Forum: Wissenschaft
Sturm "Frank": Bojen am Nordpol melden extremen Wärmeschub

Kräftig wie ein starker Hurrikan: Der riesige Sturm "Frank" ist über Island und Großbritannien gezogen. Die Nordpol-Region erlebt einen Wärmeschock.

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karl-felix 30.12.2015, 23:31
60. Nun

Zitat von Ossifriese
Das frage ich mich allerdings auch. Schon beim Lesen Artikels dachte ich, dass es im Süden Kalifornias unmöglich nur Null Grad kalt/warm sein soll... oder doch??
googeln Sie doch einfach. Letzte Nacht wars teilweise 1 Grad in Südkalifornien . Das kommt halt den 1 Grad der Boje in der Polarnacht recht nahe.
Sie müssen schon Nacht mit Nacht vergleichen und nicht Polarnacht mit Sonnentag in Südkalifornien .
Da hat der Meteorologe schon recht und der Forist war nur letzte Nacht zu faul aufzustehen und die Temperatur abzulesen. Der hat bis mittags geruht und dann erst einen Blick aufs Thermometer riskiert.

Nur die Aussage, diese Wetterkapriolen hätten nichts mit dem Klimawandel zu tun , das erscheint einem doch wie das Pfeifen im Walde. Das erscheint mir genauso ziellos wie die gegenteilige Behauptung. Wir wissen es eben nicht und die Wissenschaftler auch nicht .

Die Wissenschaft hat nur prognostiziert, dass diese Wetterextreme zunehmen . Und das tun sie.

3 mal jetzt schon in Schottland in einem Monat, herzlich Beileid. Ich hatte 4 mal Wasser im Keller in den letzten 15 Jahren . Ich denke, Wasser ist schlimmer als Feuer.

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Hermes75 30.12.2015, 23:33
61.

Zitat von wutbürger2010
Nochmals: Gefrorenes Wasser, also Eis, nimmt ein größeres Volumen ein als normales Wasser. Schmilzt dieses Eis sinkt der Wasserpegel. 1 Liter Wasser hat im gefrorenen Zustand 1/11 mehr Volumen. Man kann dies auch an einem Experiment in der eigenen Badewanne testen. Bei zu großen Eismengen achten Sie bitte auf genügend trockene Handtücher ^^.
Wenn gefrorenes Eis auf Wasser schwimmt, dann verdrängt es genau die Menge an Wasser die seiner Masse entspricht. (Prinzip des hydrostatischen Auftriebs).

Wenn Sie in einem Gefäß Süßwasser und Süßwassereis haben und das Eis schmilzt, dann ändert sich am Flüssigkeitsspiegel überhaupt nichts, da das Schmelzwasser exakt das Volumen einnimmt, das es zuvor verdrängt hat. Die Volumenänderung des Eises ist hier völlig irrelevant.

Beim Nordpol ist die Sache etwas komplexer, da hier hauptsächlich gefrorenes Süßwasser auf dem Salzwasser des Ozeans schwimmt.
(Wenn Salzwasser gefriert, dann fällt das Salz aus.)
Das Volumen des verdrängten Salzwassers ist etwas geringer als das Volumen des Schmelzwassers. Theoretisch würde es zu einem geringem Anstieg kommen. Der Effekt ist jedoch sehr gering. Die Dichte von Meerwasser ist nur 2 bis 3% höher als die von Süßwasser.

Änderungen des Meeresspiegels sind hauptsächlich durch das Schmelzen von Landeis und die thermische Ausdehnung des Wassers zu erwarten.

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gottseidank.de 30.12.2015, 23:35
62. Kräftemessen

Spätestens beim Kräftemessen mit den Urgewalten der Natur und der irdischen Atmosphäre wird der Mensch seinen Meister finden und den Kürzeren ziehen. Natürlich hat das alles nichts mit dem
menschengemachten Klimawandel zu tun. Nein! Ein Umdenken ist nicht nötig. Wer kann sollte unbedingt SUV kaufen und den günstigen Diesel abfackeln, solange es geht! Auch der Dreck den China freundlicher Weise für uns in die Luft bläst wirkt sich nicht auf's Klima aus. Auch nicht auf das gesamte globale Wetter-System. Ein Umdenken ist nicht nötig. Die Dummheit der Menschen scheint grenzenlos.

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ANDIEFUZZICH 30.12.2015, 23:37
63. Wissenschaft

Zitat von Asok
Dichte hat, schwimmt es ja auf dem Wasser. Wenn es taut hat das dadurch entstandene Wasser, das selbe Volumen wie das schwimmende Eis verdrängt hat. Der Meeresspiegel ändert sich durch das Tauen von schwimmendem Eis also nicht.
Das ist Physik:
http://www.wissenschaft-technik-ethik.de/wasser_dichte.html
Der Anstieg des Meeresspiegels wird bei weltweit höheren Wassertemperaturen zwangsläufig sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ausdehnungskoeffizient.

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briancornway 30.12.2015, 23:40
64. Tide

Zitat von Asok
Dichte hat, schwimmt es ja auf dem Wasser. Wenn es taut hat das dadurch entstandene Wasser, das selbe Volumen wie das schwimmende Eis verdrängt hat. Der Meeresspiegel ändert sich durch das Tauen von schwimmendem Eis also nicht.
Den entscheidenden Unterschied für die Menschen und Bauten in Küstennähe sieht man, wenn man erst ein Glas mit einem gefrorenen Eisblock hin und her schüttelt, und dann dasselbe Glas mit dem aufgetauten Eisblock, also mit Wasser.

Das überschwappende Wasser ist dann die (Sturm)Flut.

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willibaldus 31.12.2015, 00:10
65. Das arme München.

Zitat von scsimodo
Das ist eine gute Frage! Gefühlt habe ich hier im Norden Münchens ein Jahr mit extrem wenig Regen erlebt. Kaum mal eine längere Regenphase, so gut wie kein ordentlicher Gewitterschauer. Ich mag mich natürlich täuschen, aber die letzten 3 Wochen hat es hier max. ein paar Minuten genieselt (bzw. das, was vom Nebel halt so rausfällt) Das ganze Wasser kommt vermutlich grade in Schottland runter, hier ist nix davon zu sehen. Und erste Gemeinden im Süden haben auch schon das Feuerwerk wegen Brandgefahr verboten (besonders in AT und CH). Irgendwo ist das ganze Wasser und dann kommt es auf einmal runter. 0 Grad am Nordpol gab es schon öfter, also kein Grund zur Panik, ist nur Wetter, kein Klima! Nächste Woche friert man sich dort wieder den A**** ab
Im Nordwesten Deutschland war es ein warmes Jahr mit normalem Niederschlag. Noch nicht mal der Rasen ist braun geworden und extra bewässern musste ich auch nicht. Recht mild das ganze Jahr.
Im Ganzen also total ungewöhnlich.

Der Sturm ist sehr ungewöhnlich. Für Irland der stärkste seit 40 Jahren. Für England die 3 Extremflut in einem Monat. Liegt wahrscheinlich alles am ElNino.

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colouredwolf 31.12.2015, 00:31
66. deswegen schwimmt Eis...

Zitat von wutbürger2010
Fakt ist: Wenn Wasser gefriert, nimmt sein Volumen um 1/11 zu. Da sich die größten Eismassen am Nordpol unter dem Meeresspiegel befinden, müsste dieser doch beim Abschmelzen des Nordpoleises sinken. Ein Anstieg des Meeresspiegels erscheint mir nach diesem physikalischen Gesetz eher unwahrscheinlich, oder ?
... und ein Teil befindet sich oberhalb der Wasserlinie, und das Eis verdrängt genau so viel Wasser wie es seinem Gewicht entspricht. Schmilzt das Eis, bleibt das Niveau absolut gleich, weder sinkt es, noch steigt es an.
Einfluss gibt es aufgrund wärmeren Wassers auf die Zungen des Inlandeis auch Grönland, z.B., die dann schneller schmelzen, und die Gletscher beschleunigen. Dies führt dann zu einer Wasserzufuhr, die für einige Hamburger und Holländer dann doch interessant sein könnte - ganz zu schweigen von den Tropen, da sich hier aufgrund der Erdrotation ein stärkerer Anstieg der Meereshöhe ergibt.

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drspider 31.12.2015, 00:34
67. Erst wenn...

...der letzte Insel- bzw. Uferbewohner auf die Berggipfel der Welt geflüchtet - schon wieder Flüchtlinge - sein wird, werdet ihr feststellen, dass es in manchen Gegenden anders geworden ist!
Die Erde hat eine Atmosphäre, die einer Käseglocke gleichkommt. Wenn ich darunter Stoffe freisetze, die im Laufe der Entstehung des mannigfaltigen Lebens unterirdisch eingeschlossen wurden, dann wird's allmählich klimatisch wieder so wie anno dazumals, also vor der Zeit des Menschen....

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colouredwolf 31.12.2015, 00:37
68. Nöö

Zitat von syracusa
1. Wenn gefrorenes Meereis schmilzt, sinkt der Wasserspiegel. Das gefrorene Meereis hat nämlich eine geringere Dichte als das getaute Meereis. Außer natürlich, das getaute Meereis würde sich ganz erheblich erwärmen. 2. In der Arktis schwimmt aber größtenteils gefrorenes Süßwasser, und nicht gefrorenes Meereis.
1. Wenn gefrorenes Meereis schmilzt, steigt die Dichte. Also bleibt der Pegel gleich - in flüssiger Form hat es wieder dieselbe Dichte wie das Restwasser im Meer.

2. Salzwasser kann bei geeigneten Temperaturen auch frieren - aber meist nicht bei den Temperaturen, die auf der Erde üblich sind. Und man müsste es schockfrosten! Ansonsten separieren sich Süß- und Salzwasser, und das Süßwasser kann gefrieren, während die Salzkonzentration im Rest zunimmt - nur verdünnt es sich natürlich ein ganz klein wenig durch Osmose, d.h. das Salzwasser um das Eis behält seine Salzkonzentration im Wesentlichen, da das Gesamtvolumen des Eises im Vergleich zum Gesamtvolumen des Wassers der Ozeane vernachlässigbar ist.

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leo.blum 31.12.2015, 01:20
69.

20 Grad im Winter hier bei uns und 30 Grad im Sommer , ist doch geil

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