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Studie zur Volksgesundheit: Finanzkrise macht die Griechen krank

Die Wirtschaftskrise macht den Griechen zu schaffen - und das nicht nur finanziell. Laut einer neuen Studie zerfällt das staatliche Gesundheitswesen, die Zahl von Suiziden und Krankheitsfälle steigen rapide. Schon warnen Mediziner vor einer "griechischen Tragödie".

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digitalturbulence 10.10.2011, 21:55
30. Währungsreform

Zitat von sysop
Die Wirtschaftskrise macht den Griechen zu schaffen - und das nicht nur finanziell. Laut einer neuen Studie zerfällt das staatliche Gesundheitswesen, die Zahl von Suiziden und Krankheitsfälle steigen rapide. Schon warnen Mediziner vor einer "griechischen Tragödie".
Lasst die Griechen doch endlich ihre Währungsreform machen, ihre Souveränität zurückgewinnen und einen Schuldenerlass machen.

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Stancer81 10.10.2011, 22:02
31. ...

Zitat von Deutscher__Michel
Es gibt mehr Erspartes in D. als wir Schulden haben(!!) ..es ist wie überall nur ungerecht verteilt.. und von den Eliten wird uns nun eingeredet wir wären alles schuld.. die wir von Jahr zu Jahr weniger zum Leben haben.. .nee ist klar..
Fehlt nur noch, das Sie die großartige Idee haben vorzuschlagen einfach alle Reichen zu enteignen und deren Vermögen gleichmäßig unter der Bevölkerung aufzuteilen.

Sowas nennen sie vielleicht dann gerecht ? Ich nenne es Diebstahl !

Aber die Neidgesellschaft bringt leider derart merkwürdige Ideen ständig hervor !

Jedem Menschen stehen in Deutschland alle Möglichkeiten offen, auch wenn manche das nicht wahr haben wollen. Ist aber auch logisch, denn es ist so viel einfacher zu behaupten "Ich bin benachteiligt!" als mal wirklich hart für ein Ziel zu arbeiten und auch ein Risiko einzugehen!

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Barath 10.10.2011, 22:04
32. ...

Zitat von lucanus
bezahlen nicht 20% der bevölkerung 80% der steuern?
Das wird vom dauernden wiederholen auch nicht wahrer. Einkommenssteuer vielleicht, aber die macht nicht die Mehrheit der Steuereinnahmen aus. Offenbar sind sie mit der Materie noch unvertraut.

Und wenn sie wirklich glauben wir reden hier von normalen "Unternehmern", dann kann ich sie ob ihrer Naivität nur bedauern (oder doch beneiden?).

Man muß diese Zustände ja nicht als "ungerecht" bezeichnen. Ethik ist nicht jedermanns Sache. Man muß sich aber mal klarmachen was hier wirklich seit Jahren passiert.
Über den Tellerrand gucken.

Beschäftigen sie sich mit Geldschöpfung.
Exponentiellem Wachstum.
Und lesen sie sich mal die ein oder andere Statistik im statistischen Bundesamt in Wiesbaden durch.
.

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tilleule 10.10.2011, 22:17
33. ...zerfällt das staatliche Gesundheitswesen!

Das haben wir in Deutschland schon längst hinter uns.
Wir haben inzwischen bei stets steigenden Krankenkassen-Beiträgen eine massiv rationierte Leistungsbereitschaft der Kassen. Die Beiträge der Mitglieder werden systematisch abgezockt und landen in Griechenland oder bei der Deutschen Bank.
(Das ist wie bei der Steuer auf Benzin und Diesel sowie sämtliche anderen Steuern die dem Autofahrer aufgeladen werden – sie landen überall, nur nicht im Straßenbau. Da der Deutsche Autofahrer unbegrenzt belastbar ist, will man nun noch eins drauflegen und die Maut für PKWs einführen. Auch davon wird kein Cent für die Straßen-Infrastruktur aufgewendet werden – siehe LKW Maut)

Das politisch gewollt zerstörte Gesundheitswesen in D ist etwa auf dem Level von Sibirien angelangt. Der Unterschied ist nur noch der, daß die Menschen noch Notreserven an Geld haben, womit sie praktisch alles bezahlen, was unbedingt nötig ist. Die Sozialabgaben und landen alle in der "cloud", will heißen in der "Finanzwirtschaft" und beim Staat für allfälliges Verprassen bei größenwahnsinnigen "Rettungsaktionen". (z.B. Arbeitslosenversicherung ist die zuverlässige Versicherung, daß man nach einem Jahr Arbeitslosigkeit Haus, Wohnung und Hof, Auto, Fahrrad und Lebensversicherung verkaufen muß).

Also Griechenland - wenn ihr das nicht als solidarisch anerkennt - was dürfen wir noch dem erzwungenen Armutsgelübde hinzufügen?

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nofretarie 10.10.2011, 22:20
34. Euro?

Meiner Meinung nach jagt die Finanzwelt unsere Demokratie in den Abgrund... unsere "Demokratie" wird von der Finanzwelt erpresst. Erlebe das gerade selber bei meiner Arbeit.. ich soll in den Billiglohnsektor abgeschoben werden, das gerade sehr Mode ist in Deutschland. Frau Merkel dann sehen sie mal wie sie die Millarden einnehmen wollen.. die gerade versprochen werden???

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bauagent 10.10.2011, 22:42
35. Erpressung!

Zitat von nofretarie
Meiner Meinung nach jagt die Finanzwelt unsere Demokratie in den Abgrund... unsere "Demokratie" wird von der Finanzwelt erpresst. Erlebe das gerade selber bei meiner Arbeit.. ich soll in den Billiglohnsektor abgeschoben werden, das gerade sehr Mode ist in Deutschland. Frau Merkel dann sehen sie mal wie sie die Millarden einnehmen wollen.. die gerade versprochen werden???
Nun ja, ob hier ein Plan die Grundlage ist, die Demokratie zu zerstören, sei dahin gestellt.

Dass die Regierungen gerade dabei sind unser Grundgesetz auszuhöhlen, kann man sicher ohne als Verschwörungstheoretiker verschrien zu werden, konstatieren.
Alles läuft auf eine zentralisitische, finanzkommunisitische Führung in Brüssel hinaus.
Lustig ist das nicht!

Aber wer geht heute für seine Rechte noch auf die Strasse, wenn er doch mit Chips und Cola am Fernseher abstimmen kann. Selbstverständlich zu 98.9 % mit Ja, wie einst in der DDR.

Der Spaß hört auch für die Igod - Fans auf, wenn der Chip nicht mehr gegessen werden kann, sondern unter der Haut sitzt zur Erkennung seiner persönlichen Merkmale.

Schöne neue Weltordnung!

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tingeltangel-bob 10.10.2011, 22:44
36. Nix Titel

Zitat von Steffmann40
Guter Mann, sie sind priviligiert. Denn sie leben in einem Land, das mehr ausfährt, als es einfährt. Der Grund für dieses Verhältnis ist in den letzten 70 Jahren erwachsen und ich will nicht näher darauf eingehen. Eines muss vor diesem Hintergrund jedoch.....
Ach kommen Sie... Klar, kann der einzelne Grieche nix für dieses Desaster. Nur: jeder, der bei halbwegs klarem Verstand ist, hätte wenigstens AHNEN müssen, daß es auf Dauer nicht gutgehen kann, wenn man für jeden Arztermin, für jeden Stempel auf ´ner Behörde, für eigentlich alles im Leben erstmal Schmiergeld bezahlen muss; daß es nicht gutgehen kann, wenn ein ganzes Volk wenig bis keine Steuern bezahlt, wenn "Steuersparen" Volkssport ist. Das es nicht gesund sein kann, wenn wegen jedem Mist gestreikt wurde, und selbst zarteste Reformbemühungen von Gewerkschaften und anderen Lobbygruppen im Keim erstickt wurden.

Sicher, die griechische Wirtschaft ist und war nie konkurrenzfähig, nur hat das Volk seinen Anteil dran, daß sie es nie werden konnte!

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Kassian 10.10.2011, 22:51
37. .

Zitat von Stancer81
Fehlt nur noch, das Sie die großartige Idee haben vorzuschlagen einfach alle Reichen zu enteignen und deren Vermögen gleichmäßig unter der Bevölkerung aufzuteilen. Sowas nennen sie vielleicht dann gerecht ? Ich nenne es Diebstahl ! Aber die Neidgesellschaft bringt leider derart merkwürdige Ideen ständig hervor ! Jedem Menschen stehen in Deutschland alle Möglichkeiten offen, auch wenn manche das nicht wahr haben wollen. Ist aber auch logisch, denn es ist so viel einfacher zu behaupten "Ich bin benachteiligt!" als mal wirklich hart für ein Ziel zu arbeiten und auch ein Risiko einzugehen!
Zustimmung, Führungskräfte etc. sollten mehr verdienen, aber früher war es so das eine Führungskraft 10-20x mehr verdiente, heute ist es je nach Position ein vielfaches dessen. Der Kapitalismus ist nicht wie viele denken das Problem, sondern immer stärkere auseinanderdriften der Verdienstmöglichkeiten zwischen normalen Angestellten/Arbeitern und der sogenannten Elite.

Generell gilt jedoch das jeder seines Glückes Schmied ist und wer mehr will eben auch entsprechend handeln muss (Fortbildung, Überstunden etc.), hier gibt es viele Möglichkeiten, die sich nach wie vor am Ende wirtschaftlich lohnen und im verfügbaren Einkommen niederschlagen. Man muss aber auch sagen das nicht jeder ein Ingenieur sein kann. ;)

Vor allem stört mich die Einstellung das jeder Mensch sich alles leisten können muss, dies ist falsch - wenn ich mir kein Haus leisten kann sollte ich mir zum jetzigen Moment eben keines kaufen und nicht in der Hoffnung es irgendwie doch abzahlen zu können gleich bauen lassen bzw. Konsumschulden etc. machen. Hinsichtlich Hausbau ist es bei uns im Vergleich zu anderen Ländern zum Glück noch eher konservativ, Konsumschulden etc. sind aber sehr ausgeprägt.

Natürlich stellt sich auch bei Konsumschulden die Frage wie z.b. 18 jährige schon Handyschulden in einer Höhe haben können das sie nicht wissen wie sie diese abzahlen sollen, nicht jeder der formell geschäftsfähig sein sollte ist dies auch wirklich, man sollte nicht zulassen das bereits in jungen Jahren der Weg in die Privatinsolvenz geebnet wird.

Wenn man von seiner Arbeit bzw. einem Vollzeitjob leben kann (und damit meine ich notfalls eben nur zur Miete) ist dies ausreichend, warum jedoch der Staat der Wirtschaft quasi Billigarbeitskräfte auch noch subventioniert indem er etwas oben drauflegt, weil diese Menschen von ihrer Vollzeitarbeit nicht leben können erschließt sich mir nicht. Sollte es wirklich billiger sein etwas draufzulegen als die Leute in die Arbeitslosigkeit zu schicken und es dem Steuerzahler aufzubürden ist es nachvollziehbar, aber diese Fälle waren als Ausnahmen gedacht und werden immer häufiger von der Wirtschaft in Anspruch genommen.

Enteignungen etc. haben noch nie den ärmeren Schichten wirklich geholfen, meistens werden nur andere Personen die neue Oberschicht während sich sonst wenig ändert, doch solche extremen Vorschläge bzw. Revolutionen kommen immer dann wenn das auseinanderdriften zwischen Arm + Reich zu groß wird, würde ein gesundes Mittelmaß gehalten wäre dies auch nicht nötig, aber der Mensch neigt nicht dazu sich an der Mitte zu orientieren.

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Florentinio 10.10.2011, 22:53
38. Besitzkrise

Zitat von Stancer81
Fehlt nur noch, das Sie die großartige Idee haben vorzuschlagen einfach alle Reichen zu enteignen und deren Vermögen gleichmäßig unter der Bevölkerung aufzuteilen. Sowas nennen sie vielleicht dann gerecht ? Ich nenne es Diebstahl ! Aber die Neidgesellschaft bringt leider derart merkwürdige Ideen ständig hervor ! Jedem Menschen stehen in Deutschland alle Möglichkeiten offen, auch wenn manche das nicht wahr haben wollen. Ist aber auch logisch, denn es ist so viel einfacher zu behaupten "Ich bin benachteiligt!" als mal wirklich hart für ein Ziel zu arbeiten und auch ein Risiko einzugehen!
Ich denke dem Irrtum erliegen sie und nicht "Deutscher Michel". In der Öffentlichkeit wird immer von einer Schuldenkrise gesprochen. Die andere Seite der Medaille kann ja nur eine "Besitzkrise" sein. Ich kann ja nur etwas verleihen, wenn ich etwas besitze. Wem gehört also das Geld welches den Griechen geliehen wurde? Wer hat angst vor dem Schuldenschnitt? Uns Einkommenssteuerzahlern kann das eigentlich egal sein, wie die griechische Tragödie weiter verläuft. Angst müssen die Versicherungen, Fondgesellschaften und Pensionskassen haben. In Westeuropa hat sich Geld und Besitz angehäuft, welches im Alltag nicht ausgegeben wird. Sollte die FDP noch mehr die private Vorsorge stärken wollen, wird sich noch mehr Geld auftürmen. Irgendwas muss man ja mit dem vielen Geld tun. Also verleiht man es z.B. nach Griechenland. Scheinbar genauso dämlich wie nach der Einheit in Eigentumswohnungen in Sachsen-Anhalt zu investieren.

Mein Gefühl ist, dass in Deutschland zu viele Menschen Geld besitzen, die nichts von Geld verstehen. Das hat überhaupt nichts mit Neid zu tun, wie sie es vermuten.

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Eldani 10.10.2011, 22:56
39. hmmmm

Zitat von Stancer81
Fehlt nur noch, das Sie die großartige Idee haben vorzuschlagen einfach alle Reichen zu enteignen und deren Vermögen gleichmäßig unter der Bevölkerung aufzuteilen. Sowas nennen sie vielleicht dann gerecht ? Ich nenne es Diebstahl ! Aber die Neidgesellschaft bringt leider derart merkwürdige Ideen ständig hervor ! Jedem Menschen stehen in Deutschland alle Möglichkeiten offen, auch wenn manche das nicht wahr haben wollen. Ist aber auch logisch, denn es ist so viel einfacher zu behaupten "Ich bin benachteiligt!" als mal wirklich hart für ein Ziel zu arbeiten und auch ein Risiko einzugehen!
dann erklären Sie mir bitte auch, warum eine Stunde Arbeitszeit (lebenszeit) des einen
100.000 ,- EUR,
des anderen
120,- Eur,
und wieder eines anderen
3,80 Eur Wert ist.

was bitte, ist denn daran gerecht? hab ich mehr lebenszeit zu verkaufen und muss daher die Preise senken?

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