Forum: Wissenschaft
Supererde: Forscher finden erstmals Wasser auf K2-18b
M. Kornmesser/ Hubble/ ESA

Die Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen: Astronomen haben mit K2-18b einen Planeten aufgespürt, der gleichzeitig Wasser und angenehme Temperaturen bietet. Eine Wohnalternative also für die Menschheit in der Zukunft?

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Lebkuchenkiller 11.09.2019, 20:04
1. "achtfache Masse"

Könnten da Menschen leben bzw hätten sie eine Chance, sich an die Schwerkraft anzupassen ? Ich mein, wenn ich statt 100 800 Kg wiegen würde, könnt ich doch nicht mal kriechen ?

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winnirich 11.09.2019, 20:05
2. völlig absurd

110 Lichtjahre entsprechen in etwa 100 Billionen Kilometer (100 x 1.000 Milliarden). Ein Raumschiff mit den derzeit verfügbaren Antrieben bräuchte mehr als 2 Millionen Jahre um dort hinzureisen. Selbst mit Lichtgeschwindigkeit bräuchte man 110 Jahre (300.000km pro Sekunde). Das andere Drumherum kann man sich dann individuell ausmalen.

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verbal_akrobat 11.09.2019, 20:06
3. Schön und gut, aber...

...was bringt dass? 110 Lichtjahre entfernt, achtfache Erdmasse usw.
Schön das man dass weiß, nur wann soll das wem was bringen?
Ich bin der Meinnung, man sollte die Forschungsmittel innerhalb unseres Sonnensystems verwenden um so zu sagen irgendwann einmal eine Chance auf einen "return on investment" zu haben!
Das die Weltraumforschung uns alle nach vorne bringt, davon ist sicher auszugehen!!!

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olangbein 11.09.2019, 20:13
4. 8-fache Masse...

Hat also 8G...
Man wiegt also das 8-fache. Das dürfte wohl kein Mensch auf Dauer aushalten.
Natürlich ist die Erde einzigartig. Genau wie K2-18b und alle anderen Planeten auch.
Aber es gibt sicher noch Planeten, die der Erde ähnlicher sind. Ist schon erstaunlich genug, dass es so schnell ging einen zu finden, der Wasser und ähnliche Temperaturen hat.
Weitersuchen!

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money2 11.09.2019, 20:16
5. Ist die Erde einzigartig?", so Tsiaras.

Ist die Frage ernst gemeint?
Wäre mal interessant wie der Mann einzigartig definiert. Jeder der auch nur ein bisschen Ahnung vom Leben hat weiß, dass alles Leben auf der Erde und somit auch die Erde selbst einzigartig sein muss. Wenn schon jedes Lebewesen hier einzigartig ist, jeder Fingerabdruck, jede Auswirkung unseres Handelns hat einzigartige physische Auswirkungen (siehe forensische Wissenschaft) und einzigartige Auswirkungen auf unsere Unwelt, die wir gar nicht erst in der Lage sind abzuschätzen, dann muss folglich die Erde auch einzigartig sein. Das Leben, also alles was auf der Erde an "Leben" besteht muss einfach einzigartig sein, also auch die Erde selbst, denn wir bestehen aus Teilen der gleichen Biomasse. Sicher gibt es erdähnliche Planeten, aber die Zusammensetzung des Planeten und somit die Unweltbedingungen werden nie die gleichen sein wie wir sie hier haben. Daher die Frage: Was meint Herr Tsiaras genau mit "einzigartig". Die Definition davon würde mich sehr interessieren.

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collapsar 11.09.2019, 20:24
6. Etwas mehr Realismus, bitte

Ich finde die Jagd nach einem der Erde ähnlichen Planeten mit dem Potential, Leben nach unserem Verständnis zu tragen, persönlich ja auch außerordentlich spannend und die wissenschaftlichen wie auch ingenieurtechnischen Leistungen fordern jedem halbwegs informierten Menschen großen Respekt ab.

Die Entdeckungen in schöner Regelmäßigkeit unter der Perspektive einer möglichen Emigration der Menschheit journalistisch aufzubereiten, könnte man aber unterlassen. Es gibt wenig absurdere Vorstellungen zur absehbaren Zukunft, als daß die Menschheit sich auf eine interstellare Reise begeben könnte. Zu dieser Erkenntnis reicht die Abschätzung der heute verfügbaren und für ein solches Unternehmen notwendigen Energie. Von den Technologien zur Durchführung reden wir noch gar nicht. Vielleicht abgesehen von der Computertechnik fehlt so ziemlich alles. Zur Erinnerung: Die historisch größte Entfernung zwischen einem Menschen und seinem Heimatplaneten betrug knapp 400000 km - eine gute Lichtsekunde -, über die letzten 40 Jahre waren es ca. 400 km, und von den (zum Glück unbemannten) Missionen zu unserem Nachbarplaneten sind bisher ~40% gescheitert - und keineswegs nur die am längsten zurückliegenden.

Regelrecht dämlich wird es, wenn andere Sonnensysteme als mögliche Ersatzheimat für unsere Zivilisation gehandelt werden, sollte sie es nicht schaffen, die Lebensgrundlagen auf der Erde zu erhalten.

MfG, Carsten

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elektroskop 11.09.2019, 20:28
7. Science-Fiction

Dass Menschen jemals auf einen 110 Lichtjahre entfernten Exoplaneten umziehen können ist nichts anderes als Science-Fiction. So wie der Planet der weit entfernten Sonne im Artikel dargestellt wird, wird er niemals zu sehen sein.

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marcanton80 11.09.2019, 20:29
8. Dafür ist Wissenschaft da

Faszinierend was das Hubble Teleskop kann oder was mit deren Hilfe möglich ist. Wer meint die Erde wäre einzigartig kann nicht rechnen. Anders sieht es allerdings mit fremden Zivilisationen und den Kontakt mit ebendiesen aus Stichwort Fermi Paradoxon.....jetzt müssen wir nur noch Einstein ein Schnippchen schlagen und schneller als das Licht reisen, vielleicht gelingt das ja noch irgendwann wer weiß. Die Reise zu den Sternen würde helfen uns als eine Spezies zu verstehen, und unsere heutigen Streitigkeiten lächerlich erscheinen lassen.

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collapsar 11.09.2019, 20:30
9. 8_fache Masse ...

Zitat von thimotiusbe
Ich bin mir nicht sicher, ob die Gleichung stimmt (bin kein Physiker). Aber wenn das so wäre, würden meine 80 Kilo dort also 480 Kilo entsprechen?
Es hängt natürlich auch davon ab, auf welches Volumen sich diese Masse verteilt, sprich: welchen Durchmeser der Planet hat.

Nach dem Gravitationsgesetz sinkt die Schwerkraft quadratisch mit zunehmendem Radius - ganz grob genähert ( punktförmige Konzentration der Planetenmasse ) wären die Schwerkraft auf dem Planeten identisch, sofern er den ungefähr 2,7-fachen Radius der Erde besäße.

MfG, Carsten

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