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Taifun "Haiyan": Meteorologen warnen vor Monstersturm
EUMETSAT

Der Taifun Haiyan trifft mit voller Wucht auf die Philippinen. Meteorologen sprechen von einem perfekten Zyklon: Warmes Wasser und schwache Scherwinde ließen ihn zu einem Monster heranwachsen. "Haiyan" könnte der stärkste Sturm sein, der jemals auf Land getroffen ist.

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Intranuovo 08.11.2013, 15:11
40.

Zitat von TaxX
Verrätst du mir auch, warum in der dritten Potenz? Ich hätte jetzt gesagt, nach E=M*c2 müsste das quadratisch proportional sein. Was vermutlich wenig ändert, wenn man drinsteht...
Vornweg: ich bin kein Physiker, bin jetzt aber von der Leichtungsdichte des Windes ausgegangen, die die Energie pro durchströmter Fläche angibt (abgeleitet von der nutzbaren Energie des Windes durch Windkraftnalgen). Diese steigt in dritten Potenz. Da dem Wind egal sein dürfte, ob er ein Windrad antreibt, oder einen Baum rumwirbelt, gehe ich davon aus, diesen Ansatz übertragen zu können.

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herkurius 08.11.2013, 15:12
41. 484 km/h

Es kann auch noch stärker wehen. Am 3. Mai 1999 wurden in Bridge Creek in einem Tornado unstrittige Windgeschwindigkeiten von 484 km/h gemessen.

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averagejoe 08.11.2013, 15:16
42. Nicht SUVs sind das Problem

sondern die Massentierhaltung, die mit 30-50% (je nach Studie) zum Klimagasausstoß beiträgt.

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derskeptiker 08.11.2013, 15:16
43.

Zitat von Polileser98
Alle reden und reden vom größten Sturm, der je auf ein Land getroffen ist und sprechen von möglichen, großen Opferzahlen. Das Problem ist nur: wir in Deutschland können auch reden (bzw. haben die Zeit dazu), und was ist mit den betroffenen Ländern? Haben die auch so viel Zeit? Handeln sollte man, nicht reden! Wozu sind die Hilfsorganisationen denn da?! Prävention ist das entscheidende Wort!
Vergessen Sie's, das kostet Geld. Und alles, was Geld kostet, ist unseren Politikern suspekt, ausser es sind sie selber, ihre Lieblingsprojekte oder ihre Verwandten/Bekannten. Darum müssen die wohl selber schauen und hoffen, dass die reichen Ländern ihnen in einem seltenen Anflug von Mitleid wenigstens einige Spenden zukommen lassen.

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humpensack 08.11.2013, 15:18
44. ....

Zitat von derskeptiker
Das kommt sicher auch dazu, ist aber nicht allein der Grund für die Probleme mit diesen Stürmen, sondern eher eine Verstärkung des Problemen, dass die Stürme stärker werden, sehr wahrscheinlich, weil wir im Westen die Atmosphäre mit .....
Gar nichts ist bewiesen. Leider finde ich den Artikel gerade nicht, aber sogar hier im Spiegel wurde so ein Klimapapst zittiert, dass Menge und Intenzität von Stürmen nicht zweifelsfrei dem Klimawandel zugeschrieben werden können. Die sind sich doch selbst nicht einig. Erstmal Ängste schüren und dann relativieren.

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derskeptiker 08.11.2013, 15:19
45.

Zitat von herkurius
Es kann auch noch stärker wehen. Am 3. Mai 1999 wurden in Bridge Creek in einem Tornado unstrittige Windgeschwindigkeiten von 484 km/h gemessen.
Ein Tornado ist aber zeitlich und räumlich begrenzt und darum nicht ganz mit einem Tropensturm zu vergleichen, der tagelang wütet. Aber wenn es um die höchste Windgeschwindigkeit überhaupt geht, dann haben Sie Recht, es geht noch viel schneller als bei "Haiyan", theoretisch bis zu 600 km/h am Erdboden und noch schneller in den Jetstreams.

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F6er 08.11.2013, 15:21
46.

Erstmal ist E=m*c^2 keine Angabe für eine kinetische Energie sondern ein Masseäquivalent. Die kinetische Energie ist aber dennoch natürlich quadratisch in der Geschwindigkeit E=m*v^2/2. Da Wind aber kein starrer Körper ist, ändert sich die Masse des pro Zeiteinheit vorbeiströmenden Windes mit der Geschwindigkeit. Daher kommt die Skalierung mit der dritten Potenz.

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msdelphin 08.11.2013, 15:26
47. Gegenbeweise

Zitat von Quagmyre
Dass sich das Klima verändert, wissen wir. Das Auftreten eines solchen Sturms beweist jedoch immer noch keinen Zusammenhang zwischen CO2 und der Klimaveränderung. Blanke Polemik also, weil man mit dem CO2 ja so einen bequemen und messbaren Schuldigen gefunden zu haben glaubt.
Es gibt aber auch keine Gegenbeweise, dass die hohe CO2-Konzentration nicht für die Intensität des Sturms verantwortlich ist. Also es gibt auch keinen Freispruch für die Menschheit. Eine hinreichend gesicherte Aussage haben wir nur von (international anerkannten) Klimamodellen, die alle eine Tendenz zu stärkeren Stürmen und Wetterextremen vorhersagen. Und genau dies wird auch beobachtet: Letztes Jahr Hurrican Sandy in New York, 2011 ein verheerender Wirbelsturm an der Ostküste Australiens, dieses Jahr die 2. Jahrhundertflut in Deutschland/Europa, dieses Jahr auch extrem heisse und früher Trockenheit in Australien, .... . Da überall Wetteraufzeichnungen über viele Jahrzente existieren, kann man schon feststellen, ob sie wirklich extrem sind und die Tendenz zunimmt. Also: Wenn Modelle eine globale Zunahme von Extremen im Wetter vorhersagen und diese dann auch globale zunehmend beobachtet werden, dann müssen die Modelle falsch sein. Wo ist da die tiefe Logik?

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otelago 08.11.2013, 15:30
48. insbesondere der Mond!

Zitat von derskeptiker
Da gab es aber auch noch keine oder kaum Lebewesen, die darunter leiden konnten. Heute ist das aber anders, denn ein paar Steinen tut es kaum weh, wenn der Wind sie mit 1230 km/h durch die Gegend schmeisst, aber Lebewesen sind empfindlicher und nehmen schon bei Weitem niedrigeren Windgeschwindigkeiten Schaden.
Es ist vielleicht noch schlimmer gewesen. Der Mond war ja damals wesentlich näher und kreiste schnell um die Erde!

Fürchterliche Gezeiten muß es gegeben haben - zu Wasser, Land und in der Luft.

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shark 08.11.2013, 15:30
49. Der

Tsunami vor Jahren war doch weit schlimmer- Wann kommen die ersten Spendenaufrufe wieder?

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