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Suche nach Gorleben-Alternativen: Süddeutschland rückt in den Fokus der Endlagerfahnd

Die Suche beginnt von vorn: Bund und Länder haben beschlossen, in ganz Deutschland nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll zu suchen. Neben den bisher favorisierten Salzstöcken in Norddeutschland rücken nun Regionen im Süden in den Fokus der Fahnder.

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Miss Ann Trophy 11.11.2011, 18:13
1. ...

Bisher wars doch ein fairer Tausch, die Norddeutschen stellen die Politiker-Luschen und wir schicken ihnen unseren
Atommüll.
Jetzt haben wir beides. Schlage vor, wir behalten nicht nur unseren Atommüll sondern auch unser Geld.
Sollen die Nordeutschen doch sehen wie sie ihre marode Politik finanzieren.

Th south shall rise again...

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jujo 11.11.2011, 18:18
2. ....

Der Atom Freak Seehofer wird begeistert zustimmen, sollte man in Bayern den "idealen" Platz finden. Ergibt sich dann doch für Bayern eine strahlende Zukunft mit vielen schönen und sicheren Arbeitsplätzen!

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Dramidoc 11.11.2011, 18:20
3. xxxx

Zitat von sysop
Die Suche beginnt von vorn: Bund und Länder haben beschlossen, in ganz Deutschland nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll zu suchen. Neben den bisher favorisierten Salzstöcken in Norddeutschland rücken nun Regionen im Süden in den Fokus der Fahnder.
Da werden die konservativen Kernkraftbefürworter gar nicht so begeistert sein, wenn sie merken, dass es ein Endlager in ihrer Nähe geben wird. Naja, so ist das Leben.

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isp 11.11.2011, 18:27
4. 34 Jahre und was ist in 36000

Zitat von sysop
Die Suche beginnt von vorn: Bund und Länder haben beschlossen, in ganz Deutschland nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll zu suchen. Neben den bisher favorisierten Salzstöcken in Norddeutschland rücken nun Regionen im Süden in den Fokus der Fahnder.
Seit 1977 habenn sie jetzt in Gorleben herumgebastelt 34 Jahre.
Jetzt stellt sich also heraus, dass die für millionen von Jahren als sicher geglaubten Salzstöcke doch ungeeignet sind.

Wenn sich alle 36 Jahre herausstellt, dass die geplanten Endlager untauglich sind, dann können sie das aber noch oft wiederholen.

36000 Jahre sind gar nichts für Plutonium.
Da können nochmal ein paar Eiszeiten eintreten, bevor das Teufelszeug wenigstens weniger geworden sind.

Eiszeiten mit riesigen Gletschern haben Deutschland von Norden und von Süden bedeckt, im Abstand von ein paar-zigtausend Jahren.
Genau solche Eiszeiten die Tonlager erzeugt haben.
Habt ihr das einkalkuliert, beim Kraftwerksbau?


sie das aber noch lange

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jubelbube 11.11.2011, 18:36
5. Wer Wind sät...

Zitat von sysop
Die Suche beginnt von vorn: Bund und Länder haben beschlossen, in ganz Deutschland nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll zu suchen. Neben den bisher favorisierten Salzstöcken in Norddeutschland rücken nun Regionen im Süden in den Fokus der Fahnder.
Bin ja gespannt, ob sich die bayerische Regierung traut, ihren CS-Unionsatomdreck nicht beim erzeugenden AKW sondern im Fernen Franken oder meiner Heimat Oberpfalz zu lagern. Dann kriegen sie ein neues Wackersdorf - die Zwistel/Zwille ist geladen...

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country_yokel 11.11.2011, 18:37
6. die schlauen Schwaben

Jetzt ist auch klar, warum die Südwestdeutschen den ersten grünen Ministerpräsidenten der Geschichte gewählt haben: Damit er in ihrem Ländle ein Atommüllendlager einrichtet.

Einfach clever!

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rufus008 11.11.2011, 18:45
7. ...

Zitat von Dramidoc
Da werden die konservativen Kernkraftbefürworter gar nicht so begeistert sein, wenn sie merken, dass es ein Endlager in ihrer Nähe geben wird. Naja, so ist das Leben.
Wieos unterstellen Sie das so pauschal? Ich persönlich hätte damit kein Problem.

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kleinerhobit 11.11.2011, 18:49
8. Alles nur PR?

Solange Gorleben nicht endgültig aufgegeben wird, ist der sog. "Neustart bei der Endlagersuche" nur eine Beruhigungspille für die Öffentlichkeit. Denn Gorleben war nie nach wissenschaftlichen, sondern nach politisch motivierten Kriterien (z. B. Nähe zu ehem. DDR)ausgewählt worden. Wenn Herr Rötgen diesen "Neustart" ernst meint, müssen die Arbeiten in Gorleben sofort eingestellt und der Castortransport abgesagt oder in ein Zwiwschenlager in Süddeutschland wie z.B. Phillipsburg gebracht werden. Da können dann auch die Grünen ihre Glaubwürdigkeit gleich mal unter Beweis stellen, ob sie wirklich den Druck von Gorleben weg nehmen wollen. Da helfen dann keine Ankündigungen, sondern nur Taten. Klar ist, das der Müll aus Frankreich zurück genomen werden muß. Wird er nach Süddeutschland gebracht, wo wer herkommt, werden viele Demonstranten diesmal zu Hause bleiben. Wird er nach Gorleben gebracht, werden sich viele Menschen auch dort hinbegeben. Auch am 1. Advent und das zu Recht!

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Wemhöner 11.11.2011, 19:08
9. Abschied vom Endlager

Ein Endlager ist Utopie. Wie man hört, sind sich die Experten längst einig. Es kann nur ein Kurzzeitlager für 200 bis 500 Jahre geben, wo der Atommüll gut sortiert und jederzeit zugänglich zwischengelagert wird.

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