Forum: Wissenschaft
Suche nach Ehec-Quelle: Experten untersuchen Spur in Lübecker Lokal

Auf der Suche nach der Infektionsquelle für die Ehec-Seuche haben Experten eine neue Spur. Sie führt in ein Lübecker Lokal:*17 Menschen, die Mitte Mai in dem Restaurant gegessen hatten, erkrankten. Eine Frau ist inzwischen gestorben. Bringen die Lieferantenlisten den entscheidenden Hinweis?

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Leifur_Eiriksson 04.06.2011, 10:16
1. Ein konkreter Ansatz

Zitat von sysop
Auf der Suche nach der Infektionsquelle für die Ehec-Seuche haben Experten eine neue Spur. Sie führt in ein Lübecker Lokal:*17 Menschen, die Mitte Mai in dem Restaurant gegessen hatten, erkrankten. Eine Frau ist inzwischen gestorben. Bringen die Lieferantenlisten den entscheidenden Hinweis?
Gute Frage, eher neue Hinweise, denn nun wird noch wichtig, was die Menschen dort zu sich genommen haben und sogar, wie es zubereitet wurde, wie vorher die Sachen gelagert wurden. Aber immerhin ein Ansatz zur Suche.

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nesmo 04.06.2011, 10:30
2. Diese Spur

existierte schon seit Wochen. Eine einfache Befragung der Erkrankten führte zu der Spur. Jetzt sind die Spuren wohl verblasst. Wann endlich wird massiv die Befragung der Opfer durchgeführt und Zusammenhänge erkannt. Das RKI war völlig überfordert und hat total versagt, indem es nicht massiv polizeiliche Hilfe holte.
Es gab doch diverse hot spots, an denen die später Erkrankten sich offenbar angesteckt hatten. Jetzt meint man nun in dem Lokal die Spur aufnehmen zu müssen. Was ist mit den Kantinen in Frankfurt, dem Restaurant in Schleswig u.v.m. , wo sich auch schon lange bekannt diverse Personen angesteckt haben.
In Hamburg wird auch erst nach Wochen die Wasserschutzpolizei mit der Aufklärung wegen der 2 kontaminierten Gurken beauftragt. Auch viel zu spät.
Der gute Ruf des RKI als Epidemiologen scheint alle anderen in ihrer Tätigkeit zu lähmen. Diese Spezialisten beim RKI haben aber null Ahnung und wenig Kapazität von kriminalistischer Aufklärung.

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derlabbecker 04.06.2011, 10:32
3. toll...

... dass man nach 2 Wochen mal auf die Idee kommt die Leute zu fragen wo und was sie gegessen haben....
Was ist eigentlich mit anderen Gemüsen und Salaten? Es heisst immer Gurken, Tomaten und Salat.
Was ist mit Radieschen? Rettich? Paprika? etc. etc.... soll ich meine Radieschen nun auch bei 70 Grad 10 Minuten erhitzen? Würg.....

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Proscribere 04.06.2011, 10:42
4. tja

Schön, dass es hier im Forum so viele Spezialisten gibt. Was glauben Sie, was die Leute die letzten paar Wochen getan haben? Sie haben die Patienten befragt. Dadurch kam auch der Erstverdacht auf die Gurken. Wenn Sie es besser können, dann bewerben Sie sich doch bei denen und zeigens denen. -.-


Was den Artikel betrifft:
Ich hoffe, die beschränken sich nicht nur auf die Befragung, sondern durchsuchen auch dieses Lokal. Ich kenn's von einigen anderen Lokalen, in denen Zustände herrschen, die definitiv nicht normal sind (halbrohes Hackfleisch; tage-alter Salat; etc).

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flyhi152 04.06.2011, 10:44
5. am besten in Luebeck in kein Restaurant gehen

natuerlich wird das Restaurant nicht beim Namen genannt, Spiegelonline koennte ja verklagt werden....

also am besten alle Restaurants in Luebeck meiden.

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t-o-m-k-o 04.06.2011, 10:47
7. Name des Restaurants

Vielleicht verrät man auch noch den Namen des Restaurants, damit sich nicht noch mehr Menschen anstecken?

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MartinS. 04.06.2011, 10:50
8. ...

Zitat von derlabbecker
... dass man nach 2 Wochen mal auf die Idee kommt die Leute zu fragen wo und was sie gegessen haben.... Was ist eigentlich mit anderen Gemüsen und Salaten? Es heisst immer Gurken, Tomaten und Salat. Was ist mit Radieschen? Rettich? Paprika? etc. etc.... soll ich meine Radieschen nun auch bei 70 Grad 10 Minuten erhitzen? Würg.....
Naja, wenn man 50 Leute fragt, was und wo sie in den vergangenen zehn Tagen gegessen haben, dann hat man anschließend dummerweise ein bisschen Datenmaterial zusammen, das auch erstmal nach irgendwelchen Korrelationen untersucht werden will.
Mal ganz davon abgesehen, dass mir das schon ziemlich schwerfällt, mich diesbezüglich an alles von mir selbst zu erinnern... die Datenflut dürfte zunächst mal besagen, dass so ziemlich jedes Nahrungsmittel in der Gruppe mehrfach konsumiert wurde und noch dazu ne gigantische Menge an Lokalitäten, Märkten und Geschäften mögliche Verteiler sein könnten.
Das kann halt schonmal ein paar Tage dauern und heisst keinesfalls, dass man nach zwei Wochen erst auf die Idee kommt, überhaupt danach zu fragen (und dann natürlich instant von fünf Leute die Antwort bekommt "ja klar - wir haben alle am Donnerstag im Restaurant xyz gegessen und hattn dort ne Gurkenscheibe)

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fiutare 04.06.2011, 10:51
9. ..

"Die USA haben aus Angst vor Ehec verstärkte Kontrollen für Gemüse aus Deutschland und Spanien angeordnet."

Gemüse aus Deutschland für die USA. Argentinische Äpfel und Chinesische Nüsse sind in jedem deutschen Supermarkt zu haben.
Leute, das ist einfach pervers.

Und da wundern wir uns über gekreuzte Bakterienstämme.
Alles selbst eingebrockt.

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