Forum: Wissenschaft
Temperaturgeschichte: Klimadaten erklären Niedergang von Hochkulturen
Corbis

Erstmals haben Wissenschaftler die Temperaturgeschichte der vergangenen 2000 Jahre für fast alle Kontinente rekonstruiert. Die einzigartigen Daten erlauben Einsichten in die Ursachen des Niedergangs von Hochkulturen wie der Römer, Maya oder Inka.

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chriswalth 21.04.2013, 22:12
40. Hetze gegen IPCC

Was in diesem Forum alles dem IPCC vorgewurfen und nachgesagt wird, ist zum hanebüchen. Der IPCC sagt ganz klar, dass es in vergangenen Epochen bereits bedeutende Klimaveränderungen gab, die NICHTS mit menschlichen Aktivitäten zu tun hatten, und dass CO2 NICHT der alleinige Faktor für Klimaveränderung ist.
Die Veränderungen der letzten 100 Jahre sind lediglich nicht mehr mit natürlichen Faktoren zu erklären und eine Reihe von menschlich verursachten Klimagasen (unter anderen (!) auch CO2) spielen hierbei eine maßgebliche Rolle, so der IPCC.
Aber vielen, die in diesem Forum so gern hetzen, wird es wahrscheinlich nicht so leicht fallen, die Veröffentlichungen des IPCC tatsächlich zu lesen. Oder auch nicht unwahrscheinlich: Ein verantwortlicher Umgang mit unseren Planeten könnte einigen die Rendite empfindlich kürzen.

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fuchs008 21.04.2013, 22:13
41. Wärmeres Klima - mehr Regen

Wir sollten heilfroh sein, wenn sich das Weltklima erwärmt. Wärmere Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf und sorgt für mehr Regen. Nicht ohne Grund weisen die Wissenschaftler darauf hin, dass die Niederschläge ausschlaggebend für Wohl oder Wehe der Kulturen war. Warmes Wetter und Niederschläge bedeuten mehr Nahrungsmittel (und weniger Heizenergie).

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antilobby 21.04.2013, 22:23
42.

Zitat von fuchs008
Warmes Wetter und Niederschläge bedeuten mehr Nahrungsmittel (und weniger Heizenergie).
Bei unseren modernen Großstädten mit den Glaspalästen sorgt warmes Wetter für den Energiehunger der Klimaanlagen.

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rumi.rumi 21.04.2013, 22:25
43. Nicht zum Thema der Forumsdiskussion...

"Heute leben zirka 6,1 Millionen Maya auf der Yucatán-Halbinsel sowie in Belize, Guatemala, Chiapas und Honduras." (Wikipedia)

Ich weiß, das ist eine Wiederholung aus einem früheren Beitrag zum Thema Maya, aber als SPON-Wissenschaftsautor könnte man sich durchaus mal die relevanten Artikel (und Forenbeiträge dazu) durchlesen:
Klimawandel: Dürreperioden löschten die Maya-Kultur aus - SPIEGEL ONLINE

Also nochmal: Die Maya leben heute noch. Zu Zeiten der Ankunft der Spanier gab es 16 Cacigazgos mit eigenen Häuptlingen oder Gouverneuren auf der Yucatán-HI. Im Norden und Osten der Halbinsel gab es noch städtische (Hoch-) Kulturen, in Guatemala die Reiche der Quiché, Cachiquel, Mam, Chuj und Poqomam. Im Rückzugsgebiet der Maya in Petén (Guatemala) fielen die letzten Städte der Maya - Tayasal, Zacpetén und Queichil - erst 1697 der spanischen Konquista zum Opfer. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es im Osten der Yucatán-Halbinsel im Zuge des Kastenkriegs einen unabhängigen Maya-Staat um Chan Santa Cruz (Felipe Carillo Puerto). In Chiapas führen heute noch eine Linksguerilla von Maya hauptsächlich des Tzotzil-Stammes ein relativ autonomes Verwaltungsgebiet (EZLN - Zapatisten)...
Was am Ende der Klassik (um 900) verschwunden ist, waren die Hochkulturen der Maya im zentralen Tiefland. Es kam zu einem bedeutenden Bevölkerungsrückgang.

Ansonsten aber danke für den ausgewogenen Artikel und insbesondere für den Hinweis am Ende, dass die Forscher nicht von der Klimapolitik vereinnahmt werden, sondern schlicht ihr umfangreiches Material gewürdigt haben wollen. Solche etwas sachlichere Information über Möglichkeiten und Grenzen der Wissenschaften im Allgemeinen und bestimmter Methodik im Speziellen täte dem Wissenschaftsjournalismus insgesamt sehr gut. Dann gäbe es sicher weniger unsinnige Diskussionen wie hier im Forum. Leider fordert ja die Öffentlichkeit und die Politik immer schnelle Antworten und Handlungsanweisungen von der Wissenschaft und viele Autoren bedienen dies (insbesondere beim komplexen Thema Klima)...

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spon-facebook-1314890360 21.04.2013, 22:36
44. Hochinteressant

Der Artikel ist faszinierender. Noch faszinierender sind die Menschen die behaupten, dass er den Klimawandel wiederlege.
Sie haben keine Ahnung wie viel krasser der Anstieg jetzt in den letzten Jahren war im Vergleich zu den Anstiegen vorher. Steht auch leider nicht im Artikel.
Man sollte vielleicht außerdem auch mal darüber nachdenken was passiert wenn Klimawandel und Wärmeperiode zusammenfallen...

Es ist faszinierend, dass obwohl immer mehr Beweise für den Klimawandel gesammelt werden, und obwohl die Folgen immer deutlich zu spüren sind es immer noch Menschen gibt die lieber mit dem Kopf gegen die Wand laufen bevor sie glaube, dass sie da ist und die bereit sind jede noch so kleine Ausrede zu nehmen um ihre Sturheit zu begründen und ja keine Verzichte in Bezug auf ihre Lebensqualität machen. Das sind die die wenn es so weit ist am lautesten schreien werden.
Eigentlich müsste man darüber lachen. Schade nur, dass es allen anderen die seit Jahren warnen und sich engagieren dann genauso dreckig geht.

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zila 21.04.2013, 22:39
45.

Zitat von KlausErmecke
Offenbar eine interessante Studie, über die der SPIEGEL da berichtet. Und noch interessanter ist die Kommentierung des Hamburger Magazins. Faßt man die Ergebnisse der Studie .....
haben Sie den Artikel gelesen? Da steht naemlich auch, das waehrend der Ming-Dynastie kein Einbruch trotz Kaltzeit stattfand, und das ist ja jetzt doch nicht irgendeine kleine Indianerkultur, die da eine Ausnahme bildet, sondern ein Riesenreich. Ich hab hier in Kanada jedenfalls genug Wetterrekorde in den letzten Jahren erlebt als das ich noch den Klimawandel leugnen wollte. In Mitteleuropa sind sie Klimatechnisch dank Alpen und Golfstrom ja recht gut stabilisiert, dass ist aber nunmal nicht in allen Ecken der Erde so, siehe die Probleme etwa auch in Australien.

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KlausErmecke 21.04.2013, 22:40
46. CO2-Konzentration zur Römerzeit

Zitat von konnat
Diese Daten sind schon seit Jahren bekannt. Mich würde hier nur noch interessieren, wie hoch war die CO2 Konzentration zur Römerzeit, in der es doch noch milder (wärmer) war , als von 1970-2000 ? Wir kennen alle die Antwort, so um die 280 ppm. Es ist die Sonne, was sonst.
Nein, falsch! Die Zahl 280 ppm (besser ppmv) stammt aus der Untersuchung von polaren Eiskernen. Allerdings ist das nur eine Methode unter mehreren, die - wie insbesondere Jaworowski und Segalstad gezeigt haben - notorisch falsche weil viel zu niedrige Ergebnisse zeigt. Die von Friederike Wagner entwickelte Methode der Analyse fossiler Pflanzen (Auszählen der Atemöffnungen an der Unterseite der Blätter) zeigt für die vergangenen zehntausend Jahre wesentlich höhere CO2-Werte als die, die die "Klimaforscher" unter Bezugnahme auf das Eis behaupten.

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spon-facebook-1314890360 21.04.2013, 22:42
47. Und selbst wenn...

das CO2 nicht für den Klimawandel verantwortlich wäre...dann wäre es immer noch Schuld an anderen äußerst negativen Phänomenen, wie z.B. dem sauren Regen!
Aber dafür lässt sich bestimmt auch demnächst eine Ausrede finden.

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freigeist56 21.04.2013, 22:43
48. Hoffnung.....

Zitat von sysop
Was sagen die Daten über das künftige Klima und den Einfluss des Menschen? Wenig, betonen die Forscher. Ihre Studie zeige den genauen Verlauf der Temperatur auf den Kontinenten, über Ursachen aber mache sie keine Aussage. Anstatt der aufgeregten Klimadebatte Futter zu liefern, hoffen die 78 Experten auf Anerkennung ihrer aufwendigen Arbeit, die die Kulturhistorie mit der Klimageschichte verbindet.
tja liebe Experten, die Hoffnung auf Anerkennung eurer aufwendigen Arbeit, die die Kulturhistorie mit der Klimageschichte verbindet geht leider nicht in Erfüllung. Zumindest nicht unter jenen die permanent zur Beruhigung ihres schlechten Gewissen ( oder nur Dummheit ) darauf lauern unabhängige wissenschaftliche Arbeit zu Diffamieren.
Das Wort Klima alleine scheint auch viele dazu zu bringen gen Inhalt eines Artikels nicht mehr lesen zu wollen. Macht alle weiter so denn zu einen ist ein Meteoren Einschlag überfällig oder ein Supervulkan Ausbruch der das Klima in einer Art ändert die der Mensch sich gar nicht vorstellen können...

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randhesse 21.04.2013, 22:46
49. Diddl in Heidelberg verloren

Zitat von tdmdft
Woher die Leute nur diese Sicherheit erhalten, das der CO2 Gott für das Klima verantwortlich ist? So steht es geschrieben in der Heiligen Schrift der Klima-Forscher, deren Dogma man nicht in Frage stellen darf. Amen! Die Welt ist bekanntlich auch ein Scheibe und Galilieo muste dem Papst auch abbitte leisten.
Die Wissenschaftler als "Dogmatiker" niedermachen, aber selbst an den einfachsten Regeln der Rechtschreibung totalen Schiffbruch erleiden.
Das passt sehr Deutlich zusammen...

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