

Dazu Entscheidungsbefugnisse nach unten, direkte Demokratie und Transparenz über staatliche und private Finanzen als Korruptionsbekämpfung.

Und zudem sollte man nicht vergessen, daß Jahrhunderte im Osmanischen Reich die Mentalität prägen und sich das nur langsam ändern läßt.

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Steffmann40 10.10.2011, 20:06
9. Was für ein unangebrachter Zynismus

Zitat von hazadeur
Ja, so ist das! Wer am Wochende über seine Verhältnisse feiert, macht Montag blau bzw. meldet sich krank - so auch der griechische Staat bzw. seine Bürger! So gären die faulen Südfrüchte jetzt also munter in den Fluren der Arztpraxen rum, überfallen irgendwen, ziehen sich ein paar Drogen rein oder erkranken gleich an HIV, wenn sie sich nicht gleich vom Koloss zu Rhodos in den Tod stürzen. Eine Griechische Tragödie! Bestimmt nicht, denn da heißt es "schuldlos schuldig", aber für die Hellenen von heute heißt es "schuldhaft schuldig". Schön wäre daher eher ein Drama in 5 Akten. Die Konfliktlösung wäre dann der Tod Griechenlands, praktisch. Aber einen Staatstod gibt's ja nicht in dem Sinne, daher wäre eine passende Alternative die Verbannung Griechenlands aus der Währungsunion und der EU!
Guter Mann, sie sind priviligiert. Denn sie leben in einem Land, das mehr ausfährt, als es einfährt. Der Grund für dieses Verhältnis ist in den letzten 70 Jahren erwachsen und ich will nicht näher darauf eingehen.
Eines muss vor diesem Hintergrund jedoch klar sein, nicht faule Griechen sind schuld an der Misere, sondern der simple Fakt, das Griechenlands Wirtschaft nie konkurrenzfähig war und in Folge dessen auch nie hätte der EU beitreten dürfen. Auch ein Fehler, den NICHT die Griechen zu verantworten haben. Nachvollziehbar ist allerdings, dass sich die protetstierenden Arbeitnehmer in Griechenland ziemlich vera----t vorkommen müssen. Dem einen oder anderen Forumsteilnehmer würde ein bisschen mehr Empathie gut zu Gesichte stehen, finde ich.

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